task force


London my love

in order of appearance:

New Architecture! Ganz schön spitz

Background: the architectural Phallus of Sir Norman Foster.

Tower-Bridge, The Tower of London


 Skylounge, Hilton. Amazing place to go for blue hours. Caution: only with the right companion.

Center: Ariane. Foreground and behind Mr. Anonymous, the smart and good looking gentleman who took my out for dinner & more! Thank you Mr. Phallus!

source: unknown


Travel

Ich reise für 8 Tage auf die Insel, sprich England und bin am 20. Oktober zurück in Berlin. In London findet die 2. Sexworker Open University statt und bin dort ab morgen bis zum 16.10 zu Gast. Für Buchungsanfragen in London stehe ich unter meiner englischen Rufnummer +44 7748 48 3183 zur Verfügung (limited availability, am besten morgens anrufen*g*), ansonsten beantworte ich selbstverständlich meine Mails innerhalb von 24h.

Ich wünsche euch eine gute Zeit!

Ariane

 

London Eye

London Eye

 


Fundraising & Dating II

Wie in meinem vorletzten Eintrag erwähnt, steht mein Aufenthalt beim Fringe-Festival auf Messers Schneide. Ich brauche jetzt euren Support und Rat.

Ich habe drei Möglichkeiten:
1.) ich nehme teil, wohne in einem wahnwitzig überteuerten Apartment und finanziere dies mit Kurz-Dates, wenngleich die Rahmenbedingungen riskant sind und dort keine Wiederholungstäter im Sinne Second-Timer vorbeischneien werden. Ich bin sprachlich im deutschen wie im englischen bei der Date-Anbahnung sehr geübt und kann anhand der Ansprache im Regelfall einen seriösen Bucher von einem Idioten unterscheiden, wovon es in diesem, unser aller Hobby nicht wenige gibt. Ok, der Begriff Idiot kommt aus der griechischen Antike und bedeutete ursprünglich „Privatmann“, ein Mensch, der sich nicht so sehr um andere Menschen oder gar das Gemeinwesen schert, sondern nur seine Ego-Bedürfnisse, was bei einem Date ins Auge gehen kann. Nach all meiner Erfahrung im P6 fahre ich im Regelfall sehr gut damit, Herren zu treffen, die ich kenne, wenngleich die zunehmende Vertrautheit einen manchmal nachlässig werden lässt, man dazu neigt, zu offen, auch unangenehme private Ereignisse mit ins Date hinein zu schleppen. 😉 Also lieber wenige Herren treffen, die einem bereits gut bekannt sind und gelegentlich mal ein Abenteuer in neue Gefilde denn umgekehrt. Und letzteres wäre in Edinburgh der Fall, mit vielen Risiken und einer extrem aufreibenden Telefonie verbunden, da „neu“ vor Ort auch ziemlich viele skrupellose Leute auf den Plan ruft.

2.) ich nehme nicht teil, aus den im vorletzten Posting genannten Grund. Weil Abzocke im Kunstbetrieb wiegt gleichbedeutend wie Abzocke im Escort & P6.

3.) ich nehme teil und mache meinen Ärger über den Trouble der letzten Woche zum kurzfristigen Thema (meine anderen zwei Programm-Ideen werden nicht vor Ort realisiert) Das Szenario sieht dann wie folgt aus:

Ich kreiere aus der Nummer mit den zu hohen Mietpreisen eine Performance, nach dem Motto ich hole die Menschen dort ab, wo sie sind, hier : ankommen. In diesem Fall ist die Bühne der Flughafen Edinburgh. Ich halte wie die Chauffeure am Ankunftsterminal einen Zettel zwischen meinen Händen vor meiner Brust, worauf steht: Welcome! FRINGE fringes!

Im Sinne „der Saum franst aus“; ursprünglich wurde Fringe (= Franse) als Gegen-Festival 1947 zum Internationalen Festival (metaphorisch umschrieben als Teppich) vor Ort gegründet, also als die Franse vom Teppich: als Gegenprogramm zum elitären Festival, wo nur wenige privilegierte und etablierte Künstler zur Aufführung kommen. Zum Hintergrund bitte diesen schönen Eintrag zum Thema aus 2009 nachlesen. Im Laufe der Zeit hat sich das FRINGE an seinen vormaligen „Gegner“ leider angenähert. Erst progressiv, dann regressiv, wir kennen das alle aus verschiedenen Zusammenhängen.

Bühne I ist also Ankunftsterminal.
Outfit: Dabei trage ich meine letzte Neuanschaffung, ein elegantes, schwarzes Business-Kostüm aus der Winterkollektion (da es in Edinburgh meist kühl ist), das an den Säumen ebenfalls kleine Fransen hat (wie dafür gemacht!), darunter mein neues T-Shirt aus der Swaay-Kollektion mit dem Slogan „Sexworkers are part of our community“ und einen Haufen entsprechender Buttons am Revers (ähnlich der Medaillen am Revers der Veteranen bspw. am Armistice Day *g*.

Konsequenterweise packe ich in mein Handgepäck nur Kernseife, ein paar Slips, Nylons, Wollsocken, einen Schlafsack, Isoliermatte und nächtige auf dem Flughafen. Bis auf das Wechseln von Unterwäsche trage ich durchgehend schwarz.

Mit meinem zweiten etwas grösseren Plakat campiere ich vor dem Flughafen und winke den Touristen nach. Darauf steht:

* Performers can’t let space by affordable rates!
* Credit Crunch force unemployed houseowners and tenants to make extra cash with overpriced accomodation!
* Performing Escort refuses doing sexwork to pay over-billed rents!
* Fight Rip-Offs in Arts & Escort!

auf deutsch zusammengefasst: Schottische Vermieter wiederholen die gleiche Logik, die sie selbst in den Bankrott bzw. in die Arbeitslosigkeit führte und das als Tiger gestartete alternative FRINGE-Projekt ist als Bettvorleger gelandet.

Aus Protest gegen diese kulturellen Perversionen, und an dieser Stelle ist der Begriff wirklich angebracht, besteht meine Performance aus einer 1-Frau Demo am Airport, dies konsequent über drei Wochen.

Wie findet ihr das? Darf ich das? Ironie 🙂 on

Ich brauche dringend Entscheidungshilfe und zwar innerhalb der nächsten 24 Stunden, da ich im Fall 1.) die Kaution anzahlen muss. Und zwar asap.

liebe grüsse
Ariane


Hugh Hefner und die Frage, wie richte ich mir meine neue Wohnung ein Part I

Was dem einen das Playboy-Magazin (nachträglich Herzlichen Glückwunsch an Hugh Hefner  zum 85. Burzeltag an den letzten Playboy aus zwei Jahrhunderten und natürlich zur baldigen Hochzeit), ist mir mein „World of Interiors“ Abo, was mich bei eingehender Lektüre immer ganz feucht werden lässt, insbesondere wenn Umzüge anstehen. So sind sie die Frauen … obwohl, ich werde auch bei einem sauberen Deep Throat … ok lassen wir das. Wenn ich eine Wohnung einrichte, das euphorisiert regelrecht, vergleichbar mit einem Blind-Date oder einem Treffen mit einem nicht blinden Mann. Ich bin da immer sehr feucht und leicht irritiert, wenn ich Wiederholungstäter treffe, obwohl … *stirnrunzel* ich treffe eh nur noch Wiederholungstäter, also fast. Egal, ich war beim Einrichten meiner neuen Bude. Eigentlich gehöre ich vom Budget in die Ikea-Kategorie, aber ich will mich partout nicht darin anpassen, weshalb ich auf kreativem Wege versuche, meine Träume à la „World of Interiors“ zu realisieren. My home is my castle und daher hat meine neue Wohnung auch Gitterstäbe, hintenraus, also ich steh total auf Gitterstäbe und freue mich schon aus diversen Gründen und Phantasien, was man damit alles anstellen kann. Sorry, ist rein privat, gewisse Rollenspiele, dafür habe ich auch andere Locations und Möglichkeiten.

Ich habs kürzlich noch einem sehr sympathischen Horror-Movie-Liebhaber und Rezensenten erzählt: eigentlich hatte ich den Wunsch und habe ihn noch, meine kommende Wohnstätte mit einer Galerie, einem weissen Showroom als unschuldige Tarnung nach aussen, zu verbinden, ebenerdig, und einem Back-Room (einem privaten Dark Room, besser als Vorgarten), also einem schwarzen Raum nach hinten zu verbinden, mit ledergepolsterten Wänden, indirekter und wandelbarer LCD-Beleuchtung und einem abwischbaren Boden, der so weich ist, dass man sich keine blauen Flecken am Knie stösst. Dies erweitert um einen privaten Bereich, der tabu, also strictly private ist. Aber man kann eben nicht alles haben, oder doch?? Jedenfalls hab ich etwas gefunden, das passen könnte, allerdings ohne separaten Eingang in die Galerie, dafür ausbaufähig. Ich hatte mir das Ziel gesetzt, meine Miete zu halbieren, ohne an Wohnkomfort einbüssen zu müssen, im Gegenteil, Treppen steigen geht mir auf meine nicht vorhandenen Nüsse. Radikale Kostenreduzierung, damit ich an Berlin nicht so gebunden bin und mehr reisen kann, um mein Stand-Up-Programm regelmässig und international aufzuführen. Aller Anfang ist schwer, weshalb man möglichst viel Erfahrung sammeln muss und das bedeutet im Regelfall ohne oder mit wenig Bezahlung, die Ochsentour quasi. Apropos: es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte zuerst: unser Theaterstück LULU läuft Ende Juli aus und am 1. und 2. Juni finden die letzten Vorstellungen statt. Warum es nach einem halben Jahr Spielzeit schon ausläuft, ist ein Politikum für sich, ein sog. Auslaufmodell und möchte ich hier nicht breittreten, hab mich darüber in den letzten Tagen schon genug geärgert. An den Verkaufszahlen scheint es nicht gelegen zu haben. Ich schaue in die Zukunft und die Zukunft heisst u.a. Schottland, weil ich dort beim diesjährigen FRINGE Festival auftreten darf. Ist das nicht grossartig? Bin von einer Comedian-Kollegin und Freundin aus NYC, Desiree Burch, die mich im November life erlebt hat, eingeladen worden, in ihrer Show aufzutreten. Das finde ich super, und nebenbei werde ich in den Highlands wandern und einigen Whisky Destillerien meine Aufwartung machen. Ick freu mir schon.

Bin schon wieder weg, grübel über architektonische Grundrisse und Wände, die ich herausreissen möchte, über die Farbabstimmung von Tapeten und Stoffen. Einfach herrrrrrrlich, fast so gut, wie ein Orgasmus!! 😉

In diesem Sinne

verbleibe ich mit feuchten Grüssen


englische Verhältnisse

Vielleicht hat ja schon jemand von der Massenhysterie rund um das grösste Marketing-Ereignis des Jahres gehört: anlässlich der englischen Traumhochzeit hat ein Kondomhersteller eine Sonderausgabe auf den Markt gebracht, namens „Kronjuwelen“, und das Hochzeitspaar strahlt uns von den Verhüterlis aus an. Falls jemand bitte ein Foto mit Überzieher von seinem besten Stück damit machen kann? Würde mich im aufgerollten Zustand dringend interessieren. Ansonsten bleibe ich bei meinen heissgeliebten Familienjuwelen. 😉


You f**** me away

a new iphone „voyeurism series“ comes up soon on my main website …
and dont forget to check my travel & life & rural goddess blog

sincerly
ariane