task force


update travel

Hey folks,
pls check out my travel site for availability. I m staying in Berlin the forthcoming months to join the theatre project LULU that goes on stage december 11th at Schaubühne Berlin.

Therefore I ve no time to travel, just a couple of days only to join an event in New York. THE RED UMBRELLA PROJECT – Stories of Sex & Money hosted by Audacia Ray

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yours
Goldschwanz


backstage

fuck’n illusions …

werde von nun an nicht photo geshoppte Bilder einstellen, auch auf meiner Website, tagesaktualisiert

Gestern lugte das Rehkitz aus heimischen Latifundien


wie geht’s?!

Danke, besser und gut erholt. Und selbst?! Ich wollte doch noch schnell ein paar Eindrücke von meinem Las-Vegas-Trip schildern. Las Vegas ist ein Disney Land für Erwachsene und gibt sich das Image einer „liberal attitude“, die herrschende Politik ist sturzkonservativ. Mehr gibt es zu dieser Stadt irgendwie auch nicht zu sagen, ausser dass ich die Konferenz sehr genossen habe und glücklich war, Gleichgesinnte zu treffen. Aus allen Städten waren die Hookers, Whores, Callgirls, Callboys, Escorts angereist, verbunden durch das gemeinsame politische Engagement. Ok, ich war die Einzige aus dem deutschsprachigen Raum, fast aus ganz Europa. „Belle de Jour“ aka Brooke Magnanti war auch noch da. Eine Reisegruppe aus Japan und Australien hatte sich ebenfalls eingefunden. Sin City: es gibt einige zertifizierte Bordelle/Ranches, das wusste ich ja vorher schon und ist für manch Reisenden von Interesse; aber auch nur in manchen Landkreisen Nevadas und man muss weit in die Pampa fahren, um auf seine Kosten legal zu kommen. Man kann sich auch mit einer Gruppe anmelden, um einen Rundgang durch die Ranches zu buchen, ähnlich wie Sightseeing in berühmten Architekturbüros möglich ist. In NY oder Chicago.   Die Stadt selbst ist völlig verkitscht, ich sagte es ja schon, jede Menge Escorts unterwegs, obwohl ja verboten, auch in Vans mit entsprechend werbender Aufschrift; Männer bewerfen die Touristen mit einschlägigen „Business Cards“, ab 40$ ist Mann dabei, Escort-Lieferung wie Pizza-Service. Ich hab mir einige Hotels zusammen mit Freunden von innen angeschaut, Bellagio, Caesar’s usw. Escorts soweit das Auge reicht, die in den Lobbies herumstanden, separat für sich, amerikanische Freunde machten mich darauf aufmerksam. Alle anderen Menschen liefen in Gruppen herum. Irgendwie trostlos die Szenerie, passend zu den monotonen Klingeltönen der Casinos.   Ich fand die Architektur grausam – inside, outside – , das alte Las Vegas downtown mit seiner Patina, teils leer stehenden Casinos und runtergekommenen Hotels hatte immerhin  einen gewissen Charme. Zumindest für Fotografen. Wenn man beide Augen zudrückt, übersieht man dort die vielen Obdachlosen, wer’s kann … der Strip und Tourimeile ist natürlich von diesen „Schandflecken“ bereinigt, die Armut unsichtbar und gleichförmige Menschenmassen pilgern auf und ab.  Vor dem Venecian Hotel haben wir dann unter Aufsicht von Polizei und einem Bürgerrechts-Anwalt eine politische Aktion gestartet, mit Performance-Aktion, und mit Plakaten auf unsere Forderungen aufmerksam gemacht. Die vorbeiziehenden Menschen guckten im Regelfall natürlich pikiert aus der Wäsche, überrascht, daß Huren den Mund ausser zum Blasen öffnen können. Manch vorbeiziehende white-middle-class Frauen murmelten laut etwas von „disgusting“ . Naja, eher ihre Heuchelei. An unserem Outfit scheint es nicht gelegen zu haben, wir waren alle hübsch und nicht „auffällig“ gekleidet,  etwas Burlesque. Andere blieben aber stehen und waren sehr interessiert, nahmen Flyer in Empfang und fragten nach, fanden die Aktion grossartig.   Also die Landschaft: der Grand Canyon ist ca. 1 std Autofahrt entfernt und relativ günstig mit Helikopter zu erreichen;  die Mojave Wüste ist ein Traum, leider alles viel zu heiss für mich. Ich mag aber die Kargkeit der Landschaft. Mit einem roten Sonnenschirm und einer Margarita könnte man glatt ein Picknick machen, haben wir auch gemacht, mit Mineralwasser, und dann mit dem Helikopter zurück. Einfach grandios, bombastisch, der Sound der Rotoren, der Blick über den Grand Canyon,  unbeschreiblich. Das war aber schon gegen Ende meines Aufenthalts in Las Vegas und die Akkus meiner Kameras alle aufgebraucht, hatte keinen Ersatz dabei, sowas doofes, und konnte es nicht für die Ewigkeit festhalten. Den letzten Tag hab ich am hauseigenen Hotel rumgelümmelt, Zeitung gelesen, gebadet, gelesen, Kaffee, Milchshakes getrunken und mir später einen Mix aus Cranberry-Saft und Wodka gegönnt, eine hauseigene Marke, mit viiieel gecrushtem Eis; der Pool leider lauwarm und voller Kinder, ein Tagungs- und Familienhotel eben, aber ausgesprochen günstig und angenehm gelegen, Bungalow-Style; ich bin immer morgens um 7.00h schwimmen gegangen und hab danach mein erstes Frühstück eingenommen,  und die NYT gelesen, das Zweite um 10h mit allen gemeinsam, Denken macht hungrig:  morgens war es schön ruhig, alles schlief noch,  und man konnte im Pool gemächlich ein paar Bahnen ziehen. Erfrischend einzig die kalte Dusche am Pool und die klimatisierten Zimmer, die sehr gross waren, mit einem riesigen Bett und einem Telly, wo ich mir über CNN die aktuellen News runterzog. Leider auch sehr viele schlechte Nachrichten, die News zur Love Parade Stampede in meiner Geburtsstadt hatte mich bei meiner Ankunft erreicht und ich war wütend und fuchsteufelswild, weil ich wusste, daß die Innenstadt für die Menschenmassen nicht ausgelegt ist, das Sicherheitskonzept völlig für‘ n Eimer war. Aber macht nichts, sind ja nur Menschenleben, die man opfert, will man erfolgreich Imagepolitik betreiben. Ich mußte das erstmal verdauen bzw. schleppte das die ganze Woche mit mir rum, ach, man kann das eigentlich garnicht verdauen. Auch die News aus Arizona haben mich nieder geschmettert, die vielen Mexikaner, die von Schleuserbanden an die Grenzen geführt werden, mit nichts als ihrer Kleidung am Leib zu einem 4-tägigen Marsch in die Wüste geschickt werden (wovon sie nichts wissen), wo sie in der Regel verdursten. Man hat sie nicht darauf vorbereitet und sie sind für diesen Marsch natürlich nicht ausgerüstet. Ach, es ist schon alles recht beschissen, wenn man mit offenen Auges durch die Welt geht, die eigenen kleinen Alltagssorgen sind dagegen verschwindend klein. Gleiches gilt für die Situation für Sexworker in den Vereinigten Staaten, sehr bedrückend die Erzählungen, ich will das nicht alles niederschreiben, ich weiss nur, daß die Szene es in Deutschland doch recht gut hat, rechtlich betrachtet, mit starken Abweichungen in den Bundesländern, gejammert wird doch meist nur, wenn nicht genug verdient wird. Babes, ihr wißt garnicht, wie gut ihr es hier habt, obwohl hier auch nicht alles Gold ist was glänzt, wenn ich an Willkür, Razzien und die ganze Heuchelei denke.  Ich bin ja zunächst nach New York geflogen und habe einige Stunden später den Anschlussflug nach Las Vegas genommen. Als ich aus dem Airport kam, erschlug mich eine heisse feuchte Luft, ich bin eh nicht der Sauna-Typ; also in New York: ich hab mir ein Taxi genommen, hatte nur einige  Stunden Aufenthalt und wollte einige Zeit in Downtown, die wertvolle Zeit nicht im Zug verbringen. In Manhattan angekommen, kam ich nicht weit, also bis Soho, wo ich noch ein wenig rumstromerte und eine Eisdiele fand und da bin auch gleich geblieben, Milchshakes gesüffelt, später einen Margarita, erstmal alle rumliegenden Zeitungen verschlungen. Es war einfach zu heiss und ist es wohl noch. Ausser über die Hitze, haben die New Yorker über die geplante Moschee in der Nähe von Ground Zero geschimpft. Irgendwie pietätlos, aber why not? Alle Muslime zu Terroristen zu erklären finde ich völlig daneben, und das ist ja die Logik der Kollektivschuld und der Logik der Moschee-Gegner. Ich bin da etwas hin- und hergerissen. Auf der Rückreise hatte ich Glück, ein längerer Aufenthalt in NYC, die Luftfeuchtigkeit und Temperaturen waren niedriger und ich verbrachte den Grossteil des Tages mit einer Freundin im Central Park. Its huuuge! New York ist nach wie vor meine Lieblingsstadt, vor London, hab dort vor einigen Jahren bei Freunden in Brooklyn gewohnt, im Rahmen eines Studienaufenthalts in U.S. Mir allerdings danach geschworen, das Land nicht mehr zu betreten, solange Apartheid herrscht, unter Bush & Konsorten. Ich fand den alltäglichen Rassismus einfach niederschmetternd und das Elend der Southside von Chicago hab ich live erfahren dürfen, eigentlich ungeplant, da ich mich mit dem Zug verfahren hatte, liegt ja gleich ums Eck von der Uni. The american dream …. aufgelöst, anyway, die Jazz-Clubs waren das einzige, was ich in guter Erinnerung behielt und ich schwor mir, erst wieder dieses Land zu betreten, wenn es eine Hoffnung auf Veränderung gibt. Soviel hat sich mit Obama ja noch nicht geändert, aber er ist ja kein Zauberer, bin über diesen Quantensprung der Geschichte aber sehr glücklich. I have a dream…. und überhaupt. Der Jet Lag hatte mich nach zwei Nachtflügen bei meiner Rückkehr leider ganz in seiner Gewalt. Hab eh schon einen leichten Schlaf und höre noch das Surren jeder Fliege. Ich hätte Melatonin o.ä. einnehmen müssen, das macht das Ganze erträglicher. Hab ich aber nicht. Die Zeitverschiebung steckte mir mehr als über einer Woche in den Knochen und ich habe entsprechend verschoben gelebt und geschlafen; daher muss ich mich bei meinen Anrufern entschuldigen, dass sie mich vormittags/mittags kaum erreichen konnten.  Aber jetzt bin ich wieder da und ausgeschlafen, spitz wie Nachbars Lumpi, sagt man so. Seufz…. Sex und Erotik ist eben doch das einzig Wahre und Gesunde,  neben Reisen, man kann einfach abschalten, sich von den alltäglichen Herausforderungen wegträumen, wegvögeln, spürt sich ganz und gar, manchmal umeinandergekringelt, verschwitzt in Laken gewickelt und geniesst gemeinsam die Libertinage.  In diesem Sinne …

simply Ariane


Zimmer 301

Ich bin ja eine Freundin phantasievoller und vor allem erotischer Rollenspiele.
Bitte nicht verwechseln mit Hardcore BDSM; aufgrund gewisser Anfragen muß ich noch einmal betonen, dass weder Sadisten noch Masochisten bei mir willkommen sind; es kommt beim Wort Fetisch und Rollenspiel gelegentlich zu Mißverständnissen; ich kann jedoch Empfehlungen zu erfahrenen Expertinnen auf diesem Gebiet aussprechen.
Mein Credo: es lebe die Sinneslust und Phantasie.
Für Rollenspiele sind Hotelzimmer und Boudoirs mit klassischem Interieur zwar begrenzt geeignet; interessanter, quasi authentischer wird es, wenn zu einem Thema ein maßgeschneiderter Raum, eben das Setting, verfügbar ist. Hier habe ich eine schöne Empfehlung, die ich immer schon mal posten wollte. Es handelt sich um das Arte Kunsthotel in Berlin; es hat themenbezogene Zimmer, jedes ist von einem singulären Künstler entworfen und ausgestattet. Für die Liebhaber deutscher Vereinigungsgeschichte und Freunde unseres nominierten Joachim Gauck, also Freiheitsfanatiker wie ich, wäre das Zimmer 301 zu empfehlen, der sog. „Spy Room“, das für Gäste soeben fertiggestellt wurde. Alternativ: ein passendes Setting für Geschichtsvergessene und Menschen mit Kurzzeitgedächtnis, wo ich als Therapeutin der Krankheit „Vergesslichkeit“ mit Haut und Haar zu Leibe rücke.
Hier wäre z.B. ein Rollenspiel vorzuschlagen, das man sich am besten als erotischen Agententhriller vorstellen könnte. Der Agent findet ein Versteck hinter einem Spiegel und observiert eine Dame, die sich nichtsahnend entkleidet und geheimnisvolle Telefongespräche führt; alternativ könnte eine heisse Agentin mit Fernglas auf der Lauer liegen und die gegenüberliegende Reichstagskuppel taxieren, von wo das Subjekt der Begierde ggf. herüberwinkt. Ein separater Flur gehört zum Zimmer, an dessen Wänden alte DDR-Geheimkarten vom Grenzgebiet hängen. Der Raum ist auch mit Utensilien aus der Schnüffelbranche dekoriert: Perücken, Schminkzeug, Diktiergeräte, Kamera. Wahrscheinlich handelt es sich um Accessoires, die nicht benutzbar sind. Ich kann allerdings selbiges mitbringen, auch Handfesseln, um einen Herrn im Trenchcoat an mich oder an den Bettpfosten zu binden.
Zu den weiteren Themenzimmern fällt mir sicher auch einiges ein. Natürlich sollte ein Rollenspiel nicht nach Drehbuch ablaufen, sondern einer gewissen Improvisationslust und Spontanität entspringen. Daher möchte ich es mit diesem dezenten Hinweis zum Stasi-Thema belassen, damit einem der Appetit und die Lust nicht vergeht. Mehr Infos zum Arte Luise Kunsthotel hier. Geschichte erleben: wo, wenn nicht hier?!

Weitere Vorschläge in aller Kürze zu folgenden Zimmern:

Endmoräne Berlin – der geeignete Platz, um jemanden in den Tiefschlaf zu massieren

Standby – ein gemütlicher Ort für Dingwelt- und Socken-Fetischisten

Belle de Jour – das geeignete Umfeld, um aus dem gleichnamigen Buch des Callgirls Belle de Jour (natürlich nur im Original) vorzulesen; quasi Escort-Geschichte in Theorie und Praxis, gelesen von einem der heissesten Callgirls Berlins

Philosophenzimmer – Callgirl Ariane aka Diotima liefert sich nach einem Dinner-Date mit einem leidenschaftlichen Intellektuellen einen Schlagabtausch um das einzig Wahre

Nest – möglicherweise ein Himmelreich für Crossdresser; das Interieur – Eier – spiegelt Metamorphosen und Leben, Lebendigkeit wider; ich assistiere bei der gewünschten Transformation und begleite bei der lustvollen Verwandlung eines Mannes, der sich immer schon insgeheim wünschte, Damenwäsche zu tragen oder wie Heidi Klum, Marilyn Monroe auszusehen (meine besten Freunde und Freundinnen sind queer, insofern hab ich hier keine Berührungsängste). Der Schnabel symbolisiert mein gieriges Blasmäulchen, mit dem ich mir deinen wunderbar bebenden Phallus später einverleibe. Ich muß nur noch deinen Rock hochziehen und ….

Der arme Poet – hier wäre eine lyrische Session möglich, indem ich erotische Gedichte rezitiere, als Vorspiel für das Wahre, Echte und Harte, was dann kommen möge

Tiergarten – hier schwebt mir vor, das Thema durch die Rolle einer Strassendirne, wie sie üblicherweise an der Strasse des 17. Juni posiert, erlebbar zu machen. Knallharte, romantik- und sinnfreie Prostitution, bis die Wände wackeln.

Mammels Traum – du wolltest immer schon in die Welt deiner Kindheit abtauchen, als du bei Oma im Federbett gewärmt wurdest und davon träumtest, wie deine frühreife Cousine dich verführt und zum ersten Petting überredet. Trau dich!

Cabaret – auf dieser Spielwiese könntest du mich burlesque-like in entsprechender Aufmachung erleben, als Zirkuspferd, das für dich strippt, natürlich zu passender Musik und nicht zu Lena

Tribute to Edward Hopper – eine unterkühlte Blondine begleitet dich nach einem Abstecher im benachbarten Diner an der Ecke oder einem Martini in der besten Bar Berlins zu einem anschliessenden Tete-a-Titi; wir nennen es den amerikanischen Abend und sprechen durchgängig englisch, bis ich auf französisch einschwenke

Glamour – ich style mich als (Hauptstadt-) Diva und dank meines lasziven Charmes der Bourgeoisie verfällst du meinem unbändigen Verlangen. Für Freunde des Klassenkampfes möglicherweise ein interessantes Terroir. Ich werde dich schon friedlich stimmen und dich mit Kaviar und Champagner füttern bis du k*** und dir deine Revoluzzer-Reden austreiben.

Future Comfort – für Freunde des Minimalismus der geeignete Ort, um mit minimalen Mitteln den maximalen Comfort zu erzielen (comfort; engl. = Trost, Mut zusprechen); ich bin auch eine gute Mechanikerin und kann dich innerhalb von drei Minuten von deiner schweren Last, die du zwischen deinen Beinen seit Wochen mit dir herumschleppst, befreien. Eine Empfehlung für Quickie-Liebhaber oder Schnell-Kommer.

Weitere Szenarios in Kürze.

Ein sonniges Wochenende wünscht Agentin 00Sex


Happy Halloween


Fotos & Werbung

Ich hab immer so meine Problemchen mit Fotos und manchem Fotografen, weshalb ich dazu übergegangen bin, viele Fotos mit Stativ oder Selbstauslöser von mir aufzunehmen oder jemandem meine Kamera in die Hand zu drücken und mich, auf meinen Wunsch hin, auf Zuruf abzulichten, dadurch wirken manche Bilder zwar etwas statisch und nicht ekstatisch, aber mir gefällt’s; die Chemie zwischen Modell und Fotograf muß eigentlich stimmen, sonst kann ein teurer Fototermin schiefgehen, weil man sich nicht entspannt oder einfach deshalb, weil der Fotograf sich nicht auf die Wünsche des Modells einlässt und er seine eigenen Vorstellungen durchsetzen will, sicher irgendwo nachvollziehbar, aber wenn letzteres geschah, kam nicht viel Gutes dabei heraus; ist mir schon einige Male passiert und habe in naher Zukunft nicht vor, auf die Dienste von Profis zurückzugreifen. Dann mache ich es mir eben selbst.
Ich kann auch den üblichen Fotos vieler Escort-Galerien nicht viel abgewinnen, zum einen, weil sie so extrem glatt erscheinen, zum anderen weil ich vom Typ eh kein Playboy-Bunny widerspiegele. Ich mag mir daher lieber gute Amateuraufnahmen anschauen oder meine Bilder, in denen ich versuche, gewisse Phantasien zu visualisieren. Manchmal auch mit einem Augenzwinkern. Ich fotografiere sehr gerne, wenn ich auch eine Amateuse bin, so hab ich doch ein recht gutes Auge. Ich liebe, wie in meinem Photo-Blog „trash brothels“ erwähnt, hyperrealistische Fotografie und Malerei, z.B. von Franz Gertsch. In seinen gemalten Bildern sieht man kaum einen Unterschied zur Fotografie, erstaunlich!

Barbara und Gaby 1974

Barbara und Gaby 1974

Ich stelle euch hier mal einige meiner Lieblingsfotografen vor, die ich sehr schätze.

Terry Richardson, unter Promis sehr beliebt

Pamela Anderson

Pamela Anderson

aus wives, wheels, weapons

aus: wives, wheels, weapons

Diana Scheunemann’s fantastische Aufnahmen

und kann dieses kleine Büchlein von ihr mit sexy Fotos sehr empfehlen

ambisexual

ambisexual

Ed Templeton, hier Bam & Michelle, sehr intim, sehr zart, sehr erotisch

Olaf Martens

und natürlich Noboyushi Araki

Wolfgang Tillmanns

Jürgen Teller

Ich finde es gut, wenn meine eigenen Fotos meinen persönlichen Geschmack widerspiegeln, weil ich mich in erster Linie damit identifizieren muss, das macht sie dann eben unverwechselbar und nicht massenkompatibel, z.B. die Hotel Serien, wenn sie zeigen, wie ich mich in einem Hotelzimmer bewege. Ich bin schon des öfteren wegen meiner Fotos kritisiert worden, weil sie so „anders“ sind. Aber sie müssen ja auch nicht jedem gefallen und wirken so gewissermassen als Filter, im doppelten Sinne. Nun, ich komme mir selbst fremd vor, wenn ich vor einer Linse stehe, sitze oder liege, und dies wirkt sich natürlich auf meinen Gesichtsausdruck aus. Man sagt mir häufig, daß ich auf den Bildern unnahbar erscheine oder unterkühlt und man ist überrascht, wenn ich face2face viel sympathischer, wärmer oder „natürlicher“, aber nicht weniger sinnlich, rüberkomme. Letztlich sind alle Bilder im wahrsten Sinne Momentaufnahmen und verraten nichts über das „Wesen“ eines Menschen. Ich möchte, daß meine Bilder gewisse Phantasien ansprechen und habe mich immer um perfekte Bilder drumherum gedrückt, denn Perfektion ist schrecklich kalt. Natürliche Bilder?! Hmm, suchen denn die Menschen, die meine Fotos ansprechen sollen, wirklich das Natürliche? Inklusive unrasierter Beine und Mu? Ich glaube nicht, die „Natürlichkeit“ ist auch so eine Mär und verspricht das „Authentische“, „Berechenbare“, „Nahbare“, aber wie gesagt, das wahre Wesen können Bilder kaum ausdrücken, noch nicht einmal Texte. „Natürlichkeit“ findet man bei seinem Partner/Partnerin und im Strassenbild; das, was ich mir wünsche ist, „natürliche“ Phantasien, Wünsche und Sehnsüchte anzusprechen, wie es unserer Natur entspricht, Lüste, die oft nicht zu ihrem Recht kommen.

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Apropos Foto & Werbung; eine der stärksten Kampagnen in der Werbung wurde unter dem Projektnamen „wrong working environment“ für jobsintown.de von der Berliner Agentur Scholz & Friends entwickelt, die sicher für viele ein Begriff ist. Diese erhielt auch den Epica d‘ Or Award 2006.

waschautomat

Ach so, möchte ich nicht unterschlagen, eine Berlin ansässige Fotografin Zsu Szabo ist mir äußerst positiv aufgefallen … he he – danke für den Hinweis Anna Lena – und werde mich bei Gelegenheit mal mit ihr in Verbindung setzen. Hier zwei Kostproben aus ihrem Portfolio: