dogging

I ve learned so much during Sex Worker Open University – and I landed softly in Berlin due to a joyful encounter with a familiar gentleman whom I appreciate so much. 🙂 I m mentally, emotionally and sexually refreshed so far.
Hmm … people asked me to write more in english to read my blog. Ok I start to pass some information I ve learned last week.
Do you know what „dogging“ means and where it comes from? Dogging is an euphemism to describe sexual acts in public as I know. One interpretation of the etymology states that dog-walking as the origin because men usually telling their wives or police they are walking the dog to disguise their sexual escapes from home. „Papa geht mal schnell mit dem Hund“ is the german narrative and maybe one reason why not only married men but also many single men and women have dogs and enjoy their trips within nature. Nothing else makes more sense for me why people held and live with dogs. I ve no dog, I love „Dreibeiner“, a very special class.

Tomorrow I ll tell you why whores are heroes and let you know the difference between smart whoring and stupid whoring.

Someone is calling …
bye for now
xx


Anleitung zur Domina

Kleiner Kulturtip zum nahenden Wochenende. Am morgigen Freitag abend empfehle ich die Kleine Nachtrevue in Berlins Kurfürstenstrasse zu besuchen. Dort lädt das Theater der Enthüllung ein und spielt um 20.30h „Anleitung zur Domina“, u.a. mit meiner kreativen Kollegin Nada Njiente, die mit mir auch in der Schaubühne die Nuttenrepublik unsicher machte.
Auch ihre andere Show und überhaupt das Repertoire sollte man sich nicht entgehen lassen: „Burleske Huren rauf und runter“, „Zilles Hurengespräche“, „be a stripper, be a star“ …

zum Programm einfach auf das Bild klicken und dem Link folgen.

Anleitung zur Domina

Douze Points!

xx


update

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© alysha nett / derek ridgers

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escort life

Hallo!!!!!!

neuer Content in meinem Poesiealbum!!

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xx ariane


call for papers

In meinem Kopf drehen sich gerade tausend Dinge. Zum einen möchte ich eine genossenschaftlich organisierte Location gründen, die Immobilie dazu hätte ich, allein es fehlt an Kapital; dann habe ich eine Comic-Figur erfunden, Henry the Frog, der aus Kundensicht seine Erfahrungen unverblümt zum besten gibt, wie es ist, x-mal geküsst zu werden, und schlussendlich plane ich seit längerem ein Podcast allwöchtlich zu senden, den ich gerne satirisch zwischen tagesaktueller Politik und sexbezogenen Themen anlegen würde. Technisches Know-How zur Umsetzung habe ich mir derweil angeeignet. Hier interessieren mich eure Wünsche, Sorgen, Nöte im Umfeld unseres gemeinsamen Hobbies, daher aufklärerisch und unterhaltsam gedacht; ich könnte auch rein themenbezogen etwas senden z.b. sinnieren über die Frage, ob man ein generelles Silikonverbot aufgrund jüngster tragischer Ereignisse aussprechen sollte. Bitte schickt mir eure Ideen, Themen, Aufreger … Andernfalls wird es meinerseits eine reine Stand-Up-Nummer und bleibt meiner Improvisation überlassen.

Und, wie ist es euch in dieser Woche ergangen, was schwirrt in euren Köpfen herum? Gerne auch diskret per Email. Ich lasse mich gerne inspirieren. Ich stelle auch gerne Raum zur Verfügung, wo Herren wie Damen anonym über ihre Erfahrungen im P6-Gewerbe sprechen und was ihnen auf dem Herzen liegt, was sie unbedingt loswerden möchten, warum sie Frauen wie mich schätzen, hassen etc. pp. Aber bitte unterhaltsam, keine problemlastigen Kasper-Themen u.ä., bin keine Mutti. Ich bin gespannt!!! Call in …


Einladung zur Vernissage 12.11.2010

Hier möchte ich gerne auf die kommende Ausstellung von Kathrin Grissemann aufmerksam machen:

„Sex ist Arbeit!“ Portraits in Bild und Ton

10.11. bis 24.11.2010

Ausstellungseröffnung: Freitag, 12.11.10 um 19 Uhr

Pantocrátor  Gallery, Almstadtstrasse 43, 11034 Berlin (Nähe Rosa-Luxemburg-Platz)

bitte dazu hier weiterlesen

mit einem Geleitwort von mir

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Die Vorstellung von Prostituierten und ihrer Bewertung in unseren Köpfen gehen immer Bilderwelten voraus, die historisch und medial im zeitgenössischen Diskurs eingewoben sind. Fast jeder bekannte oder unbekannte Fotograf und Künstler hat sich dem Thema schon angenähert und gleichsam an einem Mythos mitgestrickt, der das Thema Sex als Arbeit überformt.

Kathrin Grissemann hat einen anderen Weg gewählt, sich an das Thema heran getastet und dabei Menschen kennengelernt. In gewisser Weise hat sie die Bildsemantik überwunden, wie sie uns in der standardisierten und massenhaften Verwendung von Abbildungen zum Thema Prostitution und Prostituierten entgegentritt. Menschen wie du und ich kommen zum Vorschein, Frauen und Männer, denen man es nicht „ansieht“.

De-Kontextualisiert, aus gängigen rot ausgeleuchteten Settings herausgelöst, Strasse, Limousine, Pseudo-Glamour, den Farben rot und schwarz, Stigma und Puff, dem allmächtigen Opfer-Diskurs, bringt sie Individuen zum Vorschein, die üblicherweise verborgen als Escort, Callboy, Stripper, Empfangsmodell, Domina arbeiten.

Der gesellschaftliche Blick reduziert Sexarbeiter selbst auf den Körper und die Bildsprache verweist eindimensional auf willenlose Objekte. Sämtliche Medien zitieren in einer Endlosschleife historische Prototypen, die die Hure, Freudenmädchen, Prostituierte seit ehedem konstitutiert und entstellt. Rechte Feministinnen, konfessionsgebundene Verhaltensmuster radikaler Gegner, auch re-vitalisierte patriarchiale Strukturen haben die Deutungshoheit übernommen, eine Allianz, die Sexarbeiter auf ihren Platz verweist, nämlich Opfer und Objekt zu sein.

Die „Prostituierte“ ist Knotenpunkt von Machtverhältnissen geworden, als „Problem“ definiert, die eine Selbstbestimmung im Handeln üblicherweise negiert. Sexarbeiter werden als sexuelle Konkurrenz wahrgenommen, einer Störung im öffentlichen Raum, sie dienen als Forschungs“objekte“ im medizinhistorischen, psychiatrischen, soziologischen, repressiv-feministischen und Rechts-Diskursen, der Drittmittel- und Arbeitsplatz-Beschaffung in der Helferindustrie. Verbote, Kriminalisierung, ökonomische Ausbeutung, Zwang, Abhängigkeit, Menschenhandel bestimmen den Tenor über eine im verborgenen ausgeübte Tätigkeit.

Die Vorstellungswelt, weniger die Realität ist brutal: alle melken sie ab und profitieren von den dämonisierten Sex-Fratzen und willenlosen Opfern.

Eine Tätigkeit, die selbstbestimmtes, verantwortliches Handeln unter Bedingungen strukturell ökonomischer Notwendigkeiten, konsensualer Sexualität, respektvoller Intimität, eine Tätigkeit, die Nähe und Menschlichkeit zulässt – jenseits von Ausbeutung und Zwang -, diese Möglichkeit scheint kaum in Erwägung gezogen zu werden.

Der gesellschaftliche Blick selbst ist es, der Sexarbeit in toto pervertiert, zu einem „Unsittlichkeitstatbestand“ gerinnen lässt und einer Viktimisierung das Wort redet, als self-fulfilling prophecy reproduziert. Ein „legitimate human being“ sieht anders aus.

Dazu die amerikanische Performance-Künstlerin und Sexworkerin Sadie Lune: „Stop punishing me just because you may not be able to imagine being me.“

Not policing the bodies, but „noticing that the diversity of experience is enormous“. Laura Augustín

Die Vielfalt und Verschiedenartigkeit von Erfahrungen, die Mannigfaltigkeit sexueller Erfahrung jenseits privatistischer Ein-ver-leib-ung und Ver-Öffentlichung des Sexes, ein Gedanke, der auch jenseits von Sexarbeit nachdenkenswert ist.


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