wie geht’s?!

Danke, besser und gut erholt. Und selbst?! Ich wollte doch noch schnell ein paar Eindrücke von meinem Las-Vegas-Trip schildern. Las Vegas ist ein Disney Land für Erwachsene und gibt sich das Image einer „liberal attitude“, die herrschende Politik ist sturzkonservativ. Mehr gibt es zu dieser Stadt irgendwie auch nicht zu sagen, ausser dass ich die Konferenz sehr genossen habe und glücklich war, Gleichgesinnte zu treffen. Aus allen Städten waren die Hookers, Whores, Callgirls, Callboys, Escorts angereist, verbunden durch das gemeinsame politische Engagement. Ok, ich war die Einzige aus dem deutschsprachigen Raum, fast aus ganz Europa. „Belle de Jour“ aka Brooke Magnanti war auch noch da. Eine Reisegruppe aus Japan und Australien hatte sich ebenfalls eingefunden. Sin City: es gibt einige zertifizierte Bordelle/Ranches, das wusste ich ja vorher schon und ist für manch Reisenden von Interesse; aber auch nur in manchen Landkreisen Nevadas und man muss weit in die Pampa fahren, um auf seine Kosten legal zu kommen. Man kann sich auch mit einer Gruppe anmelden, um einen Rundgang durch die Ranches zu buchen, ähnlich wie Sightseeing in berühmten Architekturbüros möglich ist. In NY oder Chicago.   Die Stadt selbst ist völlig verkitscht, ich sagte es ja schon, jede Menge Escorts unterwegs, obwohl ja verboten, auch in Vans mit entsprechend werbender Aufschrift; Männer bewerfen die Touristen mit einschlägigen „Business Cards“, ab 40$ ist Mann dabei, Escort-Lieferung wie Pizza-Service. Ich hab mir einige Hotels zusammen mit Freunden von innen angeschaut, Bellagio, Caesar’s usw. Escorts soweit das Auge reicht, die in den Lobbies herumstanden, separat für sich, amerikanische Freunde machten mich darauf aufmerksam. Alle anderen Menschen liefen in Gruppen herum. Irgendwie trostlos die Szenerie, passend zu den monotonen Klingeltönen der Casinos.   Ich fand die Architektur grausam – inside, outside – , das alte Las Vegas downtown mit seiner Patina, teils leer stehenden Casinos und runtergekommenen Hotels hatte immerhin  einen gewissen Charme. Zumindest für Fotografen. Wenn man beide Augen zudrückt, übersieht man dort die vielen Obdachlosen, wer’s kann … der Strip und Tourimeile ist natürlich von diesen „Schandflecken“ bereinigt, die Armut unsichtbar und gleichförmige Menschenmassen pilgern auf und ab.  Vor dem Venecian Hotel haben wir dann unter Aufsicht von Polizei und einem Bürgerrechts-Anwalt eine politische Aktion gestartet, mit Performance-Aktion, und mit Plakaten auf unsere Forderungen aufmerksam gemacht. Die vorbeiziehenden Menschen guckten im Regelfall natürlich pikiert aus der Wäsche, überrascht, daß Huren den Mund ausser zum Blasen öffnen können. Manch vorbeiziehende white-middle-class Frauen murmelten laut etwas von „disgusting“ . Naja, eher ihre Heuchelei. An unserem Outfit scheint es nicht gelegen zu haben, wir waren alle hübsch und nicht „auffällig“ gekleidet,  etwas Burlesque. Andere blieben aber stehen und waren sehr interessiert, nahmen Flyer in Empfang und fragten nach, fanden die Aktion grossartig.   Also die Landschaft: der Grand Canyon ist ca. 1 std Autofahrt entfernt und relativ günstig mit Helikopter zu erreichen;  die Mojave Wüste ist ein Traum, leider alles viel zu heiss für mich. Ich mag aber die Kargkeit der Landschaft. Mit einem roten Sonnenschirm und einer Margarita könnte man glatt ein Picknick machen, haben wir auch gemacht, mit Mineralwasser, und dann mit dem Helikopter zurück. Einfach grandios, bombastisch, der Sound der Rotoren, der Blick über den Grand Canyon,  unbeschreiblich. Das war aber schon gegen Ende meines Aufenthalts in Las Vegas und die Akkus meiner Kameras alle aufgebraucht, hatte keinen Ersatz dabei, sowas doofes, und konnte es nicht für die Ewigkeit festhalten. Den letzten Tag hab ich am hauseigenen Hotel rumgelümmelt, Zeitung gelesen, gebadet, gelesen, Kaffee, Milchshakes getrunken und mir später einen Mix aus Cranberry-Saft und Wodka gegönnt, eine hauseigene Marke, mit viiieel gecrushtem Eis; der Pool leider lauwarm und voller Kinder, ein Tagungs- und Familienhotel eben, aber ausgesprochen günstig und angenehm gelegen, Bungalow-Style; ich bin immer morgens um 7.00h schwimmen gegangen und hab danach mein erstes Frühstück eingenommen,  und die NYT gelesen, das Zweite um 10h mit allen gemeinsam, Denken macht hungrig:  morgens war es schön ruhig, alles schlief noch,  und man konnte im Pool gemächlich ein paar Bahnen ziehen. Erfrischend einzig die kalte Dusche am Pool und die klimatisierten Zimmer, die sehr gross waren, mit einem riesigen Bett und einem Telly, wo ich mir über CNN die aktuellen News runterzog. Leider auch sehr viele schlechte Nachrichten, die News zur Love Parade Stampede in meiner Geburtsstadt hatte mich bei meiner Ankunft erreicht und ich war wütend und fuchsteufelswild, weil ich wusste, daß die Innenstadt für die Menschenmassen nicht ausgelegt ist, das Sicherheitskonzept völlig für‘ n Eimer war. Aber macht nichts, sind ja nur Menschenleben, die man opfert, will man erfolgreich Imagepolitik betreiben. Ich mußte das erstmal verdauen bzw. schleppte das die ganze Woche mit mir rum, ach, man kann das eigentlich garnicht verdauen. Auch die News aus Arizona haben mich nieder geschmettert, die vielen Mexikaner, die von Schleuserbanden an die Grenzen geführt werden, mit nichts als ihrer Kleidung am Leib zu einem 4-tägigen Marsch in die Wüste geschickt werden (wovon sie nichts wissen), wo sie in der Regel verdursten. Man hat sie nicht darauf vorbereitet und sie sind für diesen Marsch natürlich nicht ausgerüstet. Ach, es ist schon alles recht beschissen, wenn man mit offenen Auges durch die Welt geht, die eigenen kleinen Alltagssorgen sind dagegen verschwindend klein. Gleiches gilt für die Situation für Sexworker in den Vereinigten Staaten, sehr bedrückend die Erzählungen, ich will das nicht alles niederschreiben, ich weiss nur, daß die Szene es in Deutschland doch recht gut hat, rechtlich betrachtet, mit starken Abweichungen in den Bundesländern, gejammert wird doch meist nur, wenn nicht genug verdient wird. Babes, ihr wißt garnicht, wie gut ihr es hier habt, obwohl hier auch nicht alles Gold ist was glänzt, wenn ich an Willkür, Razzien und die ganze Heuchelei denke.  Ich bin ja zunächst nach New York geflogen und habe einige Stunden später den Anschlussflug nach Las Vegas genommen. Als ich aus dem Airport kam, erschlug mich eine heisse feuchte Luft, ich bin eh nicht der Sauna-Typ; also in New York: ich hab mir ein Taxi genommen, hatte nur einige  Stunden Aufenthalt und wollte einige Zeit in Downtown, die wertvolle Zeit nicht im Zug verbringen. In Manhattan angekommen, kam ich nicht weit, also bis Soho, wo ich noch ein wenig rumstromerte und eine Eisdiele fand und da bin auch gleich geblieben, Milchshakes gesüffelt, später einen Margarita, erstmal alle rumliegenden Zeitungen verschlungen. Es war einfach zu heiss und ist es wohl noch. Ausser über die Hitze, haben die New Yorker über die geplante Moschee in der Nähe von Ground Zero geschimpft. Irgendwie pietätlos, aber why not? Alle Muslime zu Terroristen zu erklären finde ich völlig daneben, und das ist ja die Logik der Kollektivschuld und der Logik der Moschee-Gegner. Ich bin da etwas hin- und hergerissen. Auf der Rückreise hatte ich Glück, ein längerer Aufenthalt in NYC, die Luftfeuchtigkeit und Temperaturen waren niedriger und ich verbrachte den Grossteil des Tages mit einer Freundin im Central Park. Its huuuge! New York ist nach wie vor meine Lieblingsstadt, vor London, hab dort vor einigen Jahren bei Freunden in Brooklyn gewohnt, im Rahmen eines Studienaufenthalts in U.S. Mir allerdings danach geschworen, das Land nicht mehr zu betreten, solange Apartheid herrscht, unter Bush & Konsorten. Ich fand den alltäglichen Rassismus einfach niederschmetternd und das Elend der Southside von Chicago hab ich live erfahren dürfen, eigentlich ungeplant, da ich mich mit dem Zug verfahren hatte, liegt ja gleich ums Eck von der Uni. The american dream …. aufgelöst, anyway, die Jazz-Clubs waren das einzige, was ich in guter Erinnerung behielt und ich schwor mir, erst wieder dieses Land zu betreten, wenn es eine Hoffnung auf Veränderung gibt. Soviel hat sich mit Obama ja noch nicht geändert, aber er ist ja kein Zauberer, bin über diesen Quantensprung der Geschichte aber sehr glücklich. I have a dream…. und überhaupt. Der Jet Lag hatte mich nach zwei Nachtflügen bei meiner Rückkehr leider ganz in seiner Gewalt. Hab eh schon einen leichten Schlaf und höre noch das Surren jeder Fliege. Ich hätte Melatonin o.ä. einnehmen müssen, das macht das Ganze erträglicher. Hab ich aber nicht. Die Zeitverschiebung steckte mir mehr als über einer Woche in den Knochen und ich habe entsprechend verschoben gelebt und geschlafen; daher muss ich mich bei meinen Anrufern entschuldigen, dass sie mich vormittags/mittags kaum erreichen konnten.  Aber jetzt bin ich wieder da und ausgeschlafen, spitz wie Nachbars Lumpi, sagt man so. Seufz…. Sex und Erotik ist eben doch das einzig Wahre und Gesunde,  neben Reisen, man kann einfach abschalten, sich von den alltäglichen Herausforderungen wegträumen, wegvögeln, spürt sich ganz und gar, manchmal umeinandergekringelt, verschwitzt in Laken gewickelt und geniesst gemeinsam die Libertinage.  In diesem Sinne …

simply Ariane


escort charity to feed the poor

Chat-Dialogue

Jeffrey

hi can I ask you a question
23:39Me

yes ask me ;-);-)

Jeffrey

I had soemthing cross my head the other day…a global charity that fights poverty but is funded by the escort industry..what a twist huh?

In the US the industry is rather big
23:51Me

darling, most sexworkers are really poor, also escorts, its just the glamourous image the media strenuously performs, not the reality. I just come back from US, I ve joined a sexworkers conference, also very sad stories I listened to. Some billionaires just give the half of their income away as Warren Buffett already did, 85% of his wealth in donation. Together with Bill Gates they just start an appeal to other billionaires to halfen their wealth and give it away in donation. I think these people are more able to share, not some hookers, streetgirls, escorts who are foremost struggling to feed themselves and their loved-ones.
http://www.reuters.com/article/idUSTRE65F5CC20100616

23:53Jeffrey

yes i see..thanks for your honesty

***

published with his consent


und tschüss …

cu in Vegas Babes xoxo

in der Zwischenzeit könnt ihr ja Pin-Up’s sammeln, zur Gizehläum Collectors Edition geht’s hier lang

euer Kalendergirl „August“,

das ab dem 2. August wieder schwanzanbetungsfreudig vor euch knien wird.

Bis dahin bleibt mir gewogen … *g*


4. Juli Affenhitze

Heute feiern die Vereinigten Staaten von Amerika den Unabhängigkeitstag und ich gleich mit (Independence Day; erstmalig 1776; don’t miss out July 14)

Aus der deutschen Übersetzung der Präambel der Unabhängigkeitserklärung:
„Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen wurden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt wurden, worunter Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit sind. Dass zur Versicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingeführt worden sind, welche ihre gerechte Gewalt von der Einwilligung der Regierten herleiten; dass sobald eine Regierungsform diesen Endzwecken verderblich wird, es das Recht des Volkes ist, sie zu verändern oder abzuschaffen, und eine neue Regierung einzusetzen, die auf solche Grundsätze gegründet, und deren Macht und Gewalt solchergestalt gebildet wird, als ihnen zur Erhaltung ihrer Sicherheit und Glückseligkeit am schicklichsten zu seyn dünket.“

„Zwar gebietet Klugheit, daß von langer Zeit her eingeführte Regierungen nicht um leichter und vergänglicher Ursachen willen verändert werden sollen; und demnach hat die Erfahrung von jeher gezeigt, daß Menschen, so lang das Uebel noch zu ertragen ist, lieber leiden und dulden wollen, als sich durch Umstoßung solcher Regierungsformen, zu denen sie gewöhnt sind, selbst Recht und Hülfe verschaffen. Wenn aber eine lange Reihe von Mißhandlungen und gewaltsamen Eingriffen auf einen und eben den Gegenstand unabläßig gerichtet, einen Anschlag an den Tag legt, sie unter unumschränkte Herrschaft zu bringen, so ist es ihr Recht, ja ihre Pflicht, solche Regierung abzuwerfen, und sich für ihre künftige Sicherheit neue Gewähren zu verschaffen.“ Quelle

Dies beantwortet zwar nicht, warum ich „Independent Escort“ geworden bin und wozu ich jeder Hure nur anraten kann, sofern sie bei klarem Verstand und guter Gesundheit ist, aber vielleicht, warum mir die virtuelle Idee der „Muschi Partei“ gekommen ist.  Autonomie und Selbstbestimmung ist des Glückes Ziel und Inhalt. Wer möchte über seine Interessen schon hinwegregiert oder an seinem Arbeitsplatz in ihnen betreffende Entscheidungen nicht eingebunden werden? Die Zeiten der Duldung und Gehorsamkeit, der Aufgabenerfüllung ohne Hinterfragen sind doch eigentlich lange passé. Mitarbeiterbestimmung ist ja nicht nur ein Wort, sondern in vielen Teilen der Gesellschaft gelebte Praxis. Und das ist auch gut so. Die mündige Nutte ist genau wie der mündige Patient, der Freiberufler oder Selbstständige zwar immer noch in der Minderheit, aber die meisten Handlungsreisenden und Angestellten erleben das passive Funktionieren als reine Zumutung und macht krank, genauso wie passives Hinhalten.  Welche Hure braucht das?

Man muß die Lebenspraxis keinen Sachzwängen überlassen, um zu überleben, zur Not ist das vielbescholtene Hartz IV der Rettungsanker; wer erduldet lebt nicht, nur selber denken und handeln macht schlau und … glücklich. Ok, dann verzichtet man eben mal auf den Pauschalurlaub und die Anschaffung des neuesten Konsumablen,  ob Automobil oder I-Pad. Ist das so schlimm?

Die Aschewolke hat drastisch vor Augen und Ohren geführt,  daß es sich trotzdem arbeiten und leben läßt.  „Hilfe, ich muß auf Mallorca 5 Tage länger ausharren …“ war das Schlimmste, was ich gehört habe.

Mündliche Dissertationsprüfungen wurden per Video- und Konferenz-Schaltung abgenommen, die Leistungsträger fanden Mittel und Wege, ihre Termine online zu koordinieren, aufzuschieben und die Nutte bekam Urlaub vom Transit. Man konnte also doch auf gewohnte Beförderungstechniken verzichten. Ich lief zu Fuss, fuhr S-Bahn und U-Bahn, auch Fahrrad, bis es mir vor zwei Tagen geklaut wurde. Mist, ich finde die Rechnung nicht mehr, die ich meiner Versicherung schicken kann … *g* Ich werde mir wohl ein geklautes Fahrrad auf dem Flohmarkt kaufen, ich bevorzuge dann doch „die kurzen Wege“ und weniger die aufwendigen Verfahren bürokratischer Entgleisungen.

Was ich eigentlich nur sagen wollte, Autonomie und Glück fallen irgendwie zusammen; um es mal ins Profane runterzubrechen: ich habe mir vor 4 Tagen grüne Nelken gekauft, und gestern in meinem Lieblingsblumenladen grüne Gladiolen und passend dazu flieder farbener Rittersporn in verschiedenen Farbabstufungen und daran erfreue ich mich, weil ich weder über Garten noch Balkon in meiner überhitzten Stadtwohnung verfüge und mein Naturerlebnis nur marginal ausleben kann. Haustiere und Topfpflanzen habe ich auch nicht, weil ich im Transit lebe – mußte um Verblichene schon genügend trauern – , aber die Mischung aus beiden mir angeschafft, für 6,95€, eine fleischfressende konsumable Pflanze,  eine Venus-Fliegenfalle, die das Nützliche mit der Natur verbindet, die still und genügsam ist und nicht erwachsen wird, ja man kann sogar sagen, sie hat mich bei meinen Mutterinstinkten gepackt. Schliesslich muß ich gelegentlich nachhelfen, daß die Venus-Fliegenfalle etwas gefüttert wird. Über den Dächern von Berlin verirrt sich selten eine Mücke, eine Ameise, Silberfisch oder Fliege. Gestern hab ich der Venus einen Krümel frisches Rindergehacktes zu Fressen gegeben und sie hat zufrieden ihre Klappe geschlossen. Zur Fütterung der Raub-Pflanzen hier.

Ach, und dann habe ich noch ein paar Shopping-Tips am 4. Juli: nein, keine Vuvuzela oder Hawaikette in schwarz-rot-gold; sondern sehr viel Besseres:

High End Schuhe in Berlin Mitte bei SANCTUM http://www.sanctum-shoes.com
Die schönsten Schuhe und Stiefel, die ich in letzter Zeit besichtigen durfte. Sehr sexy, schön und in der handwerklichen Verarbeitung grandios. Kein Vergleich zu Düsenstiefel, der Laden in Berlin Wilmersdorf, wo alle Bordsteinschlampen und Puff-Nutten einkaufen. *g* So, ich muss mich jetzt mal abgrenzen, hab gehört, das gehört zum guten Ton. *g*

Très Bonjour in Berlin-Mitte für mass-angefertigte Latex-Dessous; sehr empfehlenswert, insbesondere bei der sonst in Berlin gängigen unfreundlichen Beratung; habe dort kürzlich unter fachkundiger Beratung ein hauchdünnes, hautfarbenes Nichts von einem Etwas mit Schleife erstanden bzw. anfertigen lassen. Hier die Link-Empfehlung.

Zuletzt noch ein Link zu meinem Lieblingsblumenladen, der noch jede graue Stadtwohnung in Berlin-Mitte mit Duft und Schönheit erfüllt.
Cara-Tonga stattet auch die Residenz von Blixa Bargeld aus, der sehr viel von Musik, Ästhetik und einem langlebigen Leben in Berlin versteht. Wenn das keine Referenz für Berlin ist, weiss ich es auch nicht.

Das fiel mir heute am 4. Juli eben so ein; in der fussball-freien-Auszeit kommt man echt zum Nachdenken! Und heute freue ich mich aufs Theater. Volker Lösch und Roberto Elsinger laden in die Schaubühne ein.

Einen geruhsamen Sonntag wünscht Frl. A.

PS: falls ein LULU-Freund hier mitliest; die Realisierung des Stücks in London zieht sich seit der Bonitätskrise wie Kaugummi, ist jedoch nicht verloren (auch wenn manche Miesepeter und Neider davon träumen). Die Regisseurin, äh Sisyphos lassen grüssen. Ich werde rechtzeitig den Premieren-Beginn verkünden. Gut Ding scheint Weile zu haben.

PPS: Die Hitze macht mich fertich; ich wüßte nicht, wie ich Geld verdienen oder denken soll, wenn ich in der Sahara hocken würde bzw. wenn sich permanente Naturkatastrophen über einen ergiessen. Soviel zum Thema „Entwicklungsländer“. Der USA muß nun mit der Kraft der internationalen Geberländer geholfen werden, nicht nur, um erneuerbare Energien zu befördern – die Sonne ist eine globale und keine nationale Ressource -, sondern auch, um mit der geballten Kraft dicker und kluger Ärsche das Sprudeln der Ölquellen im Golf von Mexiko Einhalt zu gebieten. Propft ihn rein Ihr Experten! Wozu wurden sämtliche Forschungsgelder, gesponsort aus Steuermitteln, eigentlich ausgegeben, die sich unter „Technologiefolgenabschätzung“ subsumieren lassen?