Ackermann in Afrika

Wie Ihr wisst, gab es kürzlich die Unterlassungsklage gegen die Ordensschwester Dr. Lea Ackermann, die den Berufsverband Sexarbeit BesD als „Zuhälterlobby“ bezeichnet hat.

Ackermann ist 83 Jahre alt und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, weil sie sich für arme afrikanische Sexarbeiterinnen aufgeopfert hat. Ihrer Mission folgend hatte sie Solwodi aufgebaut, eine Organisation, die sich der Rechte von Frauen verschrieben hat.

Jedenfalls habe ich internationale Kontakte und hab mal einen der führenden Sprecher der internationalen Sexworker Bewegung in Afrika angesprochen, ob er schon mal was von Lea Ackermann und ihrem Kampf um die Rechte von afrikanischen Sexworkern gehört hat. Ja, hatte er. Ackermann war lange in Mombasa tätig. Allerdings hat sich ihre Hilfe offenbar auf das Missionieren konzentriert. Auf die Frage, was Ackermann vor Ort geleistet hat, antwortete mein afrikanischer Kampfgefährte: „Nichts“! Und war verwundert, dass sich Ackermann hier in Deutschland einen Namen gemacht hat.

Also Leute, ich werde da noch weiter in die Story einsteigen, wenn sich die Gelegenheit ergibt.

Übrigens hat der Anwalt von Ackermann reagiert und gemeint, dass es den Welt Artikel nicht gibt. Also man wisse nichts über den Vorgang des Interviews in der Welt. Seltsam. Ist man mit 83 schon so greise, dass man seine eigenen Interviews vergißt?

Update: jetzt wurde mitgeteilt, dass die Beschreibung „Zuhälterlobby“ für den Berufsverband ok sei. Mal schauen, welche Schritte jetzt folgen.



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