Entschleunigung Ostern 2011

Ich habe eine neues „ganzheitliches“ Betätigungsfeld gefunden:

Entschleunigungs-Management

Cure your balls, head and … naja … everything

between my … heels

wundersame Spontanheilung möglich

du fühlst dich hinterher so unbeschwert und leicht,

als ob du übers Wasser läufst

Vorbeugen ist besser als Heilen, sei vorausschauend:

Pflege dich und deine Balls, nicht nur zu Ostern, Pessach usw.

frohe Eiersuche wünsche ich mir und euch

euer ganzjähriger Hase, Ariane, Atheist

handle with care

handle with care


dont miss out

Berlin +++ Newsticker +++

Lulu – die Nuttenrepublik

nach der Urfassung LULU von  Frank Wedekind mit Texten und performt von Berliner (Ex-) Huren, Tantra-Masseusen, BDSM-Actricen, Escorts, Kurtisanen, Sexworker

Regisseur: Volker Lösch

Premiere war 11.12.2010 Schaubühne Berlin

kommende Vorstellungen in dieser Woche und die endgültig letzten Aufführungen dieses grossartigen Theaterstücks am 1. und 2. Juni jeweils 20 Uhr

siehe Querverweis im Sexworker-Forum:
www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=7051

Schaubühne Berlin/Ticketing

winke, winke euer Goldschwanz

aka
Ariane

click the pic


out of town

Ich war in den letzten Wochen ausgeflogen und daher nicht immer erreichbar, sorry. Bin im März/April zwischendurch in London, hurra!!!! und natürlich während der kommenden Theater-Vorstellungen am 6./7. April in Berlin. Dazwischen bin ich meist in Berlin, am besten per Email erreichbar.

Ich warte so sehnsüchtig auf den Frühling …

schöne Grüsse

Ariane


Männer Stimme

Ein Herr lässt unsere Begegnungen Revue passieren. Das hat nichts mit einem klassischen Fick- oder Performance Bericht zu tun und deshalb stelle ich dieses Souvenir hier mal rein. Sehr amüsant und voller Wertschätzung, danke J.

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Seit 25 Jahren treuer Mitarbeiter! Es gab eine Zuwendung und eine Nadel – auch
„Silbernes Arschloch“ genannt.
Ich habe mir von der Zuwendung „Goldschwanz“ geleistet…
…aber wir teilen in der Familie, daher sollten die anderen auch etwas bekommen:
– Zahnkronen für die Frau
– Unterstützung für den Sohn, er hatte sein Auto geschrottet
…Ich habe wohl das Angenehmste mit dem Geld gemacht.
Ach ja, Unicef hat auch etwas bekommen
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Dem Filmstar, damals ein echter Frauenschwarm und seit vielen Jahren tot, hätte es
sicher gefallen, was am 9.2.2011 in dem nach ihm benannten Zimmer vorging! Ob er das Zimmer kennt oder gar von oben
zugeschaut hat 😉
Bananen mit Schokosoße können ein Frühstücksbuffet schmücken, was denn sonst 😉
Wenn Kurtisane und männlicher Begleitung in verschiedenen Restaurants zweimal das
gleiche Hauptmenü essen,
haben sie das öfter getan als manches gestandene Ehepaar – auch anderes kann man in
diesem Fall in ein oder zwei Nächten häufiger tun als in einer langjährigen Beziehung 😉
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„Dem Manne kann geblasen werden…“ war auf dem T-Shirt auch für Berlin zu gewagt,
daher wurde Friedrich Schiller zitiert! – Er hat in diesem Fall geholfen
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Die Nuttenrepublik hat eine Fortsetzung verdient – Danke für Deine Einladung ins
Theater!
Rote Rosen für Dich, aber damit auch für einige von den anderen 😉
„Der Professor“ danach sollte ein Fake werden – der männliche Darsteller
hatte nicht geübt und wurde schnell enttarnt – da verschwand er auf Kommando – NEIN, nicht wirklich auf Kommando –
aber er wurde später am Abend durch eine wahre Schauspielgröße ersetzt….
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„Gib kein Geld aus für Dinge, die Du zuhause umsonst haben kannst!“ sagte die
treusorgende Hausfrau dem Berlin-reisenden Ehemann. Hat er auch nicht – selbst der Ananassaft kam richtig an –
ohne in einer Tüte zu landen!
Das mit dem Geld tut er auch sonst nicht, sonst würde er sich ja bei den
Flüssigkeiten auf der weiblichen Seite von Kondomen auskennen – es gibt so viele Spielarten ohne GV (die sind kaum
vorstellbar mit der eigenen Frau) und GV ohne Schutz ist klar tabu
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An der Hotelbar zwinkerte mir eine Dame wiederholt zu – Sie war nicht hübsch, hatte
aber einen Tarif von 1.000 EUR! – Ja,für soviel Geld könnte Sie selbst mich für 2-3 Stunden buchen
– Geld dafür zu nehmen hat doch auch etwas Erotisches!

Sie behauptete aber, dass sie das Geld bekäme – ich wollte nicht. Den zahlenden
Geschlechtsgenossen sei gesagt, da kaufe ich besser ein! – Vielleicht sollte ich mir einen Nebenjob
als Shopping-Berater suchen…
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„Er konnte nur kommen mit einem Dildo im Arsch – ich hab ihm gesagt er sei schwul –
natürlich war er schockiert –
nach einem halben Jahr hat er mir überglücklich seinen Freund vorgestellt.“ (Zitat Ariane)
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Möchtegern: „Raum ist in der kleinsten Hütte…“schon wieder Schiller – den
Professor sollten wir noch mal aufgreifen…
Der Taxifahrer hatte sich soeben an der Tür gemeldet. Als wir heraustraten stand
ein Polizeiwagen mit Blaulicht neben dem Taxi.
„Scheiße, Razzia – wir sind ja schon draußen!“ Die Bullen haben
nur nach dem Weg gefragt
und schossen dann mit Blaulicht weiter – auf und davon – wir lästerten, „armes
Berlin!“
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Der Abschied hatte was von großem Kino, Umarmung im Taxi, etwas Fahrgeld, ein
letzter Blick…
Die Frage ob Sie noch mit auf mein Zimmer gekommen wäre, bleibt (hoffentlich) für
immer offen
Großes Kino eben – und für mich ein genialer Wechsel in die Realität.
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Der goldene Käfig:
Zahlreiche meiner Klassenkameraden (Kinder von bekannten Unternehmern, aus einer
Kaufhausdynastie, Bankvorständen, Klinikchefs….) wuchsen darin auf – ich behaupte, meiner war nur
silbern
und damit etwas weitmaschiger…

Viele wachsen im goldenen Käfig auf, teilweise zusätzlich in ein enges Korsett
gezwängt.
Gegen Ende der Schulzeit geht die Käfigtür auf. Die einen streifen ihr Korsett
nicht ab,
fliegen wenige Meter und bauen neue Käfige oder stürzen gleich in den Tod, andere
streifen ihr Korsett ab,
können aber nicht fliegen, weil sie keinen Halt in sich haben und stürzen ab,
andere klettern auf den Käfig,
sind stolz oben zu sein. Nachdem ersten Stuhlgang werden sie noch stolzer, weil sie
auf den Käfig
scheissen und dabei vergessen, dass er sie immer trägt. Nur wenige fangen mit Ihrer
Freiheit etwas an.
Sie fliegen hoch zu den Sternen, sie fliegen tief und kennen auch den Morast.
(Lösch, Mendl, Straßenstrich) – (Zink, Käßmann, Grün, Hospiz,
Schmuddelschwule) – (…..)
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Die Geschichte lehrt uns, Männer kommen mit starken Frauen am besten zurecht, wenn
sie sie als Kurtisane
haben – denken sie haben die Macht über die Frau, weil sie sie gekauft haben, die
starken Frauen sind
trotzdem frei geblieben – glaubst Du nicht – jede Schlossbesichtigung liefert
Beispiele– eine Alternative
zur Frauenquote?
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live on the edge in a parallel universe

Head Lake State Park by©Jenny Price Bear Head Lake State Park by©Jenny Price„Bear Head Lake State
Park“©Images by Jenny Price

Ich werde in Zukunft auch Silence Dates
ohne Gespräch anbieten. Wie findet ihr das? Finger in die Pussy,
Schwanz ins Maul und … d.h. ich biete komplett anonyme und
passive Dates von meiner Seite an (inkl. schriftlichen security
check und Austausch, nur ohne mündlichem Vorab-Gespräch) auch lasse
ich mir für passive Spiele eine Ledermaske anfertigen und werde
demnächst „Die Maske“ sein. Darüber habe ich seit Monaten schon
nachgedacht. Macht mich an. Desweiteren Spontan-Dates; wir treffen
uns an einer Strassenecke und ich nehme dich mit. Oder bestelle
dich zu einem bestimmten Ort, alles weitere überlässt du mir.
Rollenspiele finde ich interessant, das
Haus der Schlafenden Schönen, alles weitere im Detail. Kann jemand
hier etwas damit anfangen? Ich schon…….. Es wird einfach zuviel
geredet.


frohes Neues

ich hoffe, ihr seid frohen Mutes und offenen Herzens und Hose ins neue Jahr gestolpert …… Mist Glatteis …

das Photo entstand unmittelbar nach meinem Stand-Up Debut in New York vor einigen Wochen; is it human? Yes it is ….

bis bald!


guck guck

Hi ihr Lieben, die ihr regelmässig meinen Blog aufsucht!

Ich hatte in den letzten Wochen einiges um die Ohren, wie manche sich bei Lektüre vorangegangener Postings sicher schon denken konnten. Eure kleine Rakete ist gerade wieder in Berlin gelandet und blickt entspannt und hoffnungsfroh auf die kommenden Wintermonate, die ich fast ausschliesslich in Berlin verbringen werde. Tagsüber probe ich zusammen mit den Girls für das Bühnenstück, am Nachmittag und Abend habe ich frei für ein Rendez-Vous, mit Triple-A-Herren & Schweinchen, die mich um meinen kontrollierten Verstand bringen – und ich sie …

Nur nächste Woche bin ich ein paar Tage – wie angekündigt – verreist und werde NYC unsicher machen, allerdings nicht als Escort, sondern in geheimer Mission. Darauf freue ich mich schon sehr! Es ist alles unglaublich, kleine und grosse Wunder, die derzeit passieren. Das Meckern über das Wetter überlasse ich gerne anderen … he he

***

Und an all die Krittelkünstler, die sich reinen Herzens schon jetzt nach der Ankündigung des Theaterstücks von und an Volker Lösch virtuell abarbeiten, sei mit den offenkundig zeitlosen Worten von Karl Kraus gesagt:

>>Nicht eindringlich genug kann davor gewarnt werden, das Wesen der Dichtung in ihrer stofflichen Sonderbarkeit zu suchen. Eine Kritik, deren hausbackene Gesundheit sich über Dinge der Liebe den Kopf nicht zerbricht, hat schon im „Erdgeist“ nichts weiter als ein Boulevard-Drama sehen wollen, in dem der Autor „Krasses mit Zotigem gemengt“ habe.  Ein führender Berliner Geist hat die Ahnungslosigkeit, mit der er der Welt des Doppeldramas gegenübersteht, durch den Rat bewiesen, der begabte Autor möge nur schnell ein anderes Stoffgebiet wählen. Als ob der Dichter „Stoffe wählen“ könnte, wie der Tailleur oder der Wochenjournalist, der auch fremden Meinungen sein stilistisches Kleid borgt. Von der Urkraft, die hier Stoff und Form zugleich gebar, hat heute die deutsche Kritik noch keine Ahnung. Dass die offizielle Theaterwelt ihr Modernitätsideal im jährlichen Pensum ihrer geschickten Ziseleure erfüllt wähnt, daß der Tantiemensegen immerzu die Mittelmässigkeit befruchtet und die Persönlichkeit die einzige Auszeichnung geniesst, keinen Schiller-, Grillparzer- oder Bauernfeldpreis (oder wie die Belohnung für Fleiss, gute Sitten und Talentlosigkeit sonst heissen mag) zu bekommen – man ist gewohnt, es als etwas Selbstverständliches hinzunehmen. Aber nachgerade muss es erbittern, einen Dramatiker, der keine Zeile geschrieben hat, die nicht Weltanschauung und Theateranschauung zu absoluter Kongruenz brächte, und dessen perspektivische Gedankenreihen endlich über das armselige Milieugeschäft emporweisen, von der offiziellen Kunstwelt als ein Kuriosum behandelt zu sehen. Er ist „grotesk“. Und damit glauben die Gerechten, die in der Literatur immer zwei Fliegen mit einem Schlagwort treffen, ihn abgestempelt zu haben. Als ob das Groteske immer Selbstzweck einer Artistenlaune wäre! Sie verwechseln die Maske mit dem Gesicht und keiner ahnt, daß der groteske Vorwand hier nichts geringeres bedeuten könnte, als das Schamgefühl des Idealisten. Der auch Idealist bleibt, wenn er in einem Gedichte bekennt, daß er lieber eine Hure wäre, „als an Ruhm und Glück der reichste Mann“, und dessen Schamgefühl in viel tiefere Sphären langt, als das Schamgefühl derer, die an Stoffen Anstoss nehmen.

Der Vorwurf, daß man in eine Dichtung etwas „hineingelegt“ habe, wäre ihr stärkstes Lob. Denn nur in jene Dramen, deren Boden knapp unter ihrem Deckel liegt, läßt sich beim besten Willen nichts hineinlegen. Aber in das wahre Kunstwerk, in dem ein Dichter seine Welt gestaltet hat, können eben alle alles hineintun. Was in der „Büchse der Pandora“ geschieht, kann für die ästhetische wie – hört, hört – für die moralistische Betrachtung der Frau herangezogen werden. Die Frage, ob es dem Dichter mehr um die Freude an ihrem Blühen oder mehr um die Betrachtung ihres ruinösen Waltens zu tun ist, kann jeder wie er will beantworten. So kommt bei diesem Werke schliesslich auch der Sittenrichter auf seine Rechnung, der die Schrecknisse der Zuchtlosigkeit mit exemplarischer Deutlichkeit geschildert sieht und der in dem blutdampfenden Messer Jacks mehr die befreiende Tat erkennt als in Lulu das Opfer. So hat sich ein Publikum, dem der Stoff mißfällt, wenigstens nicht über die Gesinnung zu entrüsten. Leider. Denn ich halte die Gesinnung für arg genug. Ich sehe in der Gestaltung der Frau, die die Männer zu „haben“ glauben, während sie von ihr gehabt werden, der Frau, die Jedem eine andere ist, Jedem ein anderes Gesicht zuwendet und darum seltener betrügt und jungfräulicher ist als das Püppchen domestiker Gemütsart, ich sehe darin eine vollendete Ehrenrettung der Unmoral.

In der Zeichnung des Vollweibes mit der genialen Fähigkeit, sich nicht erinnern zu können, der Frau, die ohne Hemmung, aber auch ohne die Gefahren fortwährender seelischer Konzeption lebt und jedes Erlebnis im Vergessen wegspült. Begehrende, nicht Gebärende, nicht Genuss-Erhalterin, aber Genuss-Spenderin. Nicht das erbrochene Schloss der Weiblichkeit; doch stets geöffnet, stets wieder geschlossen. Dem Gattungswillen entrückt, aber durch jeden Geschlechtsakt selbst neu geboren. Eine Nachtwandlerin der Liebe, die erst „fällt“, wenn sie angerufen wird, ewige Geberin, ewige Verliererin – von der ein philosophischer Strolch im Drama sagt: „Die kann von der Liebe nicht leben, weil ihr Leben die Liebe ist.“ Dass der Freudenquell in dieser engen Welt zur Pandorabüchse werden muß: diesem unendlichen Bedauern scheint mir die Dichtung zu entstammen.<<

Quelle: Vortrag von Karl Kraus am 29. Mai 1905 – als Einleitung zu der von ihm veranstalteten (Privat-) Aufführung der „Büchse der Pandora“ in Wien.

 

Vorankündigung aus der Abteilung „Parental Advice“: in meinem nächsten Beitrag werde ich von meinem letzten anzüglichen Date berichten, wo ich mit Champagner und Kinder-Überraschungseiern gemästet wurde, meinem Spielgefährten mit seinem Einverständnis ordentlich auf die Füsse trat, mich mit wohlduftenden Tahiti-Kokos-Öl von oben bis unten einbalsamieren liess und ich mir aus reiner Freude in mein nicht vorhandenes Höschen machte.

 

Bis bald in diesem Kanal!

eure Diotima-Rakete