„Das Leben wie gewohnt fortsetzen“

Ich hab es so satt, täglich mit bräsigen, bornierten, ignoranten, egoistischen und idiotischen Verharmlosern zu tun zu haben, die das Virus klein reden und mit Schnupfen und Grippe vergleichen. Völlig empathielos, da ihnen die Toten, die Alten und Menschen mit Vorerkrankungen weltweit offenbar völlig egal sind. Ich habs auch aufgegeben, mit denen weiter zu diskutieren. Dieser Virus bringt die schlimmsten Eigenschaften von Menschen zum Vorschein.

Es hat doch nichts mit Panikmache zu tun, wenn die Menschen sich effektiv schützen wollen, damit der Virus eingedämmt werden kann. Menschen stellen Fragen, sind verunsichert und fordern Antworten, die Spahn nicht ausreichend beantwortet.

Siehe dazu auch folgende Aussage eines Virologen, der schärfere Maßnahmen fordert.

Natürlich müßte man auch den Verkehr und Reisen vorübergehend einschränken. Spahn wird als Seuchen-Spahn in die Geschichte eingehen. In Deutschland haben leider nicht die intelligentesten Menschen mit ethischer Urteilskraft die verantwortungsvollsten Posten inne. Ökonomische Gründe scheinen hier doch eine große Rolle zu spielen, so defensiv zu agieren. Anders erklärt sich mir ein solch sinnbefreites Krisenmanagement in Deutschland nicht. Selbst die Italiener und Franzosen sind schon weiter. Das föderale System steht hier beim Management auch im Weg. Von China kann man viel lernen, nämlich auch, dass die bräsigen und selbstgerechten Verharmloser dieser Krise irgendwann auch verstummt sind, als die Sterblichkeit und Neuinfektionen rasant anstieg.

Ich erfahre auch von einem völligen Durcheinander bei den Behörden und Anlaufstellen, Krankenhäusern, Arztpraxen. Es gibt eine hausgemachte Überforderung; noch nicht einmal ausreichend Krankenhausbetten, sichere Arbeitskleidung uvm. ist in ausreichenden Mengen da. Menschen werden aufgefordert, für ihren Test selbst zu zahlen und von Krankenhäusern weg geschickt?

„Der Irrsinn geht weiter. Ich würde an Vorsatz glauben, wenn ich nicht wüsste, wie endemisch die Dummheit hierzulande ist. Der Mann hat 130 Euro für einen Test selbst gezahlt, damit man feststellen konnte, dass er infiziert ist. Ärzte in einem Krankenhaus verweigerten ihm zunächst den Test.“ (Zitat eines Nutzers im Facebook Profil von Christian Y. Schmidt, das ich jedem interessierten Leser ans Herz lege.):

„Wie sich schnell herausstellte, ist ein 22-jähriger Student, der nachmittags Schüler betreut, mit dem Virus infiziert. Er stammt aus dem 90 Kilometer von Bonn entfernten Heinsberg, einem Corona-Hotspot in Deutschland. Dort hatte der junge Mann Karneval gefeiert. Danach kehrte er nach Bonn zurück und ging zur Arbeit. Schon am nächsten Tag fühlte er sich krank und fuhr ins Krankenhaus. Die Ärzte verweigerten ihm einen kostenlosen Corona-Test, mit der Begründung, er gehöre keiner direkten Risikogruppe an. 130 Euro wollte der Student nicht zahlen und fuhr heim. Am nächsten Tag änderte er seine Meinung, begab sich ins Krankenhaus und ließ den Test auf eigene Kosten machen. Der Corona-Verdacht bestätigte sich.“

Ich kann nur jeden Menschen raten, sich ausreichend zu informieren und auch dem Facebook Account von Christian Y. Schmidt zu folgen, der auch das Krisenmanagement in China beobachtet und bewertet hat.

Keine Panik, aber Vorbereitung ist das Gebot der Stunde.



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