Mein Corona Tagebuch

Ich neige eh zu einer pathogenen Paranoia. Aber dieses neuartige Corona Virus trifft mich wie ein Tsunami. Ich hab mich mit meiner Vorerkrankung freiwillig in Quarantäne begeben. Sonst werde ich bei jedem Husten gesteinigt.

Ich meide jetzt das Licht der Öffentlichkeit. Keine Events und Massenveranstaltungen mehr bis Mai. Keine Kneipenbesuche. Kein Empfang. Soziale Kontakte nur noch virtuell oder mit Atemschutzmaske im Supermarkt. Ich bestelle eh alles online.

Die wärmeren Temperaturen werden hoffentlich zu einem Rückgang der Virusaktivität beitragen und ich meine Höhle verlassen können. Ich hab auch deshalb meine bevorstehende Geburtstagsparty abgesagt bzw. verschoben. Es ist traurig und deprimierend.

Mir persönlich geht es nicht um Panikmache, aber ich persönlich kann mir überhaupt keine Infektion erlauben, da ich zu den Risiko-Patienten gehöre. Mein Mann ist auch schon älter, den will ich durch meine Aktivitäten in der Außenwelt garantiert nicht anstecken. Also muß alles safe sein.

Meine Entscheidung, die Höhle kaum noch zu verlassen, fällt mir deshalb nicht schwer. Auch bin ich Home Office seit 10 Jahren gewöhnt. Ich hasse Menschenmassen und Berufsverkehr. In der kommenden Kneipen-freien Zeit werde ich mich stattdessen anderen Aufgaben zuwenden. Die Kurse sind auch im freien Fall. Für Leute, die auf fallende Kurse setzen, sicher ein lohnenswertes Investment.

Ich werde Euch in den kommenden Wochen und Monaten regelmäßig aus meinem selbstgewählten Gefängnis berichten. Isolation hat in meinem Fall auch was gutes: man kann recht produktiv und kreativ sein. Komme mir vor wie Assange.

+++ to be continued +++


7 Kommentare on “Mein Corona Tagebuch”

  1. Bernhard sagt:

    Liebe Ariane, übertreibst Du da nicht ein wenig bzw. hast Dich zu sehr von der medialen „Aufbereitung“ anstecken lassen? Was hast Du denn in der kalten Jahreszeit 2017/2018 gemacht, als in Deutschland 25.000 (!) Menschen durch die „normale“ Influenza gestorben (!) sind (Zahlen des RKI)? Auch Dich eingeigelt? Beste Grüße, Bernhard

  2. Ariane sagt:

    Only the paranoid survive

  3. Ariane sagt:

    Ich hab schon Grippe Resistenzen entwickelt.

  4. Bernhard sagt:

    In der Steinzeit wurden die Paranoiden vom Höhlenlöwen gefressen, als der rein kam; Diejenigen, welche draussen herum lungerten, konnten dagegen wegrennen ;o)). Du hast schon alle Varianten aller Subtypen (minus dieser neuartige Corona Stamm) tatsächlich durch? Puh!

    Ernstlich, wer sich um sein Immunsystem Gedanken macht, sollte mal den Vitamin D Spiegel,speziell im Winter (dunkle Jahreszeit) testen lassen. Und wenn der Wert zu niedrig ist, halt ein Vitamin D Präparat einwerfen (oder viele Fischstäbchen essen). Und bei Sonne nicht in der Bude bleiben, sondern raus gehen (UV-B regt Vitamin D Bildung an, deswegen gibts im Sommer eher keinen Mangel) Bei Frauen kommt hinzu, dass es Osteoporose entgegen wirkt.

    https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/vitamin-d-macht-das-immunsystem-scharf/

  5. Bernhard sagt:

    Und hier für Biochemiker der wissenschaftliche Artike aus 2010 in der international renommiertesten wissenschaftlichen Zeitschrift (Nature Gruppe).

    Klicke, um auf Vitamin-D-controls-T-cell-antigen-receptor-signaling-and-activation-of-human-T-cells.pdf zuzugreifen

  6. Ich finde wie Du denkt ist richtig. 🌹👍


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