Lotus

Lotus is my favourite flower.
„The Lotus Flower grows in the deep mud, far away from the sun. But, sooner or later, the Lotus reaches the light becoming the most beautiful flower ever.“

Read more at Suite101: The Symbolic Meaning of the Lotus Flower | Suite101.com
Thx to Lemon, excellent photographer & researcher!

Matt Lemon Photography

[23] Lotus - Matt Lemon Photography. All Rights Reserved.

A lotus flower offering at a Buddhist temple. Ayutthaya, Thailand. © Matt Lemon Photography. All Rights Reserved.

Peace

“Peace is not an idea. Peace is not a political movement, not a theory or a dogma. Peace is a way of life: living mindfully in the present moment. It is not a question of politics but of actions. It is not a matter of improving a political system or even taking care of homeless people alone. These are valuable but will not alone end war and suffering. We must simply stop the endless wars that rage within. Imagine, if everyone stopped the war in themselves – there would be no seeds from which war could grow.”

Claude Anshin Thomas (*1947), American Zen Buddhist monk, Vietnam War veteran, and author of Hell’s Gate: A Soldier’s Journey

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4. Juli Affenhitze

Heute feiern die Vereinigten Staaten von Amerika den Unabhängigkeitstag und ich gleich mit (Independence Day; erstmalig 1776; don’t miss out July 14)

Aus der deutschen Übersetzung der Präambel der Unabhängigkeitserklärung:
„Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen wurden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt wurden, worunter Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit sind. Dass zur Versicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingeführt worden sind, welche ihre gerechte Gewalt von der Einwilligung der Regierten herleiten; dass sobald eine Regierungsform diesen Endzwecken verderblich wird, es das Recht des Volkes ist, sie zu verändern oder abzuschaffen, und eine neue Regierung einzusetzen, die auf solche Grundsätze gegründet, und deren Macht und Gewalt solchergestalt gebildet wird, als ihnen zur Erhaltung ihrer Sicherheit und Glückseligkeit am schicklichsten zu seyn dünket.“

„Zwar gebietet Klugheit, daß von langer Zeit her eingeführte Regierungen nicht um leichter und vergänglicher Ursachen willen verändert werden sollen; und demnach hat die Erfahrung von jeher gezeigt, daß Menschen, so lang das Uebel noch zu ertragen ist, lieber leiden und dulden wollen, als sich durch Umstoßung solcher Regierungsformen, zu denen sie gewöhnt sind, selbst Recht und Hülfe verschaffen. Wenn aber eine lange Reihe von Mißhandlungen und gewaltsamen Eingriffen auf einen und eben den Gegenstand unabläßig gerichtet, einen Anschlag an den Tag legt, sie unter unumschränkte Herrschaft zu bringen, so ist es ihr Recht, ja ihre Pflicht, solche Regierung abzuwerfen, und sich für ihre künftige Sicherheit neue Gewähren zu verschaffen.“ Quelle

Dies beantwortet zwar nicht, warum ich „Independent Escort“ geworden bin und wozu ich jeder Hure nur anraten kann, sofern sie bei klarem Verstand und guter Gesundheit ist, aber vielleicht, warum mir die virtuelle Idee der „Muschi Partei“ gekommen ist.  Autonomie und Selbstbestimmung ist des Glückes Ziel und Inhalt. Wer möchte über seine Interessen schon hinwegregiert oder an seinem Arbeitsplatz in ihnen betreffende Entscheidungen nicht eingebunden werden? Die Zeiten der Duldung und Gehorsamkeit, der Aufgabenerfüllung ohne Hinterfragen sind doch eigentlich lange passé. Mitarbeiterbestimmung ist ja nicht nur ein Wort, sondern in vielen Teilen der Gesellschaft gelebte Praxis. Und das ist auch gut so. Die mündige Nutte ist genau wie der mündige Patient, der Freiberufler oder Selbstständige zwar immer noch in der Minderheit, aber die meisten Handlungsreisenden und Angestellten erleben das passive Funktionieren als reine Zumutung und macht krank, genauso wie passives Hinhalten.  Welche Hure braucht das?

Man muß die Lebenspraxis keinen Sachzwängen überlassen, um zu überleben, zur Not ist das vielbescholtene Hartz IV der Rettungsanker; wer erduldet lebt nicht, nur selber denken und handeln macht schlau und … glücklich. Ok, dann verzichtet man eben mal auf den Pauschalurlaub und die Anschaffung des neuesten Konsumablen,  ob Automobil oder I-Pad. Ist das so schlimm?

Die Aschewolke hat drastisch vor Augen und Ohren geführt,  daß es sich trotzdem arbeiten und leben läßt.  „Hilfe, ich muß auf Mallorca 5 Tage länger ausharren …“ war das Schlimmste, was ich gehört habe.

Mündliche Dissertationsprüfungen wurden per Video- und Konferenz-Schaltung abgenommen, die Leistungsträger fanden Mittel und Wege, ihre Termine online zu koordinieren, aufzuschieben und die Nutte bekam Urlaub vom Transit. Man konnte also doch auf gewohnte Beförderungstechniken verzichten. Ich lief zu Fuss, fuhr S-Bahn und U-Bahn, auch Fahrrad, bis es mir vor zwei Tagen geklaut wurde. Mist, ich finde die Rechnung nicht mehr, die ich meiner Versicherung schicken kann … *g* Ich werde mir wohl ein geklautes Fahrrad auf dem Flohmarkt kaufen, ich bevorzuge dann doch „die kurzen Wege“ und weniger die aufwendigen Verfahren bürokratischer Entgleisungen.

Was ich eigentlich nur sagen wollte, Autonomie und Glück fallen irgendwie zusammen; um es mal ins Profane runterzubrechen: ich habe mir vor 4 Tagen grüne Nelken gekauft, und gestern in meinem Lieblingsblumenladen grüne Gladiolen und passend dazu flieder farbener Rittersporn in verschiedenen Farbabstufungen und daran erfreue ich mich, weil ich weder über Garten noch Balkon in meiner überhitzten Stadtwohnung verfüge und mein Naturerlebnis nur marginal ausleben kann. Haustiere und Topfpflanzen habe ich auch nicht, weil ich im Transit lebe – mußte um Verblichene schon genügend trauern – , aber die Mischung aus beiden mir angeschafft, für 6,95€, eine fleischfressende konsumable Pflanze,  eine Venus-Fliegenfalle, die das Nützliche mit der Natur verbindet, die still und genügsam ist und nicht erwachsen wird, ja man kann sogar sagen, sie hat mich bei meinen Mutterinstinkten gepackt. Schliesslich muß ich gelegentlich nachhelfen, daß die Venus-Fliegenfalle etwas gefüttert wird. Über den Dächern von Berlin verirrt sich selten eine Mücke, eine Ameise, Silberfisch oder Fliege. Gestern hab ich der Venus einen Krümel frisches Rindergehacktes zu Fressen gegeben und sie hat zufrieden ihre Klappe geschlossen. Zur Fütterung der Raub-Pflanzen hier.

Ach, und dann habe ich noch ein paar Shopping-Tips am 4. Juli: nein, keine Vuvuzela oder Hawaikette in schwarz-rot-gold; sondern sehr viel Besseres:

High End Schuhe in Berlin Mitte bei SANCTUM http://www.sanctum-shoes.com
Die schönsten Schuhe und Stiefel, die ich in letzter Zeit besichtigen durfte. Sehr sexy, schön und in der handwerklichen Verarbeitung grandios. Kein Vergleich zu Düsenstiefel, der Laden in Berlin Wilmersdorf, wo alle Bordsteinschlampen und Puff-Nutten einkaufen. *g* So, ich muss mich jetzt mal abgrenzen, hab gehört, das gehört zum guten Ton. *g*

Très Bonjour in Berlin-Mitte für mass-angefertigte Latex-Dessous; sehr empfehlenswert, insbesondere bei der sonst in Berlin gängigen unfreundlichen Beratung; habe dort kürzlich unter fachkundiger Beratung ein hauchdünnes, hautfarbenes Nichts von einem Etwas mit Schleife erstanden bzw. anfertigen lassen. Hier die Link-Empfehlung.

Zuletzt noch ein Link zu meinem Lieblingsblumenladen, der noch jede graue Stadtwohnung in Berlin-Mitte mit Duft und Schönheit erfüllt.
Cara-Tonga stattet auch die Residenz von Blixa Bargeld aus, der sehr viel von Musik, Ästhetik und einem langlebigen Leben in Berlin versteht. Wenn das keine Referenz für Berlin ist, weiss ich es auch nicht.

Das fiel mir heute am 4. Juli eben so ein; in der fussball-freien-Auszeit kommt man echt zum Nachdenken! Und heute freue ich mich aufs Theater. Volker Lösch und Roberto Elsinger laden in die Schaubühne ein.

Einen geruhsamen Sonntag wünscht Frl. A.

PS: falls ein LULU-Freund hier mitliest; die Realisierung des Stücks in London zieht sich seit der Bonitätskrise wie Kaugummi, ist jedoch nicht verloren (auch wenn manche Miesepeter und Neider davon träumen). Die Regisseurin, äh Sisyphos lassen grüssen. Ich werde rechtzeitig den Premieren-Beginn verkünden. Gut Ding scheint Weile zu haben.

PPS: Die Hitze macht mich fertich; ich wüßte nicht, wie ich Geld verdienen oder denken soll, wenn ich in der Sahara hocken würde bzw. wenn sich permanente Naturkatastrophen über einen ergiessen. Soviel zum Thema „Entwicklungsländer“. Der USA muß nun mit der Kraft der internationalen Geberländer geholfen werden, nicht nur, um erneuerbare Energien zu befördern – die Sonne ist eine globale und keine nationale Ressource -, sondern auch, um mit der geballten Kraft dicker und kluger Ärsche das Sprudeln der Ölquellen im Golf von Mexiko Einhalt zu gebieten. Propft ihn rein Ihr Experten! Wozu wurden sämtliche Forschungsgelder, gesponsort aus Steuermitteln, eigentlich ausgegeben, die sich unter „Technologiefolgenabschätzung“ subsumieren lassen?