no justice, no peace

FinleyDemo-smlA week of sex worker art, parties and politics! Join us for this political and cultural soiree from The Whore Cast LIVE! to Whores Bath to Oral Services.

Attend a transformative four day workshop series, Privilege, Oppression and InterseXionality. Climb on board Mariko Passions Whorrific Popcorn Theatre Bus and Cabaret at the Center for Sex & Culture. Get a whores-eye view from Amber Dawn, Emi Koyama, Brontez Purnell, Juba Kalamka, Ckiara Rose, Mariko Passion, The Incredible Edible Akynos,Tom Orr and many more. Den Rest des Beitrags lesen »


election 2012

vote for sex workers rights!

and vote NO to Prop 35

for online voters also outside the U.S. vote here its the last day!


task force


frohes Neues

ich hoffe, ihr seid frohen Mutes und offenen Herzens und Hose ins neue Jahr gestolpert …… Mist Glatteis …

das Photo entstand unmittelbar nach meinem Stand-Up Debut in New York vor einigen Wochen; is it human? Yes it is ….

bis bald!


vom Guggenheim in die Bronx

Ich bin jetzt auf dem Weg von Brooklyn ins  Guggenheim Museum, wo die Ausstellung Chaos and Classicism:  Art in France, Italy, and Germany, 1918–1936 laeuft – mehr dazu hier – und anschliessend gehts in die Bronx, wo ich eine Freundin treffen werde, die dort als Streetworkerin in einem Outreach Programm arbeitet. Ich brauche eigentlich nicht ueberlegen, ob ich meine pink- oder himmelblaufarbende kugelsichere Weste tragen soll, da die Bronx groesstensteils gentrifiziert wurde und Gangster dort weitgehend ausgedient haben.

Bis jetzt war ich auch ganz brav, gestern hat es geregnet wie aus Eimern, blieb dann zuhause und habe relaxt, um mich dann auf meinen Auftritt vorzubereiten. Lief alles gut, hatte kein Lampenfieber, merkwuerdig, vielleicht lag es an dem Wodka-Soda, den ich vorher weggeschluerft habe. Totales Rauchverbot natuerlich in NYer Bars, bei meinen Freunden in Brooklyn habe ich das Fenster heute runtergekurbelt und aus dem Fenster gepafft, waehrend singende Kindergaertnerinnen mit froehlichen Kids am Wegesrand vorbeiliefen. Ein kleiner Morgenspaziergang ums Karee muss natuerlich auch sein, nicht nur um mir ein lecker Bagel mit Gefluegelsalat und die NY Times kaufen, marschiere dann, gestern, heute und wahrscheinlich morgen in den ums Eck herum gelegenen Prospect Park, mit Schwaenen, Pferdestaellen, Enten und allem drum und dran. Zur Tarnung trage ich eine Adidas Hose ueber meine Cowboystiefel, um mich sportlich zu geben, klappt nicht, weil ich einen Pelz trage, aber ich gehoere auch nicht zu den armen Joggern, die sich durch saemtliche Parkanlagen quaelen. Weder in Berlin noch sonstwo. Ach ja, Sonntag ist New York Marathon.

Lieber setze ich mich auf eine Bank, schau den doesenden Schwaenen zu und lese Zeitung und geniesse das buntgefaerbte Laub und rieche die frische Luft, waehrend ich gelegentlich an meinem Zigarettchen nuckel und einen Kaffee dabei schluerfe. So ganz kann ich es dann auch nicht lassen. Das liegt natuerlich daran, dass ich eindeutig oral fixiert bin. Schmeckt mir halt, besonders in netter Gesellschaft mit Schwaenen und bei einem Glas Wein. Hach, ich mag diese Umlaute …

In der aktuellen Village Voice Ausgabe, die unter dem Titel „Best of NYC 2010“ steht, werden die Red Umbrella Diary Events als the „Best Way to meet sex workers (for free)“ angekuendigt und erhielt kuerzlich einen Best of Award fuer die besten Podcasts. Ich habe tolle Auftritte der anderen Performerinnen erlebt, z.B. Desiree Burch, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Witzig und klug, in NY gibt es mehr von dieser Sorte, weshalb ich ja auch hier bin, die Frauen hier sind wie Drogen fuer mich, der Austausch, die gleichen Interessen, intelligente Gespraeche und manchmal eben schoen ordinaer witzeln, herrrlisch ….

Hier ein Schnappschuss von meinem Auftritt gestern Abend

goldschwanz

goldschwanz performanz


update travel

Hey folks,
pls check out my travel site for availability. I m staying in Berlin the forthcoming months to join the theatre project LULU that goes on stage december 11th at Schaubühne Berlin.

Therefore I ve no time to travel, just a couple of days only to join an event in New York. THE RED UMBRELLA PROJECT – Stories of Sex & Money hosted by Audacia Ray

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yours
Goldschwanz


mein roter Regenschirm

mein roter Regenschirm kommt jetzt wieder zum Einsatz, im verregneten Berlin, wo ich bis Mittwoch erreichbar bin und ab Donnerstag bis einschl. 7. September in England. Näheres kannst du meiner Travel-Seite entnehmen, falls es dich einmal auf die Insel treibt.

Auch habe ich heute eine tolle Nachricht weil definitive Zusage erhalten und ich freue mich wie Bolle: werde am 4. November als Stand Up mein New York Debut geben.;-)

mehr dazu später …


wie geht’s?!

Danke, besser und gut erholt. Und selbst?! Ich wollte doch noch schnell ein paar Eindrücke von meinem Las-Vegas-Trip schildern. Las Vegas ist ein Disney Land für Erwachsene und gibt sich das Image einer „liberal attitude“, die herrschende Politik ist sturzkonservativ. Mehr gibt es zu dieser Stadt irgendwie auch nicht zu sagen, ausser dass ich die Konferenz sehr genossen habe und glücklich war, Gleichgesinnte zu treffen. Aus allen Städten waren die Hookers, Whores, Callgirls, Callboys, Escorts angereist, verbunden durch das gemeinsame politische Engagement. Ok, ich war die Einzige aus dem deutschsprachigen Raum, fast aus ganz Europa. „Belle de Jour“ aka Brooke Magnanti war auch noch da. Eine Reisegruppe aus Japan und Australien hatte sich ebenfalls eingefunden. Sin City: es gibt einige zertifizierte Bordelle/Ranches, das wusste ich ja vorher schon und ist für manch Reisenden von Interesse; aber auch nur in manchen Landkreisen Nevadas und man muss weit in die Pampa fahren, um auf seine Kosten legal zu kommen. Man kann sich auch mit einer Gruppe anmelden, um einen Rundgang durch die Ranches zu buchen, ähnlich wie Sightseeing in berühmten Architekturbüros möglich ist. In NY oder Chicago.   Die Stadt selbst ist völlig verkitscht, ich sagte es ja schon, jede Menge Escorts unterwegs, obwohl ja verboten, auch in Vans mit entsprechend werbender Aufschrift; Männer bewerfen die Touristen mit einschlägigen „Business Cards“, ab 40$ ist Mann dabei, Escort-Lieferung wie Pizza-Service. Ich hab mir einige Hotels zusammen mit Freunden von innen angeschaut, Bellagio, Caesar’s usw. Escorts soweit das Auge reicht, die in den Lobbies herumstanden, separat für sich, amerikanische Freunde machten mich darauf aufmerksam. Alle anderen Menschen liefen in Gruppen herum. Irgendwie trostlos die Szenerie, passend zu den monotonen Klingeltönen der Casinos.   Ich fand die Architektur grausam – inside, outside – , das alte Las Vegas downtown mit seiner Patina, teils leer stehenden Casinos und runtergekommenen Hotels hatte immerhin  einen gewissen Charme. Zumindest für Fotografen. Wenn man beide Augen zudrückt, übersieht man dort die vielen Obdachlosen, wer’s kann … der Strip und Tourimeile ist natürlich von diesen „Schandflecken“ bereinigt, die Armut unsichtbar und gleichförmige Menschenmassen pilgern auf und ab.  Vor dem Venecian Hotel haben wir dann unter Aufsicht von Polizei und einem Bürgerrechts-Anwalt eine politische Aktion gestartet, mit Performance-Aktion, und mit Plakaten auf unsere Forderungen aufmerksam gemacht. Die vorbeiziehenden Menschen guckten im Regelfall natürlich pikiert aus der Wäsche, überrascht, daß Huren den Mund ausser zum Blasen öffnen können. Manch vorbeiziehende white-middle-class Frauen murmelten laut etwas von „disgusting“ . Naja, eher ihre Heuchelei. An unserem Outfit scheint es nicht gelegen zu haben, wir waren alle hübsch und nicht „auffällig“ gekleidet,  etwas Burlesque. Andere blieben aber stehen und waren sehr interessiert, nahmen Flyer in Empfang und fragten nach, fanden die Aktion grossartig.   Also die Landschaft: der Grand Canyon ist ca. 1 std Autofahrt entfernt und relativ günstig mit Helikopter zu erreichen;  die Mojave Wüste ist ein Traum, leider alles viel zu heiss für mich. Ich mag aber die Kargkeit der Landschaft. Mit einem roten Sonnenschirm und einer Margarita könnte man glatt ein Picknick machen, haben wir auch gemacht, mit Mineralwasser, und dann mit dem Helikopter zurück. Einfach grandios, bombastisch, der Sound der Rotoren, der Blick über den Grand Canyon,  unbeschreiblich. Das war aber schon gegen Ende meines Aufenthalts in Las Vegas und die Akkus meiner Kameras alle aufgebraucht, hatte keinen Ersatz dabei, sowas doofes, und konnte es nicht für die Ewigkeit festhalten. Den letzten Tag hab ich am hauseigenen Hotel rumgelümmelt, Zeitung gelesen, gebadet, gelesen, Kaffee, Milchshakes getrunken und mir später einen Mix aus Cranberry-Saft und Wodka gegönnt, eine hauseigene Marke, mit viiieel gecrushtem Eis; der Pool leider lauwarm und voller Kinder, ein Tagungs- und Familienhotel eben, aber ausgesprochen günstig und angenehm gelegen, Bungalow-Style; ich bin immer morgens um 7.00h schwimmen gegangen und hab danach mein erstes Frühstück eingenommen,  und die NYT gelesen, das Zweite um 10h mit allen gemeinsam, Denken macht hungrig:  morgens war es schön ruhig, alles schlief noch,  und man konnte im Pool gemächlich ein paar Bahnen ziehen. Erfrischend einzig die kalte Dusche am Pool und die klimatisierten Zimmer, die sehr gross waren, mit einem riesigen Bett und einem Telly, wo ich mir über CNN die aktuellen News runterzog. Leider auch sehr viele schlechte Nachrichten, die News zur Love Parade Stampede in meiner Geburtsstadt hatte mich bei meiner Ankunft erreicht und ich war wütend und fuchsteufelswild, weil ich wusste, daß die Innenstadt für die Menschenmassen nicht ausgelegt ist, das Sicherheitskonzept völlig für‘ n Eimer war. Aber macht nichts, sind ja nur Menschenleben, die man opfert, will man erfolgreich Imagepolitik betreiben. Ich mußte das erstmal verdauen bzw. schleppte das die ganze Woche mit mir rum, ach, man kann das eigentlich garnicht verdauen. Auch die News aus Arizona haben mich nieder geschmettert, die vielen Mexikaner, die von Schleuserbanden an die Grenzen geführt werden, mit nichts als ihrer Kleidung am Leib zu einem 4-tägigen Marsch in die Wüste geschickt werden (wovon sie nichts wissen), wo sie in der Regel verdursten. Man hat sie nicht darauf vorbereitet und sie sind für diesen Marsch natürlich nicht ausgerüstet. Ach, es ist schon alles recht beschissen, wenn man mit offenen Auges durch die Welt geht, die eigenen kleinen Alltagssorgen sind dagegen verschwindend klein. Gleiches gilt für die Situation für Sexworker in den Vereinigten Staaten, sehr bedrückend die Erzählungen, ich will das nicht alles niederschreiben, ich weiss nur, daß die Szene es in Deutschland doch recht gut hat, rechtlich betrachtet, mit starken Abweichungen in den Bundesländern, gejammert wird doch meist nur, wenn nicht genug verdient wird. Babes, ihr wißt garnicht, wie gut ihr es hier habt, obwohl hier auch nicht alles Gold ist was glänzt, wenn ich an Willkür, Razzien und die ganze Heuchelei denke.  Ich bin ja zunächst nach New York geflogen und habe einige Stunden später den Anschlussflug nach Las Vegas genommen. Als ich aus dem Airport kam, erschlug mich eine heisse feuchte Luft, ich bin eh nicht der Sauna-Typ; also in New York: ich hab mir ein Taxi genommen, hatte nur einige  Stunden Aufenthalt und wollte einige Zeit in Downtown, die wertvolle Zeit nicht im Zug verbringen. In Manhattan angekommen, kam ich nicht weit, also bis Soho, wo ich noch ein wenig rumstromerte und eine Eisdiele fand und da bin auch gleich geblieben, Milchshakes gesüffelt, später einen Margarita, erstmal alle rumliegenden Zeitungen verschlungen. Es war einfach zu heiss und ist es wohl noch. Ausser über die Hitze, haben die New Yorker über die geplante Moschee in der Nähe von Ground Zero geschimpft. Irgendwie pietätlos, aber why not? Alle Muslime zu Terroristen zu erklären finde ich völlig daneben, und das ist ja die Logik der Kollektivschuld und der Logik der Moschee-Gegner. Ich bin da etwas hin- und hergerissen. Auf der Rückreise hatte ich Glück, ein längerer Aufenthalt in NYC, die Luftfeuchtigkeit und Temperaturen waren niedriger und ich verbrachte den Grossteil des Tages mit einer Freundin im Central Park. Its huuuge! New York ist nach wie vor meine Lieblingsstadt, vor London, hab dort vor einigen Jahren bei Freunden in Brooklyn gewohnt, im Rahmen eines Studienaufenthalts in U.S. Mir allerdings danach geschworen, das Land nicht mehr zu betreten, solange Apartheid herrscht, unter Bush & Konsorten. Ich fand den alltäglichen Rassismus einfach niederschmetternd und das Elend der Southside von Chicago hab ich live erfahren dürfen, eigentlich ungeplant, da ich mich mit dem Zug verfahren hatte, liegt ja gleich ums Eck von der Uni. The american dream …. aufgelöst, anyway, die Jazz-Clubs waren das einzige, was ich in guter Erinnerung behielt und ich schwor mir, erst wieder dieses Land zu betreten, wenn es eine Hoffnung auf Veränderung gibt. Soviel hat sich mit Obama ja noch nicht geändert, aber er ist ja kein Zauberer, bin über diesen Quantensprung der Geschichte aber sehr glücklich. I have a dream…. und überhaupt. Der Jet Lag hatte mich nach zwei Nachtflügen bei meiner Rückkehr leider ganz in seiner Gewalt. Hab eh schon einen leichten Schlaf und höre noch das Surren jeder Fliege. Ich hätte Melatonin o.ä. einnehmen müssen, das macht das Ganze erträglicher. Hab ich aber nicht. Die Zeitverschiebung steckte mir mehr als über einer Woche in den Knochen und ich habe entsprechend verschoben gelebt und geschlafen; daher muss ich mich bei meinen Anrufern entschuldigen, dass sie mich vormittags/mittags kaum erreichen konnten.  Aber jetzt bin ich wieder da und ausgeschlafen, spitz wie Nachbars Lumpi, sagt man so. Seufz…. Sex und Erotik ist eben doch das einzig Wahre und Gesunde,  neben Reisen, man kann einfach abschalten, sich von den alltäglichen Herausforderungen wegträumen, wegvögeln, spürt sich ganz und gar, manchmal umeinandergekringelt, verschwitzt in Laken gewickelt und geniesst gemeinsam die Libertinage.  In diesem Sinne …

simply Ariane


escort charity to feed the poor

Chat-Dialogue

Jeffrey

hi can I ask you a question
23:39Me

yes ask me ;-);-)

Jeffrey

I had soemthing cross my head the other day…a global charity that fights poverty but is funded by the escort industry..what a twist huh?

In the US the industry is rather big
23:51Me

darling, most sexworkers are really poor, also escorts, its just the glamourous image the media strenuously performs, not the reality. I just come back from US, I ve joined a sexworkers conference, also very sad stories I listened to. Some billionaires just give the half of their income away as Warren Buffett already did, 85% of his wealth in donation. Together with Bill Gates they just start an appeal to other billionaires to halfen their wealth and give it away in donation. I think these people are more able to share, not some hookers, streetgirls, escorts who are foremost struggling to feed themselves and their loved-ones.
http://www.reuters.com/article/idUSTRE65F5CC20100616

23:53Jeffrey

yes i see..thanks for your honesty

***

published with his consent


und tschüss …

cu in Vegas Babes xoxo

in der Zwischenzeit könnt ihr ja Pin-Up’s sammeln, zur Gizehläum Collectors Edition geht’s hier lang

euer Kalendergirl „August“,

das ab dem 2. August wieder schwanzanbetungsfreudig vor euch knien wird.

Bis dahin bleibt mir gewogen … *g*