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Hab nun meine Paranoia bzgl. geklauter Ideen und Content halbwegs überwunden. Da fiel mir bei einem Blick in ein Nachbarforum zum Thema „Escortbuchung über dritte Person“ doch folgende Story ein, die ich anno 2005 bei den Verkehrsberichten gepostet hatte. Damals war ich noch eine heissbegehrte, blutige Anfängerin …, heute eine achtsame, wollüstige und neugierige Frau, die sich im Prinzip nicht geändert hat.

 

real story, der abend der brüder und viel blut

Ihr lieben, ich muß mal wieder eine story loswerden, nachdem ich ja längere zeit hier nicht geschrieben habe. Es ist keine story wie beim kohlsuppenpsychopath, aber hat mit einem Escort Besuch, aus dem dann eine quasi unbezahlte woche und viel Arbeit wurde, zu tun.

Ich erhielt für den 25. Juni, für den Samstag vor einer Woche, die Anfrage, zwei Brüder aus Süddeutschland zwecks Junggesellenabschiedsbla…(der eine wird bald heiraten, leider die falsche und er weiß es) durch das Berliner Nachtleben zu begleiten, für einen Zeitraum von 3-6 Stunden. So genau wußten sie es dann doch nicht. Es sind dann 7 Tage draus geworden. Macht ja nix, Sympathie entscheidet über die Dauer und ein gewisses Maß an Flexibilität meinerseits kann man ja erwarten. Also ich los zum Hotel, wo zwei süße Burschen im Alter von 23 (der, der heiratet) und 36 (alleinerziehend) auf mich warteten. Geplant war Cocktailbar, Kitkatclub und mehr. Wir vereinbarten eine Summe für die erste Hälfte des Abends vorab zu zahlen, ab Mitternacht die zweite Hälfte, weil sie keine Erfahrung mit Escorts hatten und die Sorge, daß ich mit der Kohle abhaue. Bei Ankunft im Hotelzimmer konnte ich nicht wirklich über die beiden herfallen, sie waren so schüchtern und zogen ein langsameres „Kennenlernen“ vor, sodaß wir erst mal in die Cocktailbar am Lützowplatz abschwirrten, die ich zwar von den Drinks, aber nicht von der furztrockenen Atmosphäre, die höchstens zu einem noch trockeneren Martini paßt, empfehlen kann. Da es noch relativ früh war, schlug ich vor, noch einen Abstecher ins Kumpelnest zu wagen, wo wir drei klasse Gespräche führten, leider auch sehr persönliche, sodaß auf einmal die Freier-Hure Beziehung komplett aufgehoben war und ich beschloß, die beiden ab Mitternacht für umsonst zu eskortieren. Die beiden waren mir so ans Herz gewachsen….
Mit dem Kitkat-Club war dann nix, da wegen CSD hauptsächlich Homos dort waren, wie ich im Kumpelnest erfuhr, und wir uns diesen Ausflug schenkten. Dafür sind wir dann ins Maria am Ostbahnhof, wo erstklassige Musik aufgelegt wurde, wir alle bester Stimmung waren, und ich die Jungs auf einen Drink einlud. Zu Sex kam es dann nicht mehr, dafür zu einer Einladung ins Rammstein-Konzert am nächsten Abend, die beiden hatten drei Tickets, ein Freund war abgesprungen. Ich dann gegen 4h morgens ab nach Hause, um noch in einer Kneipe um die Ecke bis 6h früh mit zwei männlichen Zwillingen abzutanzen. Einer spielte eine kleine Trompete zur Musik, die der andere auflegte, und ich machte vor lauter Freude einen genialen Strip, und bin dann erschöpft und zufrieden und gänzlich ungef* nach Haus ins Bettchen.
Natürlich verschlief ich den ganzen Tag und hatte schon kein Bock mehr auf Rammstein. Die Jungs ließen jedoch nicht locker, sodaß ich mich dann doch aufraffte und einen schönen Abend in der Wuhlheide verbrachte und ein tolles Rammstein-Shirt und eine abgelaufene Bratwurst geschenkt bekam. Anschließend dann noch in eine nette Bar direkt an der Spree und richtig gute Mucke gehört. Der Abend klang dann damit aus, daß wir uns zum Frühstück und zum Schwimmen im Spreeschiff am nächsten Morgen verabredeten. Nur zu empfehlen….. tja und nach dem Schwimmen? Es stellte sich heraus, daß der ältere Bruder doch nicht so ganz schüchtern ist; immerhin dreht er Fetisch- und Folterfilme, hätte ich nicht gedacht, so brav wie er aussah. Nach dem Schwimmen und vor ihrer Abreise am Montag, erzählte er mir von diesen Filmen und das er diese Woche zwei drehen würde und noch eine gute Setfotografin gebrauchen könnte, aber das war nur vorgeschoben, er hatte sich kurzfristig in mich verknallt. Ja fotografieren kann ich… und kurz entschlossen, da keine wichtigen Termine anstanden, mein Köfferchen gepackt und ab nach Süddeutschland, wo wir abends spät aber pünktlich zum Feuerwerk des hiesigen Johannisfests in Mainz ankamen, die schwangere Else des kleinen Bruders mit langem Gesicht antrafen, am nächsten Tag Kunstblut mixten und eine Dornenkrone beim Floristen in Auftrag gaben, ich für Mann und Kind Spaghettis kochte (also der ältere Amorekasper) und am Mittwoch dann zum Drehort in ein Provinzkaff in der Nähe von Darmstadt fuhren und uns eine Horde Rheinländer und Ruhrpöttler (meine Herkunft, wie schön….), alles Darsteller und Kameraleute, erwarteten, mit denen ich erst mal ein Tütchen rauchte. End vom Lied war, daß ich um 6h aufstehen mußte für ein mickriges Honorar, wir drei Tage von 8h morgens bis spät abends drehten, ich mir meine schönen Beine bei einem kleinen Unfall ruinierte, trotzdem fotografierte bis mir schlecht wurde, vor allem wenn ich daran denke, was man alles mit den beiden Hauptdarstellerinnen angestellt hat. Ein Riesen-Rettich wurde in die Mu der Nonne geschoben, die Hexe wurde auf einer Streckbank mit Peitschen von Henker und Knecht drangsaliert und dann ans Kreuz geschlagen, nachdem man ihr einen Riesen-Holzklotz zwischen die Beine geschoben hatte uvm. Aber es waren super Tage, die für mich mal nix mit F* zu tun hatten und vor allem einen echten Unterhaltungswert mit den Jungs und Mädels aus dem Rheinland.
Am Freitag abend dann zurück nach Berlin, wo ich völlig erschöpft nach der Woche und weit nach Mitternacht einschlug.
Morgen düse ich wieder nach England, werde mir neben meiner seriösen Arbeit einen Dungeon in Brighton für meine abartigen Gelüste anschauen und an schönen Fickparties mit nice & lovely Gentlemen teilnehmen. (Edit: die Links zum Londoner Partyveranstalter hab ich mal rausgenommen, da die Fotos schon vor langer Zeit entfernt wurden. Meine letzten Parties, die ich in Berlin veranstaltet habe, liegen auch schon 2.5-3 Jahre zurück, aber vermissen tue ich sie gelegentlich schon *g*)


hips & grips

Heute ist nicht mein Tag; erst habe ich versehentlich ein neues (sehr positives) Review auf meinem Adultwork-Profil gelöscht, dann quäle ich mich den ganzen Tag mit technischen Schnick-Schnack rum und komme zu keinem Ergebnis. Der Dauerregen nervt und das iphone macht mit Selbstauslöser nur grosse Nase, da ist die Qualität von meinem alten Sony Ericsson weitaus besser. Immerhin hat New York nicht mehr abbekommen als erwartet, eine Freundin hat immer noch keinen Strom.

bis bald xx


der Vorhang fällt

auf geht’s zur letzten Vorstellung!
Hier ein paar Schnappschüsse von gestern, Backstage, Programmheft …

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a poem

Swollen thighs
transcendental Love
mirroring, echoing, joywaving me
djing Reality not as easy

as
recycled knickers

I walked out the hotel
not knowing where to go
I remember that night
with You
tiredness approaching me
thanks for this unexpected Closeness
incredible decision
the furry feeling on my tongue
pollen in the air dont care
your precious perfume sticks around on
crowded sidewalks
my heels limping
my bag weighs tons of memories

© P. & G. & me


i already say my truth

Thx H. for that and wonderful encounters. XX


call for papers

In meinem Kopf drehen sich gerade tausend Dinge. Zum einen möchte ich eine genossenschaftlich organisierte Location gründen, die Immobilie dazu hätte ich, allein es fehlt an Kapital; dann habe ich eine Comic-Figur erfunden, Henry the Frog, der aus Kundensicht seine Erfahrungen unverblümt zum besten gibt, wie es ist, x-mal geküsst zu werden, und schlussendlich plane ich seit längerem ein Podcast allwöchtlich zu senden, den ich gerne satirisch zwischen tagesaktueller Politik und sexbezogenen Themen anlegen würde. Technisches Know-How zur Umsetzung habe ich mir derweil angeeignet. Hier interessieren mich eure Wünsche, Sorgen, Nöte im Umfeld unseres gemeinsamen Hobbies, daher aufklärerisch und unterhaltsam gedacht; ich könnte auch rein themenbezogen etwas senden z.b. sinnieren über die Frage, ob man ein generelles Silikonverbot aufgrund jüngster tragischer Ereignisse aussprechen sollte. Bitte schickt mir eure Ideen, Themen, Aufreger … Andernfalls wird es meinerseits eine reine Stand-Up-Nummer und bleibt meiner Improvisation überlassen.

Und, wie ist es euch in dieser Woche ergangen, was schwirrt in euren Köpfen herum? Gerne auch diskret per Email. Ich lasse mich gerne inspirieren. Ich stelle auch gerne Raum zur Verfügung, wo Herren wie Damen anonym über ihre Erfahrungen im P6-Gewerbe sprechen und was ihnen auf dem Herzen liegt, was sie unbedingt loswerden möchten, warum sie Frauen wie mich schätzen, hassen etc. pp. Aber bitte unterhaltsam, keine problemlastigen Kasper-Themen u.ä., bin keine Mutti. Ich bin gespannt!!! Call in …


schnurr

Die letzten LULU Vorstellungen waren so gut wie alle ausverkauft (also nur die letzte war nicht komplett ausverkauft, aber fast), es war super, tolles Publikum!! Danke!!!! Die nächsten Aufführungen sind am 2. und 3. Februar … also bald.
Danke an G. für den schönen Abend und F. für das köstliche Frühstück und überhaupt …

Werde heute, morgen meine Batterien aufladen, damit das Kätzchen schnurren kann …


Nuttenrepublik – Opening

Nuttenrepublik

by A.D.S.P.

„Nuttenrepublik“ behandelt die ironische Auf- und Bearbeitung meiner Erfahrungen im sogenannten Rotlicht-und Escort-Gewerbe, gespickt mit autobiographischen Notizen, gegossen in satirischen An- und Zumutungen, politischen Statements als einmischende Bürgerin und kritische Zeitgenossin. Meine selbstironisch überzeichneten Alter Egos Ariane de Saint Phallus (frei übersetzt: Schwanzanbeterin) und meine sonstigen Aka’s – Zirkuspferd, Equilibrist, Goldschwanz – lassen anklingen, daß ich meine Existenzweise als einen Tanz auf dem Seil betrachte und mit einer Clownsmaske die Welt reflektiere.

Der Text ist strukturiert in Interviews über ein Frauen- und Hurenleben, im Rückgriff auf Biographisches aus Kindheit und Jugend, als Intellektuelle in und ausserhalb des Hochschulbetriebs, Partnerin & Freundin, als sexuelle Dienstleisterin und politische Sexwork-Aktivistin.

Im Prinzip eine tragikomische Existenz die Ariane, eine mit sich ringende und sich selbst befreiende LULU, die Entertainment auf allen Ebenen bietet, die neben GFE (Girlfrienderfahrung) und PSE (Pornsexerfahrung) sogar eine MBE (mindblowing experience) im Bauchladen bereit hält, ein ganzheitliches Verständnis von Sex & Erotik präsentiert, die also Geist, Persönlichkeit und Witz, Charme und Anmut, und nicht nur Zeit und Körper verkauft.

Die „Nuttenrepublik“ enthält nur wenig Fiktives, viel „Wahres“ und sogenanntes „Authentisches“, das so erstaunlich wie unglaublich ist, dass es als „fiktiv“ nur so erscheint. Die Zeit- und Erfahrungsebenen wechseln in der Erzählform des Interviews, im Rückgriff auf persönliche Erinnerungen und als Kommentatorin gegenwartsbezogener tagespolitischer Ereignisse, familiärer Zustände und politischer Zeitläufte: Regenbogenfamilien à la Brangelina & Madonna finden ihre Verachtung, eine westlich-populistische Tradition, die mit Mia Farrow & Woody Allen ihren prominenten und verhängnisvollen Ausgang nahm; die Frage, warum Erziehungsratgeber in deutschen Bestseller-Listen ganz oben stehen, wird unter dem Stichwort „Demütigungskultur“ abgehandelt; für einen „Change“ und Obama betrieb sie auf Internetplattformen virtuellen Wahlkampf und pilgerte im Sonntagsstaat und eigens zu diesem Anlass gekauften Fiona Bennett Hütchen zur Goldelse, um ihm seine Aufwartung zu machen, begleitet von einem schweren Beischlafutensilienköfferchen, das, ausser Kondome, auch schwere Ketten und Handschellen von einem zuvor absolvierten Kundentermin beinhaltete. Später erfuhr sie von einem Klienten, der für die GSG 9 an diesem Tag Personenschutz leistete, dass Obama sich auf dem für ihn reservierten Pixi-Klo einschloss, um sich eine halbe Stunde lang auf seine Berliner Rede vorbereiten zu können, was zu einer gewissen Unruhe unter den Sicherheitsbeamten führte und die Frage aufwarf, ob man anklopfen solle; das Thema Ficken & Wirtschaftskrise wird abgehandelt genauso wie fundamentalistischer Terror in Europa: am 7. Juli 2005, auf dem Weg von einem Bewerbungsgespräch in Bournemouth zu einer Sexparty in London, detonierten morgens um 9 Uhr die Bomben in der Londoner U-Bahn Edgeware Road und sie erzählt, wie sie dieses Erlebnis verarbeitete, frei nach dem Motto, daß selbst die schmerzlichsten Ereignisse noch eine Anekdote wert sind; als freischaffender Hofnarr und ernsthafte Sexwork-Aktivistin hat sie die Muschi-Partei gegründet und politische Forderungen zum Inhalt ihres Stand-Up-Programms gemacht. Die Motivation der Tätigkeit als Callgirl entspricht der Motivation zur Arbeit an der „Nuttenrepublik“: „ich bin nebenberuflich Arschleckerin, weil ich hauptberuflich dazu ungeeignet bin; dies war auslösendes und trotziges Moment meines Einstiegs in die Sex-Industrie.“

Die „Nuttenrepublik“ resultiert also aus einem politischen Bewußtsein und Engagement als Feministin und Sexwork-Aktivistin, die ich mit zunehmender Erfahrung wurde, als Tochter, Studentin, Hochschulmitarbeiterin und Rotlicht-Motte; selbst-ironisch, ironisch, kritisch, humorvoll, sarkastisch, niemals zynisch, vermag ich es nur auf diesem Weg, mit der allumfassenden Heuchelei und gesellschaftlichen Doppelmoral umzugehen, die m.E. die „Vernuttung“ der Gesellschaft insgesamt kennzeichnet. Diese reproduziert sich gleichfalls in der skandalisierenden, medialen Berichterstattung über das „Gewerbe“ im Ringen um Quote und Auflagenzahl; man bedient sich wie selbstverständlich des moralingeschwängerten Zeigefingers, während die Anzeigenabteilungen der gleichen Verlagshäuser am Gewerbe gut mitverdienen; wahlweise ist eine idealisierende Berichterstattung über alle Kanäle hinweg zu beobachten, die man als „Einstiegshilfe“ in guter Pretty-Woman-Manier begreifen kann. „Schwarz und Weiss sind nicht meine Farben“, wie es eine reflektierte Ex-Kollegin mal so schön sagte, weshalb meine „Nuttenrepublik“ sich zum Ziel gesetzt hat, die Grauzonen auszuleuchten, um ein realistischeres Bild von der Welt des Paysex zu zeichnen.

Die „Nuttenrepublik“ ist auch der umgekehrte Fingerzeig auf verlogenes Naserümpfen: eine Hure, die einem Ethos verpflichtet ist …. empathische und emphatische Tinte aus den Fingern einer Frau/Tochter/Schwester/Tante/Hure/Callgirl/Escort/Sexarbeiterin, Angehörige des Prekariats im wahrhaftigsten Sinne, die umgekehrt ansetzt: „die Nutten, das sind die anderen …“ Jenseits redundanter und zumeist trostloser Selbst-Offenbarungen über ein Leben im Rotlicht, über sog. Freier und andere Menschen, die Abrechnungen mit dem sog. Gewerbe üblicherweise auflisten und mich in ihrer Radikalität an trockengelegte Nicht-Raucher erinnern, hülle ich mich, was Konkretionen des Flüssigkeitsaustausches anbelangt, hier in Schweigen und lasse maximal die eine oder andere Anekdote einfliessen; warum etwas so oder so längst Geschriebenes wiederholen, dass alleine die voyeuristische Gier befriedigt und Auflagenzahlen steigen läßt? Eher wird zu zeigen sein, warum meine persönlichen Kontakte mit Kunden mein Männerbild stark korrigiert haben, und zwar nach oben. Thumbs Up! Provokativ gefragt: sind sog. Freier nicht vielleicht sogar die besseren Männer?! Ich treffe in meinen Begegnungen mehrheitlich „Menschen“, die respektvoll mit mir umgehen, auf meine Bedürfnisse Rücksicht nahmen, anstatt mich zu unterlaufen oder sexuell auszubeuten. Das kann ich über meine privaten Begegnungen nicht unbedingt behaupten und die Zahl ist, statistisch betrachtet, etwa gleich hoch, da selbst ich nicht zu den Vielfickerinnen zähle, auch wenn mich interessierte Kreise schon ewiglich dazu machen wollen: ob die eigene Familie, die den Selbstbehauptungswillen der Tochter und Schwester auszuhebeln sucht oder manchen potentiellen Kunden, den man abgewimmeln musste und im nachhinein anonym und virtuell abrechnet. Ist niemandem aufgefallen, daß die neurotisch-narzißtische Persönlichkeitsstörung offenbar eine Volksstörung ist, so übergreifend, daß sie nicht als Abweichung wahrgenommen, sondern als Normalzustand unerkannt, aber anerkanntermassen toleriert wird?!

Ich ziehe also der Nation die Hosen aus, lasse die Hüllen der Saubermänner und -frauen und damit die Masken der Heuchler, Seelenficker, Psycho-Terroristen fallen. Jenen also, die uns nur allzu gerne als „Randgruppe“ abstempeln und uns, munitioniert mit sozialwissenschaftlichen, medizinhistorischen Abweichungstheorien, alltäglich traktieren, dabei doch nur den irrationalen Gesamtzustand zum Normalzustand verklären. Ich schreibe aus der Mitte für die Mitte der Gesellschaft: im Grunde ist alles seitenverkehrt, man muss nur genau hinschauen.