task force


mein kleiner Bauchladen

oink, oink, gestern ein tolles Schweinchen getroffen und mein Bauchgefühl und meine Ohren haben mich nicht betrogen (dafür viele merkwürdige Anfragen u.a. von Fesselkünstlern, Augenbesamern, einem betrunkenen Rentner in Folge abgelehnt); seit 2 Jahren spielte er mit dem Gedanken, mich zu treffen, gut Ding will Weile haben; konnte er froh sein, daß ich 2009 noch im Dienst bin *muuaah* Wir haben uns nach einem überaus angenehmen Telefongespräch in der letzten Woche also in einem Café getroffen, um uns zu beschnuppern, wie das unter Schweinchen üblich ist, und haben uns gleich gut bei einer „Latte“ verstanden. Nur Freizeitlook hatte ich leicht mißverstanden und eine Lederhose, einen schwarzen Rolli angezogen. Casual, das nächste Mal komme ich im Jogging-Anzug he he…. Nun, Ergebnisse aus der Sexualforschung, gewisse Vorlieben für Lolita-Look-Alikes wurden genauso erörtert wie BJ-Workshops für Hausfrauen und besondere Fetische. Er ist kein Fetischist, aber plauderte aus dem Schatzkästlein, also was ihm andere Damen so zugeflüstert haben und womit man es gelegentlich zu tun bekommt. Fussfetisch erhält eine ganz neue Bedeutung, wenn jemand den Damenfuss komplett in seinem Hintern fühlen möchte. Die abgefahrensten Wünsche, mit denen ich konfrontiert wurde, waren Car Cranking, also dass jemandem einer abgeht, wenn eine Frau den Motor eines Autos mehrfach aufheulen lässt, Unter-Wasser-Blow-Jobbing, Butt Crush – einfach eklig; die Frau soll sich mit nacktem Hintern auf lebenden Käfer setzen und ihn zum Platzen bringen, wird natürlich alles abgelehnt; apropos Platzen, mir ist auch ein Fetisch bekannt, wo gewünscht wurde, daß aufgeblasene Luftballons von einer Frau zum Platzen gebracht werden und das Platzen der Auslöser für einen Orgasmus ist. Letzteres finde ich durchaus originell.
Wir haben uns jedenfalls köstlich amüsiert in diesem hübschen Café im Stil der 20er Jahre, so sehr, daß wir dann doch beschlossen, das Lotterbett aufzusuchen. Kaum hatten wir die Tür durchschritten, rissen wir uns die Kleider vom Leib und das Wort Tuchfühlung erhielt eine völlig neue Bedeutung. Wir haben uns wild und tief geküsst und ich muss sagen, der konnte küssen, auweia, bin sofort feucht geworden; das geht mir zumeist auch bei einem genüsslichen Deep Throat, daß ich beim Blasen feucht werde. Nein, nicht nur in Mund und Augen (Stichwort gagging) *sabber*, sondern zwischen den Schenkeln. Wir haben es sehr schön und lange hinausgezögert und der Blubb war ganz vorzüglich, die Menge und die Qualität, schneeweiss und von vorzüglicher Konsistenz, da hat sich das Schleckermäulchen sehr gefreut. Ist auch für mich eine Augenweide, nicht nur für den Mann, der dabei zuschaut *g*. Er ist Nichtraucher, wobei ich hinzufügen muß, daß auch viele Raucher sehr gut schmecken und dass es sich offensichtlich doch nicht so sehr auf den Geschmack auswirkt, wie ich eine Weile dachte. Höchstens im Zusammenhang mit regelmässigen Bierkonsum, der einen leicht bitteren Nachgeschmack hinterläßt. Für mich gibt es jedenfalls nichts Schöneres, als auf den Knien rumzurutschen und es einem Mann mit dem Mund zu besorgen. Übrigens, die Spitze eines Lümmeltütchens kitzelt immer so in der Kehle; safe ist auch eine Option, die ich regelmässig erfülle, oft wünscht man pur, da kitzelt dann was anderes in meiner Kehle und mann fühlt den warmen, weichen Mund, selbstverständlich ohne Zahn- und Handeinsatz. Im Grunde ist auch Blasen eine extreme Vertrauenssache und dass ein Mann seinen Schwanz dem Mund einer Frau überantwortet ist für mich durchaus vergleichbar, wenn er in die Muschi einer Frau eindringt und sie sich hingibt. Ob im Sattel oder Missi; im Grunde geben beide Seiten sich hin und öffnen sich *g*. Und deshalb ist es eben wichtig zu entscheiden, mit wem man diese Intimität am besten teilt, denn auch eine „öffentliche“ Frau, mein kleiner Bauchladen, ist nicht für jeden verfügbar. Wäre ja noch schöner.


hü & hot

Sau, Sau, jetzt ist aber mal Schluss mit Sau, man bekommt ja einen völlig falschen Eindruck von mir. Natürlich ist eine Champagner-Dusche nicht zu verachten und auch diverse Erziehungsbemühungen von einem Wildschwein zu einem Hausschwein verfehlen nicht ihre Wirkung. Ich verletze auch nur auf Wunsch meiner Spielgefährten das Date-Geheimnis und plaudere über gewisse Details oder Abläufe, wenn ein Beitrag also durchaus erwünscht ist. Ansonsten halte ich mich eher zurück und erzähle eben nicht, daß der Herr, der mich auf Bill Hicks und Red Fox aufmerksam machte, noch etwas mehr zu bieten hatte, was dies im einzelnen genau war bleibt mein Geheimnis. Ich meine mich zu erinnern, daß er u.a. Gottfried Benn rezitierte und die Wirkung verfehlte es nicht, habe dazu bereits Auskunft gegeben, daß es sich bei mir ja ähnlich wie bei Jamie Lee – The Body – Curtis in dem Film „Ein Fisch namens Wanda“ verhält, als Wanda ganz fickrig wird, wenn ihre neue Liebe Archie Leach (John Cleese; Mitglied von Monty Python you know…) sein gereiftes Fremdsprachenvokabular auf sie einprasseln lässt; da reicht die italienische Speisekarte ihres Freundes Otto (Kevin Kline) eben nicht mehr aus. Das ist dann eben Mindfuck im besten Sinne, nicht zu verwechseln mit Soulfuck, wenn also Geist, Herz und Muschi einen schönen Gleichklang erleben. Es scheint eine direkte Verbindung zwischen allen drei Organen zu geben. Dabei ist es garnicht so kompliziert, wie ich mich anhöre, denn ich habe verschiedene Vorlieben, die ich mit dem jeweils passenden Partner teile, wobei natürlich ein politischer Schlagabtausch im Vorfeld oder ein amüsantes oder persönliches Gespräch als Nachschlag auch seinen Reiz hat, wie ich generell Menschen schätze, die neugierig und intelligent sind. Damit meine ich garnicht unbedingt eine akademische Bildung, sondern Common Sense und Herzensbildung. Warum schreibe ich das? Ganz einfach, weil ich mit Menschen im allgemeinen und Männern im besonderen, die über letzteres verfügen, die besten Erfahrungen gemacht habe. Und das auch im Bett. „Dumm fickt gut“ kann ich also umgekehrt über Männer nicht behaupten. „Gut“, damit meine ich nicht „Dauerrammeln, daß nach Arbeit riecht“, wie das eine wohl sehr niwoh-behaftete Escort-Dame aus Wien unlängst hier äusserst un-nett und anonym getwittert hat, sondern zärtlichen Girlfriendsex, der in Pornsex umschlägt, also Petting zum Aufwärmen und richtig schön vögeln und durchgefickt werden zum Erhitzen, alternativ sanftes Aufsatteln und in die Prärie des Federbetts ausreiten. Ich würde der twitternden „Frau Verwöhnung“ vorschlagen, ihren Job zu wechseln; ach nee, sie macht das ja sicher alles aus „Spass“ und Studentin ist sie sicherlich auch. Ich meine, zwischen Kaltschnäuzigkeit und Professionalität gibt es ja wohl einen Unterschied; offenbar hapert es wohl mit ihrer Zielgruppen-Orientierung *böses Wort*. So wie manche Männer ausschliesslich mit dem Schwanz denken (siehe Otto weiter oben, da hilft auch kein Nietzsche), so denken manche Escorts oder Callgirls nur in Dollar-oder Euro-Noten und wundern sich dann, wenn sie auf die „Falschen“ treffen. So eine blöde Kuh; jetzt denken doch die meisten Jungs, daß alle Escorts über sie lästern und sie verachten. Natürlich gibt es Typen, die sind einfach zum Kotzen, aber das bekommt man doch schon bei der Vorstellung, am Telefon mit. Und wenn die Intelligenz, auch die emotionale Intelligenz und Bauchgefühl, nicht ausreichend sind, sie ist ja der Sicherheitsgurt für die Frauen in diesem merkwürdigen Gewerbe, trifft man doch eher in Ausnahmefällen auf den Falschen, wenn er sich vorher also verstellt hat, und dann heisst es eben sofortige Beendigung des Treffens oder einer Kundenbeziehung und nicht: Augen zu und durch. Leider hat fast jedes Callgirl schon die eine oder andere schreckliche Erfahrung gemacht, meistens zu Beginn ihrer Tätigkeit als Hure, Escort whatever … man lernt daraus, von einer Begegnung zur nächsten, sich Idioten vom Hals zu halten und ein Frühwarnsystem zu entwickeln. Wenn man so gar keine Antennen hat, ist man falsch in diesem Job. Antennen bedeutet ja auch Feinfühligkeit und Empathie, und dies sind die Grundvoraussetzungen, sonst kann man sich auf die Bedürfnisse eines anderen Menschen doch garnicht einlassen.

Nun etwas erfreulicheres: ich muss gestehen, daß ich auch eine extreme Vorliebe für Oralverkehr entwickelt habe, ich meine jetzt nicht die 69er-Stellung, eher das Nacheinander, also dass man sich durch das Kreisen der Zunge, mal sanftem, mal heftigen Lutschen zum Höhepunkt bringt. Ich komme dabei leider sehr schnell, wie mancher Mann. Aber ich mag es auch mit der Hand und Fingern an den richtigen Stellen, wenn meine Schenkel eng zusammengepresst sind, das macht mich auch an.

Ich habe seit einer Weile den Verdacht, daß das vaginale Zeitalter an sein Ende gekommen und das schnöde Rein-Raus für die meisten Männer uninteressant geworden ist; also rufe ich vorsichtshalber mal das orale Zeitalter aus: die pure Erotik, der pure Sex, der Mund ist der Schlüssel zum wahren Glück des 21 Jhdt. Glauben Sie nicht? Ich werde es Ihnen zeigen …. obwohl ….
ich auf meine gelegentlichen Ausritte auch nicht verzichten möchte *hüa*


restless & relentless

Nach dem Schrei im Hotelzimmer ging es in den Folgetagen doch sehr gemütlich zur Sache und ich bunkerte mich zuhause ein, beantwortete meine Korrespondenzen und lerne meine Texte für die Lulu-Produktion, gewöhne mich so langsam an die gefallenen Temperaturen, die mein Temperament ein wenig belasten. In der vorletzten Nacht schlief ich unruhig, ruhelos, habe viermal masturbiert und konnte immer noch nicht einschlafen, drei Stunden starrte ich im Dunklen gegen die unsichtbare Decke und malte mir in Gedanken schon das Date des Folgetages aus, welches ich neugierig und ängstlich herbeisehnte; mir war etwas bang ums Herz, ich hatte einen kurzen, aber sehr aussagekräftigen Email-Wechsel und ein Telefonat, wo er mich überzeugen musste, dass er mir auf gar keinen Fall seine Handynummer herausgeben kann. Gut, es ging um einen Besuch bei mir und dafür sind für mich noch mehr Sicherheitsstandards als bei einem Hotelbesuch zu beachten. Nur, wie kommt man zusammen, wenn aufgrund der Terminlage für den Herrn nur ein kürzeres Treffen in Frage kommt und es sich nun wirklich nicht lohnt, für einen kurzen Zeitraum von 1.5 Std. ein Hotelzimmer anzumieten, wie, wenn der Herr nicht empfangen kann, wenn er auf privaten Reisen in Begleitung ist oder beruflich mit Kollegen im gleichen Hotel residiert, was, wenn ein Stundenhotel und Pension nicht angemessen vom Ambiente ist? Nicht alle mögen es trashig, eher die wenigsten. Schwester Susi hat ja nun Abhilfe mit ihrem Daily Spa geschaffen und ganz selten und unter gewissen Voraussetzungen die Möglichkeit, besucht zu werden. Und diese Alternative drängte sich auf und weil er mir völlig unbekannt war, war ich doch sehr unruhig geworden, denn unsere Korrespondenz hatte mir den Eindruck vermittelt, dass er etwas von meinem komplexen Wesen erkannt hatte und selbst meinen Humor, meine Schreibe schätzte. Dies kommt ausserordentlich selten vor, weil ein gewisser Humor, Clowning auf Frauenseite zumeist misstrauisch macht. Ich glaube, Clowning wird bei vielen Herren als Verarsche verstanden, auch wenn man sich gar nicht über sie lustig macht, sondern über sich selbst. Ist Selbst-Ironie deshalb ein so seltenes Gut? Habe auch mehr Zyniker, denn Männer mit trockenem Humor und der Fähigkeit zur Selbstironie in meinem Leben getroffen, das ist doch traurig. Ähnliches erzählen mir auch andere Frauen und das sie froh sind, wenn sie auf einen humorvollen Kerl treffen. Und all dies ist meiner jüngsten Begegnung beim Durchlesen meiner Blogs nicht entgangen.

Die Clownsmaske musste ich mir auch in einigen Internet-Foren des öfteren aufsetzen, insbesondere bei redundanten, ermüdenden Diskussionen, als Antwort auf manche Beiträge, worauf ich manchmal den Kopf schütteln muss, weil ich es kaum glauben kann, was ich oft so lesen muss. Dazu schrieb dann jemand öffentlich: „wer will schon eine Nutte ficken, die intelligenter ist als man selbst?“, versehen selbst mit einem clowns-smiley, worauf ich schloss, dass unterhaltsame Satire, Humor bei einer Frau, offenbar nicht gut beim anderen Geschlecht ankommt, aber auch nicht bei vielen Frauen, ja es gibt erschreckend wenig Frauen, die sich trauen, intelligente Witze zu reissen, auch sich selbst auf den Arm zu nehmen, auch gibt es eben wenig gute Frauen als Stand-Up-Comedians. Ich denke mir, dass dies vor allem den Bildern zu verdanken ist, in der Weiblichkeit üblicherweise verstanden wird und dazu gehört erst einmal, den Männern gefallen zu wollen, ist also einem gewissen Anpassungsdruck geschuldet. Und (schenkelklopflerische) Witze zu reissen (ok, kann ich meist selber nicht drüber lachen) passt da einfach nicht ins Bild; ich bin Anhängerin des britischen und des jüdischen Humors (z.B. Woody Allen). Daher hat auch Stand-Up wohl seinen Ursprung im anglo-amerikanischen Sprachraum. Clowns, Comedians sind zumeist sensible Melancholiker, sind dünnhäutig und ihr Humor eine Antwort auf die Welt, ähnlich wie Theater als Spiegel fungiert. Und Humor kann eine Waffe sein, die scharf zielen kann, weshalb auch immer wieder Programme von Komikern, Kabarettisten, Stand-Up’s zensiert werden. Das ist wohl auch die Antwort auf die Frage, „who’s afraid of clowns …“, wozu es bei Google über 438.000 Einträge gibt und sich verschiedene Erklärungen anbieten.

Ich erwähnte an anderer Stelle, daß das Gehirn das grösste Sexualorgan ist, und ich meine jetzt nicht nur Kopfkino und sexuelle Phantasien, die sich darin abspielen. Das Gehirn ist quasi meine Achillesferse, meine Schwachstelle, ich kann mich ohne weiteres in Worte verlieben, was mir dreimal in meinem Leben passiert ist, aufgrund von Briefwechseln. Und so wird meine Muschi nicht nur feucht, wenn ich genüsslich an einem Schwanz lutsche, sondern auch, wenn ein Bildungsmensch rezitieren kann, z.B. Gottfried Benn, was ja heutzutage nur noch die wenigsten tun, können oder wollen. Wahrscheinlich weil Männer aus anderen Milieus diese dann als „verweichlicht“ betrachten und diffamieren, obwohl ich persönlich unter „Verweichlichung“ neurotisch-narzisstische Muttersöhnchen verstehe, die später aus ihrer Partnerin eine Mutti machen bzw. auf Frauen treffen, die sich selbst zur Mutti machen und ihren Mann mit Vati ansprechen. Man kann diese sekundäre Infantilisierung bei vielen Paaren beobachten. Bei aller Schönheit der Vertrautheit: wie soll mann zum Beispiel da geil werden?! Schickt mal alle Muttis in meinen Blow-Job-Workshop für Anfängerinnen *g*, obwohl, nicht missverstehen, ich biete keine Paar- oder Sexualtherapie, nur Coaching. Aber warum so viele Frauen keine Lust haben, einen Schwanz zu lutschen, ist mir unerklärlich. Wurden sie traumatisiert durch ungewaschene Schwänze, durch Nötigung, auch Nötigung, sich Pornos anzuschauen und glauben nun, dass sie sich in ihrer Frauenehre degradiert fühlen, wenn sie einen Schwanz lutschen? Ich meine, Sex bedeutet Austausch, Lust, es macht einen doch selbst geil, wenn man dem Partner Lust bereitet, so wie viele Männer gerne Frauen mit der Zunge verwöhnen und nur dann wirkliche Lust bekommen, so gibt es Frauen, die tatsächlich gerne orale Freuden schenken, weil es sie selbst anmacht. Irgendwas muß schief gelaufen sein, was die Sex- und insbesondere orale Unlust bei vielen Paaren betrifft, und ich spreche jetzt nicht von Ursachen, die in Erkrankungen zu finden sind oder in den Nebenwirkungen von Medikamenten. Auch hier gibt es sehr viele loyale Partner und Partnerinnen, die weiterhin ihren Mann, ihre Frau lieben, selbst wenn der Sex-Entzug nicht leicht zu händeln ist. Ich bin in einer ähnlichen Situation und habe kein schlechtes Gewissen, dass ich mir gelegentlich woanders hole, was ich brauche. Schliesslich machen das die allermeisten Männer genauso. Wie sage ich immer: in der Liebe monogam, beim Sex schön promiskuitär … wir Menschen sind sexuell nicht auf Monogamie geeicht, sondern biologisch auf das Gegenteil, weshalb ich als Kantianerin auch Darwinistin wurde.

Mein bereits oben angekündigtes Date, welches ein relativ kurzes und sehr vergnügliches war, hatte es eben in sich, was die Anspannung davor betraf, das Ängstliche vermischt sich mit dem Unbekannten, denn man weiss ja nie, wem man bei einer intimen Begegnung erwarten darf; jener welcher sei also dieser Text gewidmet, da er mich u.a. auch auf einen grossartigen Stand-Up-Comedian aufmerksam machte, der mir bislang entgangen war und einige Schnipsel konnte ich mir – youtube sei Dank – heute morgen zu Gemüte führen; Stand-Up ist neben Erotik und den schönen Künsten meine zweite Leidenschaft, und ich meine jetzt nicht die Kunst der Schwanzanbeterin Ariane de Saint Phallus und auch nicht den doppelten Sinn von Stand-Up, der mich als streitbare Aktivistin kennzeichnet, wenn ich für einen liberalen Umgang mit Sex im allgemeinen und bezahlten Sex im besonderen plädiere. Sondern die Geschichte des Stand-Ups und das Wesen der meisten schonungslosen Aufklärer und Hofnarren. Als „Goldschwanz“ habe ich bislang ein wenig im Netz gewütet, noch selten auf der Bühne, aber ich habe ja auch erst im März meinen allerersten Auftritt gehabt und noch wenige schlossen sich an. Übung macht die Meisterin wie beim Schwanzlutschen, das dauert eben seine Zeit. Fingerspitzengefühl ist an dieser Stelle eben nicht alles.
Nun, ich habe mich der Geschichte des Stand-Ups bislang nicht gewidmet und diesem Herrn sei Dank ist diese Lücke fast gefüllt. Nachdem ich ihn traf, habe ich sogleich seine ausgesprochenen Empfehlungen nachgeschlagen und bin fündig geworden. Ein deutschsprachiger Artikel über Bill Hicks sei für die des englischen nicht so mächtigen daher angeführt. Leider ist Bill nur 32 Jahre alt geworden. Meine Lieblings-Stand-ups sind Joan Rivers, Patrick Kielty, Leo Bassi und David Hoyle (ein Portrait), allesamt ausserhalb Deutschlands angesiedelt, sprich U.S., U.K. und Spanien. Ich will mich schon sehr lange für die clowning-schule von Bassi anmelden, ein workshop, den er leider viel zu selten veranstaltet, aber immer fehlten mir zum passenden Termin die Mücken bzw. war ich anderweitig umtriebig und habe den Termin nicht wahrnehmen können. Auf Bassi bin ich vor knapp sechs Jahren gestossen, eine Offenbarung, auch jener, der mich mit ihm bekannt machte. Dies muss ich unbedingt noch nachholen, denn eine Nutte, die den Hofnarren spielt, ist nun wahrlich einzigartig.


mein schweinchen und ich

Ich muss euch doch kurz aus den letzten Wochen berichten; zwei phänomenale Ereignisse, die beide zwischen 1.5 und 3 Stunden lagen. Letzteres ist mein erstes, also meine Begegnung mit meinem Schweinchen, den ich als Wildsau zu einem Hausschwein über viele Jahre erzog, kürzlich auch unter Heranziehung meiner Zofe. Mein Schweinchen kenne ich schon aus meiner Anfangszeit als Escort, also seit 4 Jahren, ich damals mit langem blonden Naturhaar in eine westdeutsche Stadt getrampt, um dem unfreundlichen DB-Personal aus dem Weg zu gehen; unterwegs noch zwei Schwerlastkraftfahrern den Lolli weggelutscht, während sie wahlweise James Brown und James Last hörten; angekommen in der Provinzmetroprole habe ich auf zwei Zimmer statt Doppelzimmer bestanden, wie kompliziert Frauen so sein können. Gut, das war zu Beginn meiner Escort-Karriere, ich bin jetzt sehr angepasst und fahre Bahn oder fliege, und ich erfuhr am eigenen Leib, daß ein gemeinsam geteiltes Bett eigentlich doch das Allerbeste ist, zumindest wenn der Herr nicht schnarcht und wenn es denn der „Richtige“ ist und mich morgens nicht mit seinem feuchten Händchen auf meinem Gesicht weckt; dann doch besser direkt den Schwanz in den Hals schieben; ein feuchtes Händchen hat doch was von einem kalten Waschlappen … oder?! Weshalb wunderbare ON Erlebnisse in der Folge doch sehr selten waren, wie im richtigen Leben auch. Aber es gibt ja auch richtige Männer mit trockenen Händen und dicken Fingern, die so gross sind wie … na lassen wir das.

Ok, wenn man sich einige Male über mehrere Jahre trifft, hat man das gleiche Problem wie in einer privaten Beziehung, also das mit Nähe und Distanz. Man darf sich nicht zu häufig sehen, am besten nur ein- bis zweimal im Jahr *g*, damit eine gewisse Fremdheit aufrecht erhalten werden kann. Ok, es darf auch einmal im Quartal sein. Dabei hilft natürlich, jedes Treffen völlig neu zu gestalten, was Location, Spiel und Ablauf etc. betrifft, und alles ohne Drehbuch, damit eine gewisse Spontanität und Improvisationslust gewahrt bleibt. Lange Rede, kurzer Sinn, habe ich also mein Schweinchen, das ich fünfmal in vier Jahren getroffen habe, in Berlin ordentlich in die Mangel genommen, in einem Ostberliner Hotel, was früher mal ein Amtsgericht, Verwaltungsgebäude o.ä. war und über endlos lange Gänge verfügte, man fast 15 min brauchte, um vom Aufzug endlich ins Zimmer zu gelangen; diesmal mit meiner Zofe Barbie. Für diesen Gang habe ich mein störrisches Schweinchen erstmal bestraft und begann es zu dressieren, weil es immer so gierig, geil und frech ist, aber es ist einfach über die ausladendende Mu meiner Zofe hergefallen, worauf ich ihn mit einem Nylonstrumpf erstmal fest an mich binden musste. Ich bat sie dann, sich ganz feste auf sein Gesicht zu setzen, dass er kaum noch Luft bekommt und er schnappte heftig nach Luft sage ich euch, zwischen ihren Arschbacken … hat sie ihn nicht mehr losgelassen; ich nahm ihn dann allerdings wieder etwas beiseite, schliesslich musste er mich erst noch fingern, damit ich auch zufrieden bin, aber er schien ob seines ausfüllenden Jobs ein wenig erschöpft zu sein oder von der ordinären Muschi, die sich vor seinen Augen öffnete doch abgelenkt. Ich habe ihn dann extra ein wenig auf liebevolle Weise gequält und mit den Fingerspitzen über seine Eier gestrichen, ganz sanft, manchmal auch ganz fest an ihnen gezogen *grunz * und sein Schwanz schwoll an, denn er musste ja mit einer grossartigen Latte vor mir Stramm stehen, während wir zwei Damen ausgiebig geknutscht haben und ich die grossartige Vulva von Fräulein Barbie ausgeschleckt habe. Schamlippen, so gross und herrlich schön wie Salatblätter aus einem Cesar Salad, und eine Klitoris, die riesig und geschwollen war. Sie ist halt eine Schlampe so wie ich, obwohl sie auch sehr fingerfertig ist, sie ist Pianistin, und ich eine kultivierte Interschlecktuelle. Kein schlechtes Duo also. Und garnicht mal professionell wirkend, weil wir tatsächlich wohlerzogene, versaute Männer und andere Schweinchen sehr schätzen.
Irgendwann habe ich ihn aus seinem voyeuristischen Dasein befreit und den Nylonstrumpf, der um seinen Schwanz und Eier gebunden war, etwas fester gewickelt und ihn hinter mir her ins Bad gezerrt, an der Leine. Ins Bad musste er uns folgen und sich in die Dusche setzen, gross genug für uns drei und wir machten ihn schön nass, mit dem besten Champagner, der derzeit auf dem Markt erhältlich ist, und pinkelten ihm direkt auf seinen Schwanz, wobei er lautstark grunzte und mit seinem Piepmatz spielte. Er bekam dann noch eine Wechseldusche verabreicht, eiskalt und heiss, damit das Schweinchen wieder schön sauber wurde, und unter lautem Grunzen verzogen wir uns dann entspannt zurück ins Gemach, die Zofe schickte ich allerdings weg, ich war ihr überdrüssig geworden, sie hatte ihre Nothilfe geleistet. Mein Schweinchen und ich haben noch eine ganze Weile geschäkert, uns liebkost, aber das beste kam zum Schluss; ich, die sonst einen Schwanz wie manche ein Schwert verschlucken kann, spuckte ihn nur an, also die Schwanzspitze, der rote Champignon, die Knolle, die Krone, nahm ihn nicht in den Mund, und je mehr ich spuckte und mein heisser Atem auf sein geschwollenes Köpfchen einprasselte, desto wilder wurde er, bis er …. schliesslich abspritzte und so laut dabei schrie, dass die Wände wackelten und sogar ich Angst bekam.

Fortsetzung folgt….


sophisticated sau

Schon gut, schon gut … ich gebe mich geschlagen; mein fotografischer Ausritt in seriöse Gefilde hat gewissermassen die Laune mancher Herren versaut, wovon ich Kenntnis nehme; dabei bin ich doch ganz die Alte geblieben, also immer noch eine sophisticated sau … keine Sorge. Es gibt einige Herren, die ich kenne und die sich beklagt haben: wo ist meine Sau geblieben? Schliesslich schaut man sich meine Gallerien ja gerne mal zum Butterbrot in der Frühstücks- oder Mittagspause an, um sich dann gepflegt einen runterzuholen. Es gibt Bilder von mir, da bekomme ich auch regelmässig einen Ständer, sprich, meine Clit schwillt an. Jetzt habe ich euch gequält, daß ich die Gallerie runtergenommen habe, ich bin soooooo gemein, hundsgemein … also wieder rein damit.

Ich hab in den letzten Tagen überlegt, meinen Künstlernamen zu vervollständigen. In Zuge dessen bastel ich an einer neuen Website, die meine „sophisticatedness“ – oder wie sich das nennt – unterstreicht und in der gewissermassen meine „Personality“ als „Lifestyle Companion“ und „Clowning Professional“ (also meine bürgerliche Identitäten als Performance-Künstlerin und Interlecktuelle) zum Ausdruck kommt *g*. Ich bin aus tiefstem Herzen überzeugt, daß Humor und Sex sich nicht ausschliessen; ok, beim Sex und während des Vorspiels geht es natürlich ganz ernsthaft zur Sache, wie auch ein gepflegter geiler Dirty Talk nur ohne witzlerische Ausflüge so richtig anmacht. Ich denke jedoch, daß ein Callgirl, das denken kann, bei den meisten Männern nicht wirklich gut ankommt oder?! Ist zumindest meine Erfahrung. Kürzlich habe ich mal wieder erlebt, wie die gleiche Aussage, unterschiedlich bewertet wird, also danach, ob Männlein oder Weiblein, ob Anbieterin oder Bucher spricht. Es ging um die Obama-Nominierung als Friedensnobelpreisträger in einem Forum; die Mehrheit beurteilte die Nominierung erst mal kritisch, was ich nicht so nachvollziehen konnte und dies auch deutlich machte. Flugs hatte ich die Pest am Hals und mir wurde wieder einmal eine grobe Verallgemeinerung und noch mehr unterstellt, obwohl ich nur meine persönliche Meinung zum Thema deutlich machte. Interessanterweise mischte sich dann später ein Herr ein, der im Prinzip das gleiche sagte und sogar von einer „Kleinkariertheit“ der Kritiker sprach, was ich ja unterlassen hatte, und es wurde freundlich eingeschwenkt. Dies ist nun schon zweimal in kurzer Zeit im gleichen Forum passiert; wenn ich den Mund aufmache und meine persönliche Meinung kundtue, wird dies beabsichtigt oder unbeabsichtigt als direkter Angriff gegen Andersdenkende gewertet oder un/beabsichtigt missverstanden. Ach nee, ist mir kürzlich auch in einem anderen Forum passiert, aber das hatte einen privaten Hintergrund. Escorts/Callgirls/Huren sind ja so angreifbar, wenn sie den Mund aufmachen; anders als jene, die sich hinter Nicks verschanzen und als Oberlehrer oder ähnliches das Maul aufmachen und über die Damen des Gewerbes lästern. Solche Typen möchte ich weder privat, noch als Hure kennenlernen. Ich meine, die können doch gemeinsam ein Seminar veranstalten und sich von angepassteren Damen der Rotlicht- und Escortszene anhimmeln lassen. Ich habe doch immer gesagt: ich bin nebenberuflich Arschleckerin, weil ich hauptberuflich dazu ungeeignet war. Ich kann doch nix dafür, daß ich kein Dummerchen bin, und überhaupt: 1. was kann ich dafür, daß es in Deutschland keine Streitkultur gibt und (m)eine Einzelmeinung als persönlicher oder kollektiver Angriff verstanden wird? 2. kotzt es mich einfach nur noch an, wenn der gleiche Content in der Aussage bei einer Frau anders bewertet wird als beim Mann. Ich will euch nicht mit Zitaten und Beispielen dazu langweilen; ich habe mich genau deshalb weitestgehend aus diversen Fick-Foren-Diskussionen zurückgezogen. Was habe ich davon, meinen Brain zu investieren und am Schluss als Dumme dazustehen?! Garnix, und daher investiere ich meinen Verstand mal schön in meine eigenen Unternehmungen. Ist ja schliesslich Energie und Zeit, die man dort verschreibt, also auch Geistesarbeit, und diese Energie brauche ich schliesslich für meine persönliche Entwicklung und meine sexuellen Aktivitäten.

zur Obama-Nobelpreisvergabe empfehlenswerte Lektüre:

The New Yorker


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