donation

Ich wurde gefragt, ob es sich lohnt, den Sexworker Rechten dienliche Organisationen zu unterstützen, anstatt in Kunst und Immobilien zu investieren. Klaro.

Wer noch überflüssiges Geld los werden will, ausser in deregulierten Kapitalmärkten zu investieren oder in Beton zu gehen, um bspw. Berliner Immobilien aufzukaufen und Mietpreise nach oben zu drehen, die es Normalverdienern nicht mehr ermöglichen, in ihren Quartieren zu wohnen, empfehle ich u.a. folgende Organisationen finanziell zu unterstützen. Schadet nicht, im Gegenteil, und man kann eines Tages den Arsch zukneifen und sagen, man hat was für die Menschen gemacht. Wie George Soros und andere globale Eliten vom Planet der Affen.

Die Reihenfolge gibt keine Wertung ab, die Organisationen stehen alle gleichberechtigt nebeneinander.

groups:

BesD Berufsverband Sexarbeit

ASWA

Desiree Alliance

sexworkersproject

NSWP

IUSW

ICRSE

English Collective of Prostitutes

Sex Worker Open University

Scarlett Alliance

DURBAR

Sangram

Red Umbrella Project

Swash

SWAAY

APNSW

Coyote

EMPOWER

Stella

STRASS

Scot Pep

SWAN


Manifesto

by Demoiselle Goldschwanz
reloaded and performed SWFF Kolkata 2012

I hereby declare solemnly the foundation of the United States of Angels
* an ex-territorial de-national Sexworkers global state
on behalf of the pussy-party
* and the International Sexwork-Rights-Movement.
*
The Pussy Party I was founded in 2005 entered into a coalition with the Pussy Labour Party in 2008*
*
After fierce conflicts with right-feminists and abolitionists,
we decided together with affiliated organizations
the Anglo guerrilla,
the vanilla sex party,*
the ASS – the Association to support* victims of bad sex* –
and the UFC – the union of freed chicks* -*
*
to express our self-determined interests independently.
*
A true liberation of sexuality has never took place on earth
*and for this reason, if for no other,
sex work still exist in the present as a global reality.*

We advocate a liberal and libertarian understanding of Sex & Eros.
we stand up for a liberalized dealing with sex and eroticism in general
**and paid sex in particular.
*
The risks of social consumption of any services in the sex industry,
usually we carry by ourselves.
*
Despite liberal laws in a very few countries, where sexwork never became truly decriminalized, our social environment becomes still permeated by discrimination, stigmatization and criminalization.
*
We hereby declare
*
first*
*
that human rights and human dignity apply to everyone and
unconditionally
no matter if someone offer A-Levels or a rubber-coated Girlfriend-experience: no matter if escort or streetwalker
* a whore is a human, a human, a human beeing
*
secondly
*
*sexually self-determination of all sex workers.*
*
thirdly
*
*free speech, travel, the right of assembly and association of all sex workers within a globalized world.
*
we call to implement the Brussel sex worker manifesto from 2005 to create decriminalization and legal certainty for all service providers and their clients.
*
*Bans lead to the opposite drifting into the underground,*
* increasing vulnerability of sex workers throughout its global.
*
We wish you to lead attention to the pacifying effect of *a sustainable sex drive*
within families, within – and between nations and states
* as a result of self-determined and not enslaved sexwork.
*
We stand for cultivation of pleasure
We wish for sexuality, that not only lustful discharge, but a source of life, sensuality, creativity, easiness and playfulness.
*
*
No more double standards and denial of sexual fantasies:

* Eroticism,* sex and love are the basis of mankind and humanity.
Women, men, trans* and intersex people who work with it are experts in this field, not collective scapegoats.
*
We say „never again“ and announcing to fight back*
and declare war on all hooker republics worldwide
to terminate* stigmatization and criminalization since ages.
*
The Hooker Republics true self exist in societies who’s favor economizing all human relationships,*
disabling a life free of fear, to put all eroticism to an end.
*
Pussies of the world unite!
*
We advocate partnership oriented and playfully dealing
with cashless and money paid transactions,
and remember our relatives,
the peaceful bonobos apes, who solve conflicts through sex.*
the chimpanzee era is over.
*
Stand up! for a satisfied Kolkata, for a satisfied India, for a satisfied world!

Another Performance.


Kurzweil IV

Zur Handlung. Freund Wikipedia war so freundlich.

 

Der Referent im Bundestag: „Ich vernehm ein Donnergrollen …“


VI Ich klage an

Sehr geehrter Bundespräsident,

sehr verehrte Bundeskanzlerin,

sehr geehrte Mitglieder aller Fraktionen im Hohen Haus,

sehr geehrte Bundestagsabgeordnete,

die Bundesratsvorlage ist ein Schmutzfleck auf den Namen Ihrer Regierung. Die Geschichte wird zeigen, dass Ihre Präsidentschaft es war, unter welcher eine Gesetzesverschärfung beitrug, das Leben von Bürgern und BürgerInnen, EU BürgerInnen in diesem Lande mit weitreichenden Folgen für ihre Gesundheit und Sicherheit zu gefährden.

Meine Pflicht ist es zu sprechen, ich will nicht Mitschuldige sein und ich könnte des Nachts kein Auge mehr zutun, für die Folgen einer Politik, die dazu beiträgt, dass Unschuldige für Verbrechen büssen, die sie nicht begangen haben. Wie ein Alptraum lastet es auf mir, vor allem weil ich im Bilde der Realitäten bin, deren Einzelheiten ich zu kennen glaube. Die furchtbare Rechtsverweigerung, und hier liegt der Keim, aus dem sich die wahren Verbrechen entwickeln. Eine gesellschaftliche Gruppe zu stigmatisieren und zu kriminalisieren, bedeutet den Mitgliedern dieser Gruppe, ihre Bürger- und Menschenrechte zu entziehen, auf die sie Anspruch haben.

Es ist auch eine Geschichte von Verrat, dass mächtige Gruppen und Celebrities nicht nur sich erdreisten, im Namen von Sexarbeiter Interessen zu sprechen, um daran nicht zu knapp zu verdienen, sondern jene, für die sie meinen zu sprechen, verhöhnen und diskriminieren, ihre Stimmen zum Schweigen bringen. Und wenn sich eine kleine Stimme lautstark erhebt, sie zu bevormunden, ja zu entmündigen, sie als Einzelfall abzutun, um ja eine mögliche repräsentative Kraft von vornherein zu leugnen und auszuschalten.

Sie haben sich mächtige Freundinnen und Lobbygruppen gesucht, die über die sexuelle Selbstbestimmung von Männern und Frauen in dieser Gesellschaft richten. Um sich über diese ungeheuerlichen diskriminierenden und ehrverletzenden verbalen Gewalttaten unter Zuhilfenahme erfundener Statistiken und als Fakten und Wahrheit gerierende Falschaussagen eine Gewissheit zu bilden, braucht man nur die Medienberichterstattung in den letzten Monaten zu verfolgen. Deutschland hat hier keinen Fortschritt zu verzeichnen, auch nicht im Vergleich zu Nachbarstaaten und Ländern mit Prostitutionsverboten, auch nicht, wie über Frauen, Männer, Trans* und Intersex* Menschen in der Sexarbeit geschrieben und gesprochen wird und an der Verfestigung des Stigmas mitwirkt, was ihnen in der Konsequenz, einen gleichwertigen Platz in der Gesellschaft einzunehmen, verweigert, sie ihrer Handlungs- und Freiheitsmöglichkeiten beraubt.

Sowohl in ihrem eigenen Interesse zu sprechen, als auch an Bedingungen mitzuwirken, die es erlauben würden, dass ihnen keine Gewalt zugefügt wird, sie stark genug sind, sich gegen Behördenwillkür, auch menschenrechtswidrige Behandlung durch Vollzugsbeamte zu Wehr zu setzen, sie der Gesellschaft erfolgreich die Stirn zeigen können, die sich in ihren Fantasien an ihnen aufgeilt, mit ihren Medien Kasse macht und sich regelmässig ihrer Dienste versichert.

Zunächst die Wahrheit über die Begründung der Gesetzesvorlage:

Die Begründung der Novellierung ist eine Lüge, die ich bereits entlarven konnte.

Die Ersteller dieser Bundesratsvorlage erscheinen mir als höchst verworrene Köpfe, ähnlich einer Öffentlichkeit, die Sensationsgeschichten und wahnwitzigen Fantasien nachjagt.

Es kann nicht sein, dass im Namen und zum Schutz unserer Rechte, das Recht gebrochen wird, man SexarbeiterInnen durch Kriminalisierungspolitiken und repressiver Massnahmen unser Menschsein weiterhin  beraubt, die Kriminelle gerade eben dadurch ermutigt, uns als Aussätzige und Rechtlose zu bewerten und behandeln, sie sich sicher fühlen, dass wir uns nicht zur Wehr setzen, wir eben nicht dazu ermutigt werden, Akte der Gewalt  ausreichend mit rechtlichen Schritten zu beantworten.

SexarbeiterInnen sind keine homogene Gruppe, wie jede andere durch zugeschriebene Klassifikationen bewertete und markierte soziale Gruppe. Wir sind Bürger mit legalem Status, die sich aus völlig unterschiedlichen und persönlichen Gründen, die die Öffentlichkeit nichts anzugehen haben, diese besondere Arbeit ausgewählt haben und nachgehen. Es benötigt keinster Rechtfertigung, sich zu erklären, warum man tut, was man tut. Genauso wie ein Anwalt, kein Arzt, kein Unternehmer sich für die Wahl seiner besonderen Tätigkeit, die mit berufseigenen besonderen Herausforderungen einhergeht, erklären muss.

Ich bitte Sie, daran mitzuwirken, dass in Deutschland, den Nachbarstaaten und allen Ländern dieser Welt, eine die Grund- und Menschenrechte respektierende Politik einzuleiten und umzusetzen, die das Leben und die Gesundheit von SexarbeiterInnen stärkt und sie nicht beschädigt. Wir sind weder „Schnäppchen“ noch Randexistenzen, die sich in der bürgerlichen Gesellschaft verlaufen haben. Wir wissen durchaus, was wir tun und mit wem wir etwas tun. Frauen und Männer, deren Leben durch Gewalt, Misshandlung und Ausbeutung auf dem Spiel steht, Menschen, Kinder, die durch verachtungswürdige Gewalt in Sklaverei geraten sind, ihnen allen gilt nicht nur mein Mitgefühl, sondern auch mein Engagement. Bitte hören Sie auf, im Namen von Menschenhandel und dem Kampf gegen sexuelle Ausbeutung die Sexarbeit zu kriminalisieren. SexarbeiterInnen in aller Welt verurteilen jede Form von Gewalt und Ausbeutung und es bedarf weiterführender und gemeinschaftlicher Initiativen, um gegen jede Form von Sklaverei und Ausbeutung vorzugehen, auch die Unterstützung von Initiativen und Ansätze, die in internationalen Sexworker-Organisationen selbst entwickelt und erfolgreich in autonomen Best Practice Projekten umgesetzt werden: in Indien, Australien, USA und Neuseeland.

Ich warte auf Ihre Antwort.

Hochachtungsvoll

Ariane G. Berlin 13. Oktober 2012

1.      The World Charter on the Rights of Prostitutes; Brussels. 1985 http://www.bayswan.org/ICPRChart.html

2.      The Sex Workers‘ Manifesto. Kolkata. 1997 http://www.bayswan.org/manifest.html

3.      The Taipei Declaration of Sex Worker’s Human Rights. Taipei. 1998 http://coswas.org/archives/1351

4.      The Durbar Vision. SEX WORKERS, HUMAN RIGHTS. Kolkata 2003

5.      Sex Workers: Part of the Solution. Cape Town 2003.

6.      Sex Workers in Europe Manifesto.  Brussels. http://www.sexworkeurope.org/images/phocadownload/manbrussels2005.pdf

7.      Declaration on the Rights of Sex Workers Brussels 2005 http://www.sexworkeurope.org/images/phocadownload/dec_brussels2005

8.      Stella, l’amie de Maimie. eXXXpressions: Forum XXX Proceedings, Montreal, Canada, 2006. http://www.chezstella.org/stella/?q=en/follow

9.      Sex Workers Human Rights and the Fight Against HIV Montreal 2006

10.     The Global Working Group on HIV and Sex Work Policy Draft Reworking of the UNAIDS Guidance Note on HIV and Sex Work. Delhi 2007

11.     St. Pauli Protocol.  Hamburg April 2008

12.     Recommendations of the African Sex Worker Alliance. Pretoria  October 2009

13.     Wards of the state: Young sex workers‘ special vulnerability to HIV and AIDS under the law. Vienna 2010 http://www.plri.org/resource/wards-state-young-sex-workers-special-vulnerability-hiv-and-aids-under-law

14.     The Sex Worker Forum Declaration.  2010 http://www.sexworker.at/SWdeclaration.pdf

15.     Sangram Bill of Rights. Sangli 2010

16.     NSWP Smart Guide on Sex Work and HIV: Only Rights Can Stop the Wrongs. Vienna 2010 http://www.nswp.org/page/smart-guides

17.     The Pattaya Draft Declaration. Pattaya. October 2010 http://plri.wordpress.com/2010/10/15/pattaya-draft-declaration-on-sex-work-in-asia-and-the-pacific-2010/

18.     Sex Worker Open University Manifesto London 2010 http://www.sexworkeropenuniversity.com/manifesto.html

19.     The Kolkata Call to Action, Sex Worker Freedom Festival 2012 http://twitpic.com/afscxn/full

20.    Sex Work and the Law in Asia and the Pacific http://www.snap-undp.org/elibrary/Publication.aspx?ID=699


unite

beware: the trafficking trap and cargo cult science
This blog is from 2010 and still valid. I d like also to add the fact of „cargo-cult-science“ (Richard Feynman) is in full bloom.

Sex Work Policy, the blog

by Cheryl Overs.

Over the last few months I have been reading and writing about sex work and law. I have had the chance to comment on several excellent papers as they are being written and had some wonderful opportunities to work with skilled and knowledgeable activists in human rights, the women’s movement, HIV and sexual and reproductive health.  I have also had some great opportunities to learn from sex workers and hear the conversations that are taking place within the movement.

Of course there is plenty to say about so many aspects of sex work and law globally.  Much of it is being said by far more articulate people than me andthe PLRI website is dedicated to making that information accessible.  http://www.plri.org. Here I want to mention two issues that strike me as high priorities.

1.      A BIG MESS  : Sex workers have almost no say in research  and…

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still struggling with the concepts of trafficking

Fits perfectly to my last blog and update. Thank you! It helps to clear the struggles around trafficking. But I dont understand why all the findings of Laura Augustin almost never been mentioned in the debate. I mean the public debate.

The Honest Courtesan

Truth often suffers more by the heat of its defenders than the arguments of its opposers.  –  William Penn

All too often, the allies of sex workers make arguments that, though well-meant and partially correct, contain some glaring flaw that spreads disinformation, undermines the work of other advocates or, in the worst cases, actually cedes ground to the enemy; today we’ll look at an excellent example of this in a recent essay by Ruth Messinger of the American Jewish World Service.  Messinger’s heart is obviously in the right place, and many of the points she makes are right on target; in fact, only about four sentences would have to be removed to make it nearly perfect, and most of the people “tweeting” or linking the post apparently didn’t even catch them.  But as the majority of you have probably noticed, these pretty brown eyes don’t miss much.

A…

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