Burleske Huren

Veranstaltungshinweis für heute abend!
15.09.2011 – 21:00 Uhr

Burleske Huren rauf und runter

Wo? In der Kleinen Nachtrevue, dem Theater der Enthüllung in Berlin.

Bitte für Programm und nähere Infos das Bild anklicken und dem Link folgen!


Anleitung zur Domina

Kleiner Kulturtip zum nahenden Wochenende. Am morgigen Freitag abend empfehle ich die Kleine Nachtrevue in Berlins Kurfürstenstrasse zu besuchen. Dort lädt das Theater der Enthüllung ein und spielt um 20.30h „Anleitung zur Domina“, u.a. mit meiner kreativen Kollegin Nada Njiente, die mit mir auch in der Schaubühne die Nuttenrepublik unsicher machte.
Auch ihre andere Show und überhaupt das Repertoire sollte man sich nicht entgehen lassen: „Burleske Huren rauf und runter“, „Zilles Hurengespräche“, „be a stripper, be a star“ …

zum Programm einfach auf das Bild klicken und dem Link folgen.

Anleitung zur Domina

Douze Points!

xx


HX

Lieber Mr. X, falls du hier mitliest, ich schäme mich regelrecht fremd für Berlins Prollo-Ping-Pong-Bars. Ich hoffe immer wieder vergebens, dass es besser wird und die Realität meine Phantasie übertrifft. Sorry wg der gierigen Ente und dem Schwein in spicy black strings, wir hätten gleich ins Hotel gehen sollen. Ich wollte mal wieder alles auf einmal, Porn, Schwein, Rudeldings und Bums und habe Gainsbourg mit Brel verwechselt, obwohl ich doch nur blondiert bin und nicht echt-blond.

Es ist in Berlin eine Krux, Phantasien zu Realität werden zu lassen. Ich übe noch. Aber für die Kulisse kann ich nix.

Wie ich das bloss wieder gut machen kann???
liebste Grüsse
die Frau mit dem Kringel-Schwanz


open

Hab nun meine Paranoia bzgl. geklauter Ideen und Content halbwegs überwunden. Da fiel mir bei einem Blick in ein Nachbarforum zum Thema „Escortbuchung über dritte Person“ doch folgende Story ein, die ich anno 2005 bei den Verkehrsberichten gepostet hatte. Damals war ich noch eine heissbegehrte, blutige Anfängerin …, heute eine achtsame, wollüstige und neugierige Frau, die sich im Prinzip nicht geändert hat.

 

real story, der abend der brüder und viel blut

Ihr lieben, ich muß mal wieder eine story loswerden, nachdem ich ja längere zeit hier nicht geschrieben habe. Es ist keine story wie beim kohlsuppenpsychopath, aber hat mit einem Escort Besuch, aus dem dann eine quasi unbezahlte woche und viel Arbeit wurde, zu tun.

Ich erhielt für den 25. Juni, für den Samstag vor einer Woche, die Anfrage, zwei Brüder aus Süddeutschland zwecks Junggesellenabschiedsbla…(der eine wird bald heiraten, leider die falsche und er weiß es) durch das Berliner Nachtleben zu begleiten, für einen Zeitraum von 3-6 Stunden. So genau wußten sie es dann doch nicht. Es sind dann 7 Tage draus geworden. Macht ja nix, Sympathie entscheidet über die Dauer und ein gewisses Maß an Flexibilität meinerseits kann man ja erwarten. Also ich los zum Hotel, wo zwei süße Burschen im Alter von 23 (der, der heiratet) und 36 (alleinerziehend) auf mich warteten. Geplant war Cocktailbar, Kitkatclub und mehr. Wir vereinbarten eine Summe für die erste Hälfte des Abends vorab zu zahlen, ab Mitternacht die zweite Hälfte, weil sie keine Erfahrung mit Escorts hatten und die Sorge, daß ich mit der Kohle abhaue. Bei Ankunft im Hotelzimmer konnte ich nicht wirklich über die beiden herfallen, sie waren so schüchtern und zogen ein langsameres „Kennenlernen“ vor, sodaß wir erst mal in die Cocktailbar am Lützowplatz abschwirrten, die ich zwar von den Drinks, aber nicht von der furztrockenen Atmosphäre, die höchstens zu einem noch trockeneren Martini paßt, empfehlen kann. Da es noch relativ früh war, schlug ich vor, noch einen Abstecher ins Kumpelnest zu wagen, wo wir drei klasse Gespräche führten, leider auch sehr persönliche, sodaß auf einmal die Freier-Hure Beziehung komplett aufgehoben war und ich beschloß, die beiden ab Mitternacht für umsonst zu eskortieren. Die beiden waren mir so ans Herz gewachsen….
Mit dem Kitkat-Club war dann nix, da wegen CSD hauptsächlich Homos dort waren, wie ich im Kumpelnest erfuhr, und wir uns diesen Ausflug schenkten. Dafür sind wir dann ins Maria am Ostbahnhof, wo erstklassige Musik aufgelegt wurde, wir alle bester Stimmung waren, und ich die Jungs auf einen Drink einlud. Zu Sex kam es dann nicht mehr, dafür zu einer Einladung ins Rammstein-Konzert am nächsten Abend, die beiden hatten drei Tickets, ein Freund war abgesprungen. Ich dann gegen 4h morgens ab nach Hause, um noch in einer Kneipe um die Ecke bis 6h früh mit zwei männlichen Zwillingen abzutanzen. Einer spielte eine kleine Trompete zur Musik, die der andere auflegte, und ich machte vor lauter Freude einen genialen Strip, und bin dann erschöpft und zufrieden und gänzlich ungef* nach Haus ins Bettchen.
Natürlich verschlief ich den ganzen Tag und hatte schon kein Bock mehr auf Rammstein. Die Jungs ließen jedoch nicht locker, sodaß ich mich dann doch aufraffte und einen schönen Abend in der Wuhlheide verbrachte und ein tolles Rammstein-Shirt und eine abgelaufene Bratwurst geschenkt bekam. Anschließend dann noch in eine nette Bar direkt an der Spree und richtig gute Mucke gehört. Der Abend klang dann damit aus, daß wir uns zum Frühstück und zum Schwimmen im Spreeschiff am nächsten Morgen verabredeten. Nur zu empfehlen….. tja und nach dem Schwimmen? Es stellte sich heraus, daß der ältere Bruder doch nicht so ganz schüchtern ist; immerhin dreht er Fetisch- und Folterfilme, hätte ich nicht gedacht, so brav wie er aussah. Nach dem Schwimmen und vor ihrer Abreise am Montag, erzählte er mir von diesen Filmen und das er diese Woche zwei drehen würde und noch eine gute Setfotografin gebrauchen könnte, aber das war nur vorgeschoben, er hatte sich kurzfristig in mich verknallt. Ja fotografieren kann ich… und kurz entschlossen, da keine wichtigen Termine anstanden, mein Köfferchen gepackt und ab nach Süddeutschland, wo wir abends spät aber pünktlich zum Feuerwerk des hiesigen Johannisfests in Mainz ankamen, die schwangere Else des kleinen Bruders mit langem Gesicht antrafen, am nächsten Tag Kunstblut mixten und eine Dornenkrone beim Floristen in Auftrag gaben, ich für Mann und Kind Spaghettis kochte (also der ältere Amorekasper) und am Mittwoch dann zum Drehort in ein Provinzkaff in der Nähe von Darmstadt fuhren und uns eine Horde Rheinländer und Ruhrpöttler (meine Herkunft, wie schön….), alles Darsteller und Kameraleute, erwarteten, mit denen ich erst mal ein Tütchen rauchte. End vom Lied war, daß ich um 6h aufstehen mußte für ein mickriges Honorar, wir drei Tage von 8h morgens bis spät abends drehten, ich mir meine schönen Beine bei einem kleinen Unfall ruinierte, trotzdem fotografierte bis mir schlecht wurde, vor allem wenn ich daran denke, was man alles mit den beiden Hauptdarstellerinnen angestellt hat. Ein Riesen-Rettich wurde in die Mu der Nonne geschoben, die Hexe wurde auf einer Streckbank mit Peitschen von Henker und Knecht drangsaliert und dann ans Kreuz geschlagen, nachdem man ihr einen Riesen-Holzklotz zwischen die Beine geschoben hatte uvm. Aber es waren super Tage, die für mich mal nix mit F* zu tun hatten und vor allem einen echten Unterhaltungswert mit den Jungs und Mädels aus dem Rheinland.
Am Freitag abend dann zurück nach Berlin, wo ich völlig erschöpft nach der Woche und weit nach Mitternacht einschlug.
Morgen düse ich wieder nach England, werde mir neben meiner seriösen Arbeit einen Dungeon in Brighton für meine abartigen Gelüste anschauen und an schönen Fickparties mit nice & lovely Gentlemen teilnehmen. (Edit: die Links zum Londoner Partyveranstalter hab ich mal rausgenommen, da die Fotos schon vor langer Zeit entfernt wurden. Meine letzten Parties, die ich in Berlin veranstaltet habe, liegen auch schon 2.5-3 Jahre zurück, aber vermissen tue ich sie gelegentlich schon *g*)


der Geil-O-Mat

Berlin


Berliner Weisse – eine Anthologie mit Schuss

In Zeiten reproduktiver Unwilligkeit verschwenden die Hauptstädter den Inhalt ihrer kostbaren Juwelen hier und da. Der ein oder andere hat schon das Gezwitscher meines neuen Co-Autoren in diversen Vögel-Foren zur Kenntnis nehmen dürfen und sie aufgrund ihrer Versautheit gelegentlich zensiert oder anderweitig sanktioniert. Nicht bei mir, da in meinem Hauptstadtblog die freie Rede Bedingung ist und keine Maulkörbe im 21. Jhdt. nach meiner Zeitrechnung verteilt werden. Unzensierte, aber mit humorvollen Kennerblick geprüfte Geschichten aus dem Berliner Underground werden nun in loser Folge hier erscheinen und ich beginne mit einer Anthologie bislang unveröffentlichter Texte und Zustandsbeschreibungen des mir derzeit liebsten und persönlich bekannten Autoren Suizido, dem es gelingt, pornografische Erzählungen mit dichter Milieu- und Stadtlandschaftsbeschreibung zu kombinieren, um so seinen Lesern einen tiefen Einblick in die niedersten und triebhaftesten Abgründe der Nuttenrepublik zu gewähren. 😉 Ergänzt wird diese Sammlung um Film-, Fernsehkritiken, Berichten über den ein oder anderen Mega-Event, Messebesuche u.a.

Ich danke Herrn Suizido für die Autorisierung und Freigabe seiner unterhaltsamen Stories. Hier sei noch anzumerken, dass seine persönliche Vorliebe dem Bukkake gilt, allein oder in einer Gruppe und natürlich mit wechselnden Spielgefährtinnen. Und Freudenspenderinnen, die ihren Lebenssinn darin erkannt haben, das Glück des anderen Geschlechts sitzend, liegend und stehend vollkommen zu machen, nun ja, davon gibt es in Berlin so einige …. eben meine Mitstreiterinnen, die sich wie ich loyal für das Wohlergehen unserer Bürgerschaft einsetzen und nicht nur Entscheidungsträgern bei ihren Entscheidungen helfen, sondern auch klassenübergreifend denken, handeln und vögeln.

Ich freue mich auf die Kooperation und heisse Suizido, Spermaholiker aus Leidenschaft und radfahrender Reporter, aufs herzlichste im Oral Office willkommen. Manche werden hierin eine unheilige Allianz aus eigenwilliger Escortnutte und wählerischem Wichser vermuten. Recht haben sie. Also Sperma frei für die Erstveröffentlichung – es wird scharf geschossen!

Ariane

***

SUIZIDO

sie macht’s auf ihre Weise mit Schuss

„Der Insulaner mag keen Getue nich“, heißt es in der Textzeile eines Berliner Gassenhauers. Nie stimmte der Refrain besser mit der Wirklichkeit überein als heute. Denn just an jenem Ort, dem Insulaner, eine asymmetrisch aufgeschüttete Hügellandschaft, die man aus dem Trümmerschutt des zweiten Weltkriegs aufhäufte, bietet der Ehemann zu schummriger nächtlicher Zeit um 23:00 Uhr seine Gattin zum Vollwichsen an. „Ich benötige nette gepflegte Kerle ab 45 Jahren, die ohne viel Gerede ihre Schwänze auspacken, loswichsen, um schussendlich auf ihre dicken 80 DD Titten zu spritzen!“ Eine finanzielle Gegenleistung sei nicht vonnöten, denn man mache dies aus purer Geilheit. Anfassen sei jedoch nur nach höflicher Nachfrage in Ausnahmefällen erlaubt.

Mit einer leuchtend roten Warnweste um den Oberkörper schwinge ich mich auf mein Fahrrad, um die halbe Stadt bis zum Insulaner zu durchqueren. Es ist Sonntagnacht. Eine Uhrzeit, in der viele Ehepaare, die schon länger zusammen sind, ihren pflichtgemäßen, wöchentlichen Geschlechtsverkehr vollziehen, meist mehr aus Gewohnheit und um sich nicht völlig auseinander zu leben. Der andere Teil der Gesellschaft mummelt sich frühzeitig ins Bett oder ist längst vorm Fernseher eingeschlafen, denn morgen ist wieder ein harter Arbeitstag, der leider wieder stahlharte Nerven statt eines stahlharten Schwanzes verlangt. Während meines Pedalstretens sinniere ich darüber, welcher verheiratete Mann wohl am Sonntag um 23:00 Uhr die Möglichkeit sieht, sich alleine außer Haus zu begeben. „Ich geh nur mal schnell Zigaretten holen“ … da wird doch jede Frau misstrauisch. Als ich gut eine Viertelstunde vor der Zeit am vereinbarten Treffpunkt ankomme, bin ich die einzige Menschenseele, die per pedes unterwegs scheint. An der Ecke Munsterdamm, Prellerweg fahren lediglich Fahrzeuge zügig in Richtung Autobahn oder haben noch den entsprechenden Speed drauf, weil sie gerade von dort runtergefahren sind. Kein weiterer Mitspritzer zu sehen, der die verlockende Annonce auf dem Forum der Wichsfreunde las. Kein Ehepaar, dass hocherfreut die Männer willkommen heißt. Um 23:05 Uhr fallen mir ein graumelierter Herr und ein Mann im Jogginganzug auf, die mit einem Selbstverständnis und mit einer Schnelligkeit in den dunklen Wald des Insulaners schreiten, der mich vermuten lässt, sie gehen öfter mal … einfach so … nachts in den Wald.

Irgendwie freunde ich mich schon damit an, bald ein Frustbier in der nächsten Kneipe trinken zu gehen, da erblicke ich von Ferne ein Paar. Beide komplett in schwarz gekleidet. Die Straßenlaterne bescheint seine Glatze, während ich von ihr lediglich einen langen Mantel wahrnehme, der im Wind flattert. Sie kommen geradewegs auf mich zu, sie tuscheln noch etwas miteinander, dann machen wir uns bekannt. Marcus übernimmt sofort die Regie, lässt keinen Zweifel aufkommen, wer hier Master und wer Servant wäre. Er der Dominante, sie die Devote. Da wir uns in der Öffentlichkeit befinden, handelt es sich bei der Ehefrau von Marcus eigentlich um eine public servant, wenn das nur in der Übersetzung nicht was ganz anderes heißen würde – nämlich Staatsdienerin. Aber in gewisser Weise ist ihr Tun ja für den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt und ihre Liebe zum männlichen Höhepunkt ein befriedigender Dienst am Mitbürger, der die arbeitende Bevölkerung zum Weitermalochen, zum Weiterleben motiviert. Weil das Leben eben doch ab und an noch ein paar Highlights bereithält.

Wir stellen uns gegenseitig vor. Die beiden Herren, die ich schon wahrnahm, gehören tatsächlich zum Flashmob, der sich hier nach dem Internetaufruf versammelte, um ein Zeichen gegen verklemmte Sexualität zu setzen. Mitten in der Nacht. Mitten im Wald.

Wir gehen den asphaltierten Hügel gemeinsam hinauf. Für Christine ist das mit ihren hochhackigen Stiefeln gar nicht so einfach, weil die Wegstrecke alles andere als eben ist. Es geht vorbei an den Betonbahnen der Minigolfanlage hoch hinauf auf ein rundes Plateau, dass von Parkbänken umrandet ist. Die Augen gewöhnen sich erstaunlich schnell an die Dunkelheit und man kann trotz der Dunkelheit mehr sehen als man es erwarten könnte. Das liegt allerdings auch an dem glitzernden Himmel, dessen Sterne heute besonders hell zu strahlen scheinen, weil sie die begeisterten Voyeure des nun folgenden Schauspiels sein dürfen.Marcus weist seine Frau an, sich vom Mantel zu befreien. Christine tut es demütig. Marcus motiviert uns drei Männer, sie abzugreifen. Wir tun‘s. Er übernimmt die Regie, seine Frau lässt sich vertrauensvoll führen. Es ist diese Symbiose aus aufrichtiger Liebe und spielerischer Machtausübung, die uns drei zufällig Auserwählten sofort in den Bann zieht. Die Atmosphäre ist ungezwungen, wir sind im Nu ein Team, dessen devote Königin Christine ist.

Marcus sucht in der mitgebrachten Sporttasche nach dem Dildo. „Soll ich aus dem Licht gehen?“, scherze ich in der Finsternis herum. Er findet, was er suchte und die Vergnügungen nehmen seinen Lauf. Christine löst im Stehen ihre Ganzkörper-Netzstrumpfhose, die sie wie ein Stück williges Fleisch eng umschloss und legt damit ihre wunderbar griffigen Titten frei, wo die drei Herren keine gesonderte Aufforderung für brauchen, um beherzt zuzugreifen. Umso fester der Griff, umso mehr ihre Nippel gezwirbelt werden, umso lauter vernehmen wir mittels Stöhnen eine unüberhörbare Begeisterung Christines. Ihr Herr nötigt sie, ihren Slip runterzuziehen und uns richtig ihren Arsch rauszustrecken. Sie tut es. Und jeder kann nun am eigenen Stinkefinger spüren wie feucht sie schon ist. „Los, holt eure Schwänze raus!“, gibt der Meister uns jetzt mal eine Anweisung.

Er schiebt den Dildo in ihre Vagina und lässt dann jeden der drei Männer seine Frau mit diesem Dildo die Erregungskurve steigern. Christine stöhnt laut auf und genießt bar jeder Scham ihre zunehmende sexuelle Aufruhr. Währenddessen breitet er fürsorglich eine Decke aus, die man aufgrund ihrer hässlichen Muster wirklich nur noch für solche Zwecke verwenden kann. Christine hockt sich hin, bekommt den Dildo tief in ihre Vagina geschoben und es beginnt eine wirklich pornofilmreife Szene, in der sie zunächst alle Männer mit wirklich gekonnt, erfahrender Hand wichst, was sie so gut versteht, dass der Mann zu meiner Linken und ich um kurzen Einhalt bitten, um nicht vorschnell das Finale zu verhunzen. Überraschend weist sie ihr Meister zum Blasen an, ergreift mit beiden Händen ihren Hinterkopf und delegiert sie an unsere hochstehenden Schwänze, die sie tief bläst. „Macht sie das denn gut?“, fragt Marcus in die Runde. Eine wohl eher rhetorische Frage, denn die Hodenfracht verlangt schon lange nach frischer Luft, weil der Druck einfach zu groß wurde.

Der Meister erlaubt ihr zum Höhepunkt zu kommen und legt selbst Hand am Dildo an. Drei wichsende Männer in unmittelbarer Nähe erleben einen weiblichen Orgasmus, den das Himmelzelt so wohl auch nicht so häufig zu Gesicht bekommt. Wir sind schwer begeistert. Und als uns Christine ihre Titten zum Abspritzen hinhält, bekommt sie es zweimal von vorne und einmal von hinten. Der Druck war groß, das Sperma musste raus und die freien Stellen waren begrenzt. Christine lobt meinen Parkkollegen ob seiner verspritzten Menge. Ich verkleckere mich auf ihrer linken Titte, wo alles ziemlich glitschig herunter rinnt. Leider haben es zwar die Augen verstanden, bestens mit den dunklen Lichtverhältnissen klar zu kommen, dennoch sieht man seinen eigenen Spermastrahl vor lauter Finsternis nicht. Das einzige Manko dieser Aktion.

Locker und gesprächig ist unsere kleine Gruppe postorgiastisch. Christine sucht ihren Slip – zunächst vergeblich. Wir packen unsere Schwänze ein, während Christine mein Taschentuch zur Spermasäuberung annimmt. Marcus missfällt`s. Sie bettelt ihn an, das Taschentuch benutzen zu dürfen. Und nachdem sie genügend und aufrichtig genug bettelte, erlaubt der Meister ihr es zu benutzen. Das Paar spielt ihre Rolle vor uns einfach perfekt. Absolut authentisch. Und dabei, was mir besonders gut gefiel, mit einem beiderseitigen Einfühlungsvermögen, was man sonst kaum in länger andauernden Beziehungen erlebt.

Wir laufen den Hügel hinab. „Ich sehe Licht“, ruft Christine, als wir fast die Hauptverkehrsstraße erreichen. Wir verabschieden uns respektvoll voneinander. Passend zum spontanen Spritztreffen mit einer Unbekannten, bei der sie von uns Weißes bekam, schenke ich Christine und ihrem Mann Marcus zwei Flaschen Berliner Weisse mit Schuss. Diese geile Frau verdient eine Massenbesamung von Männern, die Christine in all ihrer Besessenheit zu schätzen weiß. Und was macht das Pärchen jetzt? Marcus lässt durchblicken, dass es für ihn nichts Schöneres gebe, als seine Frau jetzt richtig durchzuficken. „Das muss sein“, bestätigend vorfreudig Christine. Erst teilt er seine große Liebe mit der großen weiten Welt und dann will er sie wieder allein für sich.


es ist angerichtet: über Goldwurst, Vleeskroket & Salmon Ginger Soup

Hab eine neue Pommesbude am Nolli entdeckt. Pommes und Currywurst dufte, frisches Fett, die Wurst schmeckt nicht nach Gammelfleisch, wie anderswo mehrfach getestet. Man kann die Bude allerdings nicht mehr als Bude bezeichnen, da das ganze Interieur durchdesignt ist und hygienisch rein, nicht wirklich gemütlich. Aber wer’s mag. Auf Empfehlung des Kochs hab ich die hausgemachte goldene Currysosse getestet, die er mir in einem kleinen Töpfchen als Beigabe zum Testen dazu gab. Allerdings fand ich sie recht farblos. Geworben wird auch mit 24 Karat Gold Feinstaub auf der Wurst und Shampus, kann mich für beides nicht begeistern im Zusammenhang mit Wurst. Pommes und Mayo sind in jedem Fall empfehlenswert und vergleichbar mit der Curry 195 am Kudamm unter gleicher Hausnummer. Die m.E. beste Currywurst gibt es immer noch im Ruhrpott bzw. Düsseldorf. Das sage ich nicht nur, da ich aus dem Rheinland stamme, sondern weil ich regelmässig den Vergleich habe. In Düsseldorf Kaiserswerth gab es direkt an der Strassenbahnhalte am Klemensplatz seit ewigen Zeiten einen kleinen zum Imbiss umgebauten Wohnwagen, das Essen ist perfekt und die Mayonnaise wurde eigens in Belgien eingekauft. Köstlich. Mittlerweile sind sie umgezogen, in den Rheinpavillion. Wenn ich demnächst mal wieder in meiner Heimat bin, werde ich dort vorbeistiefeln.

Was ebenfalls sehr preisverdächtig ist, sind natürlich holländische Kroketten und Pommes. Der Holländer, der früher in der Reichenberger/Ecke Mariannenstrasse in X-Berg gastierte, ist ja dann nach Fhain umgezogen, irgendwo am Arsch der Welt, wo es mich so gut wie nie hin verschlägt. Allerdings sind seine erlesenen Kroketjes ein Grund, diese Reise dorthin zu unternehmen. Zur Not mit der S-Bahn bis Ostkreuz.

Wer es asiatisch mag, sehr gute Qualität und preisbewusst lebt, empfehle ich unbedingt einen Abstecher ins Kory & Fai zu machen, Kudamm. Ich war kürzlich dort zum Business Lunch, vorzüglich, schneller und freundlicher Service, geschmackvolles Interieur, einfach klasse.

Die besprochenen Locations sind hier zu finden:

Currywurstbude am Nolli http://körri-gold.com/

der Thai-Schmaus http://www.korifay.de/

der Holländer http://www.demolen.de/

die Berliner Wurst in Düsseldorf http://www.duesseldorf-magazin.info/berliner_imbiss.html (die eigene Domain scheint off zu sein, daher der Bericht)

Schaut mal auf die Website des Thai-Restaurants: die bieten Inside & Outside, genau wie ich …. *g*


Sachen gibt’s …

Berlin +++ Newsticker +++ det is Berlin, Berlin …

Ich hatte ja mehrfach das Vergnügen, auf die Theaterproduktion „LULU – die Nuttenrepublik“ unter der Regie von Volker Lösch aufmerksam zu machen, in der ich auf verschiedene Weise mitwirke, zu sehen – voraussichtlich letztmalig *heul* – am 1./2. Juni an der Schaubühne Berlin. Der Titel meines Blogs und manches mehr waren hier Namensgeber, neben LULU von Wedekind.

Aber nun haltet euch schön fest: es gibt  eine zweite Theaterproduktion von Planet Porno „Die Nuttenrepublik“, Premiere am morgigen Donnerstag in den Sophiensälen in Berlin, Regie: Patrick Wengenroth (und quasi Schaubühnen-Kollege von Volker Lösch), der gerade dort mit „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ punktete.

Inwieweit seine Version der „Nuttenrepublik“ überzeugt, die die merkwürdige Trias aus Jörg Kachelmann, Volker Lösch und Alice Schwarzer sowie einen zwei-köpfigen Josephine Mutzenbacher-Chor anleitet, werde ich morgen zur Premiere erfahren. Ich freu mich drauf! 😆


Hugh Hefner und die Frage, wie richte ich mir meine neue Wohnung ein Part I

Was dem einen das Playboy-Magazin (nachträglich Herzlichen Glückwunsch an Hugh Hefner  zum 85. Burzeltag an den letzten Playboy aus zwei Jahrhunderten und natürlich zur baldigen Hochzeit), ist mir mein „World of Interiors“ Abo, was mich bei eingehender Lektüre immer ganz feucht werden lässt, insbesondere wenn Umzüge anstehen. So sind sie die Frauen … obwohl, ich werde auch bei einem sauberen Deep Throat … ok lassen wir das. Wenn ich eine Wohnung einrichte, das euphorisiert regelrecht, vergleichbar mit einem Blind-Date oder einem Treffen mit einem nicht blinden Mann. Ich bin da immer sehr feucht und leicht irritiert, wenn ich Wiederholungstäter treffe, obwohl … *stirnrunzel* ich treffe eh nur noch Wiederholungstäter, also fast. Egal, ich war beim Einrichten meiner neuen Bude. Eigentlich gehöre ich vom Budget in die Ikea-Kategorie, aber ich will mich partout nicht darin anpassen, weshalb ich auf kreativem Wege versuche, meine Träume à la „World of Interiors“ zu realisieren. My home is my castle und daher hat meine neue Wohnung auch Gitterstäbe, hintenraus, also ich steh total auf Gitterstäbe und freue mich schon aus diversen Gründen und Phantasien, was man damit alles anstellen kann. Sorry, ist rein privat, gewisse Rollenspiele, dafür habe ich auch andere Locations und Möglichkeiten.

Ich habs kürzlich noch einem sehr sympathischen Horror-Movie-Liebhaber und Rezensenten erzählt: eigentlich hatte ich den Wunsch und habe ihn noch, meine kommende Wohnstätte mit einer Galerie, einem weissen Showroom als unschuldige Tarnung nach aussen, zu verbinden, ebenerdig, und einem Back-Room (einem privaten Dark Room, besser als Vorgarten), also einem schwarzen Raum nach hinten zu verbinden, mit ledergepolsterten Wänden, indirekter und wandelbarer LCD-Beleuchtung und einem abwischbaren Boden, der so weich ist, dass man sich keine blauen Flecken am Knie stösst. Dies erweitert um einen privaten Bereich, der tabu, also strictly private ist. Aber man kann eben nicht alles haben, oder doch?? Jedenfalls hab ich etwas gefunden, das passen könnte, allerdings ohne separaten Eingang in die Galerie, dafür ausbaufähig. Ich hatte mir das Ziel gesetzt, meine Miete zu halbieren, ohne an Wohnkomfort einbüssen zu müssen, im Gegenteil, Treppen steigen geht mir auf meine nicht vorhandenen Nüsse. Radikale Kostenreduzierung, damit ich an Berlin nicht so gebunden bin und mehr reisen kann, um mein Stand-Up-Programm regelmässig und international aufzuführen. Aller Anfang ist schwer, weshalb man möglichst viel Erfahrung sammeln muss und das bedeutet im Regelfall ohne oder mit wenig Bezahlung, die Ochsentour quasi. Apropos: es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte zuerst: unser Theaterstück LULU läuft Ende Juli aus und am 1. und 2. Juni finden die letzten Vorstellungen statt. Warum es nach einem halben Jahr Spielzeit schon ausläuft, ist ein Politikum für sich, ein sog. Auslaufmodell und möchte ich hier nicht breittreten, hab mich darüber in den letzten Tagen schon genug geärgert. An den Verkaufszahlen scheint es nicht gelegen zu haben. Ich schaue in die Zukunft und die Zukunft heisst u.a. Schottland, weil ich dort beim diesjährigen FRINGE Festival auftreten darf. Ist das nicht grossartig? Bin von einer Comedian-Kollegin und Freundin aus NYC, Desiree Burch, die mich im November life erlebt hat, eingeladen worden, in ihrer Show aufzutreten. Das finde ich super, und nebenbei werde ich in den Highlands wandern und einigen Whisky Destillerien meine Aufwartung machen. Ick freu mir schon.

Bin schon wieder weg, grübel über architektonische Grundrisse und Wände, die ich herausreissen möchte, über die Farbabstimmung von Tapeten und Stoffen. Einfach herrrrrrrlich, fast so gut, wie ein Orgasmus!! 😉

In diesem Sinne

verbleibe ich mit feuchten Grüssen


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