Kairos

Wer der altgriechischen Sprache nicht mächtig ist, wird nie verstanden haben, was der Name meines Blogs bedeutet. Kairos. Der Begriff stammt aus der Antike der alten Griechen und bedeutet soviel wie Chance, versinnbildlicht durch einen Sonnenstrahl, der zwischen den Wolken hervorblitzt. Chancen für Veränderung gibt es im Leben weniger als man glaubt. Bei mir passiert das etwa alle 10 Jahre, dass sich ein neuer Lebensabschnitt auftut. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo ich aus dem Thema Sexarbeit und Prostitution quasi raus bin. Das Buch war der Abschluss und ich kümmere mich beruflich nun um Fragen der Zukunft. Wozu eine philosophische Ausbildung u.a. doch alles so taugt. Ich habe ja auch ein Handwerk gelernt, das Druckhandwerk, insofern hat mich das Thema Buchdruck, Politik und Werbung immer schon interessiert und war auch immer damit irgendwie verbunden.

Für mich beginnt bald ein neuer (beruflicher) Lebensabschnitt mit tollen Herausforderungen. Ich bin schon sehr gespannt. Entweder bau ich die Zukunft-Abteilung für ein Digitalunternehmen auf oder ich werde Digital Producer. Das entscheide ich in 2 Wochen. Mein Adrenalin kocht. Interessant ist, dass der neue Arbeitsplatz ausgerechnet ein Steinwurf weit von meinem ersten Bordell im Wedding entfernt liegt, wo meine großartige Rotlichtkarriere begann. Haha Interessant ist auch, dass meine Eigenschaften, die man bisher nicht an mir leiden konnte, in dem neuen Job Voraussetzung sind, also Akribie, Genauigkeit, Hartnäckigkeit und anderen Leuten auf den Nerv gehen.

Wenn ich die Zukunft-Abteilung aufbaue, dann für die Unternehmensgruppe, zu der auch Kaufmich gehört. Aber ich bin nun komplett aus dem Thema Sexarbeit und Prostitution raus. Als Aktivistin und beruflich. Fühlt sich seltsam an. Die Huren waren meine Familie. Mir hat mein politischer Aktivismus letztlich niemals geschadet, sondern war die Eintrittskarte in interessante Jobs und Projekte. Klar wurde ich auch schon bei Bewerbungen diskriminiert, aber dann wegen meinem Alter. Bin ja jetzt Tante. Es gab Tote in der Corona Krise, Suizide von verzweifelten Sexarbeiter:innen, von denen viele in existentieller Not waren & sind. In dieser Zeit hab ich im Homeoffice ohne Freunde gehockt, hab die Toten verdrängt, den Nothilfefonds des Besd initiiert, ein Buch geschrieben, mich verändert. So oder so betrete ich gerade Neuland, das in die Zukunft weist. Da ich ein Explorer und Abenteurer bin, ist das eine Chance, auf die ich lange hin gearbeitet habe.

Letzte Woche gab es eine Panel Discussion mit Bundestagsabgeordneten u.a. zum Sexkaufverbot, wo ich mitmischen durfte. Das ist auch mein letztes öffentliches Statement zu diesem Thema.


Der Hund mit 5 Beinen

2012 hab ich hier in meinem Blog nach meinen Reisen in die USA, Frankreich und Großbritannien auch von meiner Reise nach Indien berichtet. Als politische Aktivistin hatte ich mich um ein Stipendium zur Teilnahme an der alternativen Welt-Aids-Konferenz in Kolkata/Kalkutta erfolgreich beworben und bin täglich zwischen meinem 5 Sterne Hotel – das Hyatt Kolkata – und dem Tagungsort hin und her gelaufen. Der Weg führte durch die Slums, die nicht an die Ab-/Wasserversorgung angeschlossen waren, weshalb man auch vor die Tür der Wellblech-Baracken schiffte bzw. kackte. Da die Slums nicht nur in Kolkata recht gross sind, hing eine nach Scheiße duftende Wolke über der Stadt. Manchmal saßen wir nachts in der Präsidentensuite im Grand Hyatt auf der Terrasse zusammen und bemalten Plakate, die wir bei der großen Demo mit 5000 Teilnehmer:innen durch den größten Rotlichtbezirk Südostasiens vor uns her trugen. Die Luftfeuchtigkeit war ausgesprochen hoch und dazu dieser seltsame Geruch, der über der Stadt hing, und der mich umfing wie eine Glasglocke in einem Scheißekanal.

Bei meinen Wegen durch die Slums begegnete mir ein Hund mit 5 Beinen und Frauen mit durch Salzsäure zersetzten Gesicht. Weder wurden dort Tiere oder Menschen mit Behinderungen, die von der Norm abwichen, in Tierasyle oder Altersheime out gesourct, vor die Tore der Stadt abgeschoben, sondern man lebte zusammen in einer Community, wo man gemeinsam ums Überleben kämpfte. So ist das auch im Rotlichtbezirk Sonagachi, wo Generationen von Sexarbeiter:innen mit ihren Kindern und Familien leben und arbeiten und ihre Kunden empfangen.

Die westliche Prostitution unterscheidet sich extrem vom globalen Süden und um die Unterschiede kennen zu lernen bin ich dort hin gereist. Viele Menschen, die in der Hurenbewegung aktiv sind, sind außergewöhnlich. Ich lernte den großartigen belgischen Fotografen Marc de Clercq kennen, der die indische Hurenbewegung und ihre Protagonisten schon lange fotografisch begleitet. Dazu zählt vor allem die prominente und allseits geliebte transgender Queen Laxmi Narayan Tripathi, die viele aus dem Fernsehen kennen. Sie ist auch eine der prominentesten Aktivist:innen weit und breit und hat eine große Fangemeinde.

Ich teilte mir mein Doppelzimmer mit einer Sexarbeiterin und Aktivistin aus Afrika, aus einem Land, wo bei Prostitution die Todesstrafe droht. Könnt Ihr Euch das vorstellen? Es gibt so unglaubliche Menschen auf diesem Planeten, die sich engagieren, obwohl die schlimmsten Strafen drohen. Selbst in China gibt es Aktivist:innen, die sich für Prostituierte engagieren, was wirklich nicht einfach ist.

Jedenfalls bin ich auch ein Hund mit 5 Beinen. Ich bin eine Differenz und hebe mich von der grauen Leberwurst, die uns umgibt, erheblich ab. Damit meine ich eine Monokultur, wo die lautesten Arschlöcher im Regelfall Karriere machen.

Ich traf in Kolkata Andrew Hunter, den ich liebte und bewunderte und der im Winter 2013 zu jung verstorben ist. Es gibt keinen Ersatz. Er war damals Präsident vom globalen Dachverband aller Sexarbeiter:innen NSWP und hieß mich zusammen mit seinem thailändischen Mann Dale in der Präsidentensuite willkommen. Ich denke fast täglich an ihn, weil er mich schwer beeindruckt hat: er hatte immer ein Ohr für einzelne Mitglieder, auch für mich, und engagierte sich als hiv positiver Mann besonders für die vielen hiv positiven Sexarbeiter:innen in aller Welt. Er liebte Sex, Drogen, Ekstase und hatte dabei einen luziden Verstand. Ich vermisse ihn so sehr.

Dadurch, dass ich als Escort hauptsächlich im Ausland gearbeitet habe, sind dort auch meine Freunde und Bekannten. Es ist schwer als Sexarbeiterin Freundschaften außerhalb der eigenen Szene zu schließen. In der deutschen Hurenbewegung hab ich keine Freunde gefunden, nur Bekannte, weil ich einen anderen Stallgeruch habe und die Kämpfe international begleitet habe. Es ist manchmal bedauerlich, wenn man im eigenen Land keine Freunde hat. Umso mehr denke ich an meine Wegbegleiter im Ausland, in Indien, China, Frankreich, Afrika, USA und Großbritannien. Menschen, die ich nach der Corona Krise besuchen werde. Mir ist kein Weg zu weit.


meine Buchvorstellung Sexwork 3.0


Interview mit mir

Neu ist ein Interview mit mir von Lilli Erdbeermund (Besd) über mein Buch

https://www.berufsverband-sexarbeit.de/index.php/2021/05/07/sexwork-3-0-und-wie-wir-zwangsprostitution-verhindern-ein-interview-mit-autorin-martyra-peng/


Bestseller?

Heute surfe ich in den BOD Shop, um mir mein Buch anzuschauen und da sehe ich das:


Mein Ebook ist da!


Peng

Ein neues politisches Sachbuch erscheint am revolutionären 1. Mai!


Unsägliche Identitätspolitiken

Eigentlich wollte ich es mir verkneifen, weil es mich aufregt, aber heute wurde ich mit der Aussage getriggert, dass die Werbeplattform Kaufmich.com, für die ich seit 10 Jahren arbeite, transfeindlich sein soll.

Um es ganz klar zu sagen: bei der Gründung von Kaufmich wurden nur trans* Sexarbeitende und Frauen zugelassen, männliche Sexarbeitende, Travestiten, Damenwäscheträger nicht. Damals gab es noch nicht die Identitätsdebatte, wie sie aktuell kursiert. Die Bezeichnung nicht-binär war noch nicht erfunden. Deshalb kann man sich als Escort bislang nur als Frau oder Transsexuell definieren. In Zukunft wird sicher über die Kategorien nachgedacht und um nicht-binär ergänzt, aber das kann ich aktuell nicht versprechen.

Es liegt keine böse Absicht dahinter, dass man sich damals dafür entschieden hat. Es hat auch damit zu tun, dass es einen geschützten Raum für Sexworker gibt, den wir verteidigen müssen. Wir erwähnen das Forum öffentlich nicht, um keine schlafenden Hunde zu wecken, da sich Kunden bereits in der Vergangenheit Zugang verschafft hatten, indem sie dafür Sexarbeitende bezahlten. Aber ich muß es bei dieser Gelegenheit betonen, daß wir für den Zugang zum Forum gewährleisten mußten, dass sich kein Mann mit Perücke reinschleicht, was ebenfalls vorkam. Deshalb haben nur weibliche Menschen und weiblich aussehende Menschen, die sich als Sexarbeitende definieren, Zugang zum geschützten Forum.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich jedoch mal klarstellen, was ich im Rahmen der Identitätspolitik und Diskussionen rund um Rassismus der letzten Monate erlebt habe. Mir wurde Rassismus vorgeworfen, weil ich eine Reisewarnung für Escorts für den arabischen Raum ausgegeben habe, nachdem ich im Laufe der Jahre eine Vielzahl von negativen Erfahrungsberichten von Escorts erhielt. Als Moderatorin von zwei Sexworker Foren sowie in persönlichen Gesprächen mit Sexarbeitenden bekommt man natürlich sehr viel mit. Auch, dass viele Sexworker in ihren Werbeprofilen „keine Südländer“ schreiben, was sich ebenfalls negativen Erfahrungen verdankt; ich selbst habe damit mehrfach Bekanntschaft gemacht und es ist eine Frage der (sexuellen) Selbstbestimmung, wen man in seinen Nah- und Intimbereich läßt. Das ist kein Rassismus, um es mal klar zu sagen. Selbst das Auswärtige Amt gibt Reisewarnungen raus, u.a. über Kriminalitätshotspots oder Gefahren für die LGBTIQ Community. Insofern sind Warnungen lebensrettend. So eine dämliche Diskussion wie in Deutschland hab ich bislang fast nirgendwo erlebt, wobei der Irrsinn aus den USA und England auch nach Westeuropa geschwappt ist. Die Vorwürfe, die da erhoben werden, entbehren jeder Realität und Logik. Mehr möchte ich dazu auch nicht mehr sagen. Man kann es auch in dem aktuellen Buch „Generation Beleidigt“ nachlesen, was für ein Betroffenheitsirrsinn da verzapft wird. Im übrigen kann man mit Identitätspolitik keinen strukturellen Rassismus bekämpfen, sondern nur mit knallharter Interessenpolitik.


Faire Medienberichterstattung über Prostitution

Ich bin ehemalige Sprecherin und Vorstand des BESD/Tampep. Diese von mir entwickelten Guidelines sollten bei Journalisten Verbreitung finden: Standards fairer Medienberichterstattung zu Prostitution, Sexwork & Paysexkonsum. Anlass sind die jüngste Fake Produktionen über Sexarbeit und tendenziöse Berichterstattung, die einseitig Prostitutionsgegner:innen Öffentlichkeit gibt. Diese Guidelines wurden zusammen mit meinem Kollegen Marc of Frankfurt vor mehr als 12 Jahren erstellt.


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Wir die Zeitung / das Online-Medium / die Filmproduktion xyz

verpflichten uns im Sinne eines erweiterten Pressekodex die folgenden Leitregeln und Werte in der journalistischen Arbeit zur Kenntnis zu nehmen, zu berücksichtigen und einzuhalten:

1. Prostituierte sind Menschen wie ich und du. Sie sind weiblich, männlich oder transgender, hetero, schwul, bi oder polyamor, exhibitionistisch oder schüchterner … Sie sind Mütter, Schwester, Tochter, Nachbarin, Arbeitskollegin, Lehrerin, Migrantin, Professorin oder Studentin… und neben- oder hauptberufliche alleinselbständige Sexdienstleister_in. Sie versuchen wie alle Werktätigen ihren Unterhalt zu verdienen und für sich und ihre Angehörigen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Sie sind nicht als Außenseiter, Bürgerschreck oder Exoten zu portraitieren.


2. Der politisch korrekte Name lautet Sexworker / Sexarbeiter_in / Sexdienstleister_in und ist vorzuziehen vor stigmatisierenden, belasteten Begriffen wie Prostituierte, Dirne, Nutte … oder Gunstgewerblerin. Medien haben eine Vorbildfunktion mit zeitangemessener Aufklärungsverpflichtung, wenn sie ihrer Rolle als Ordnungsmacht und 4. Gewalt im Gemeinwesen verantwortungsbewusst nachkommen wollen.


3. Vojeuristische Schnappschüsse aus dem Rotlichtmilieu sind zwar sexy, illustrativ und wirkmächtig, aber oftmals zweckentfremdete, geklaute, einseitige, nichtkonsensuale, die Menschenwürde verletzende Darstellungen der Sexarbeiter_innen und unserer intimen Lebens- und Arbeitsräume, die wir nur für unsere Kundschaft inszenieren und öffnen. Bei allen Nachrichten zur Prostitution die Gelegenheit nutzen, ein erotisches Girl vom Straßenstrich abdrucken zu können [Symbolphoto] ist niederen Instinkten folgender Boulevard Journalismus. Vojeurismus und bürgerliches Schaudern sollen ausgelöst werden um Auflage und Zugriffszahlen zu erhöhen auf Kosten einer stigmatisierten Minderheit.


4. Eine überwiegend auf ideologisch, moralischen Werten gegründete Berichterstattung, die evidenzbasierte, wissenschaftliche Forschungsergebnisse ausspart und Sexworker einseitig nur als Menschenhandelsopfer, tote Huren, Sexsklaven oder Schädiger und Bedrohung der Nachbarschaft darstellt und ihre Kunden und Organisatoren der Sexarbeit als Täter, ist abzulehnen.


5. Sexarbeit ist vielfältig und hochgradig ausdifferenziert (Diversity). Eine Fokussierung auf einseitig ausgewählte Opfer/Täter-Geschichten oder nur den sichtbaren weil rot ausgeleuchteten Strich und Rotlichtviertel, verzerrt die Realität und zementiert Vorurteile, Stigma, Ausgrenzung sowie Verletzlichkeit und Ausbeutbarkeit.


6. Sich moralisch einseitig unausgewogen fundamentalistisch gegen Prostitution zu positionieren im Nachrichten-Teil und gleichzeitig (teilweise überhöhte) Werbeeinnahmen mit Prostitutionsanzeigen zu generieren im Werbeteil ist praktizierte Doppelmoral, Scheinheiligkeit und unakzeptable Geschäftemacherei.


7. Werbung für unsafer Sex und andere riskante, ausbeuterische Sexdienstleistungen sind abzulehnen. Wenn Schlagworte wie „alles ohne“, „natur“ und „tabulos“ auf riskante gefährliche Sexpraktiken hinweisen sollen, sind entsprechende Anzeigen abzulehnen und dies ist der Interessen-Selbstvertretung der Sexworker mitzuteilen. Stattdessen sollten die Formulierungen der Prävention und AIDS/STD-Gesundheitsaufklärung wie „safer Sex“, „Kondom“ nicht länger zensiert werden. Analoges gilt bei illegaler Beschäftigung wie „Teeny-Sex“ bzgl. der Problematik Minderjährigkeit oder „exotisches Frischfleisch“ bei als Ausländer prekarisierten Migranten, die evtl. ausgebeutete sog. Menschenhandelsopfer sind.


8. Solange Sexworker in der Gesellschaft von einem hegemonialen Teil als soziales Übel betrachtet werden (ungeachtet der Tatsache, dass ihre Dienstleistungen von Mitgliedern der selben Gruppe auch stark nachgefragt werden), benötigen Sexworker besonderen Schutz ihrer Privatsphäre, um nicht Opfer von Gewalt- und Haßtaten zu werden. Keinesfalls darf ihre zum Schutz selbstgewählte Sexworker-Identität ausgekundschaftet und dann der Künstlername zusammen mit dem bürgerlichen Familiennamen, privaten Fotos von Familie, Wohnung oder ihr Gesicht und Fotos ihrer Escort-Homepage oder Facebookseite unabgedeckt ohne vorherige schriftliche Einwilligung in den Medien veröffentlicht werden. Pranger und Zwangsouting (als Mittel zur Auflagenstärkung) sind abzulehnen.


9. Bei Produktionen und Interviews gemeinsam mit Sexworkern sind diese wahrheitsgetreu über die beabsichtigte Darstellung und Aussage zu informieren. Sie sind ordnungsgemäß über ihre Rechte wie z.B. Korrekturlesen und nachfolgende Veröffentlichungsfreigabe aufzuklären, ihnen ist ein faires Honorar zu gewähren und ihre Wünsche bezüglich Bildgestaltung, Nennung von Künstlername, Homepage und Diskretionsbedarf ist zu respektieren und einvernehmlich, klar verständlich, schriftlich festzulegen.


10. Zusammenarbeit der Medien und ihrer Vertreter mit der langsam beginnenden Sexworker-Selbstorganisation ist zu begrüßen. Fortbildungsseminar und Pressekooperationen sind möglich.


[Datum, Unterschriften]


Schweigen ist das wahre Verbrechen

′′Ich habe beschlossen, dass es besser ist zu schreien. Schweigen ist das wahre Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“