Butter bei die Fische V Öffentlichkeit (dt.)

Nachdem ich in meinem letzten Beitrag aktuelles aus der Mottenkiste hervorzaubern konnte, möchte ich mich kurz auf die Hard Facts im Zuge der öffentlichen Debatte um Prostitution stürzen. Ich werde auch noch einmal in englischer Übersetzung fabrizieren, weil hier mittlerweile 90 Länder mitlesen und nicht jeder spricht deutsch.

Unbestimmte Zahlen tatsächlicher Opfer lassen Spekulationen ins Kraut schiessen, aus denen ProstitutionsgegnerInnen seit Ewigkeiten für ihre durchsichtigen Interessen Kapital schlagen und zugleich konservativen Populismus nähren, die Öffentlichkeit durch Fehlinformation und Demagogie zum Narren halten. Bei der Suche nach Menschenhandelsopfern und im öffentlichen Diskurs werden im Regelfall SexarbeiterInnen, insbes. Migrantinnen markiert und diskriminiert, stigmatisiert und ihnen jedwede Handlungskompetenz und Selbstbestimmung abgesprochen. Ich würde so weit gehen, zu behaupten, dass es sich um einen Straftatbestand handelt und nach Strassburg und Den Haag zur weiteren Klärung gehört.
Voranstellen möchte ich, dass es sich einer Fehleinschätzung verdankt, wenn man glaubt, dass Prostitutionsgesetze oder Prostitutionsverbote SexarbeiterInnen schützen. Das Gegenteil ist international und erwiesenermassen der Fall und macht das Thema ungeheuer kompliziert. Hinzu kommt die Debatte um Menschenhandel und Prostitution, kein neues Thema in den letzten Jahrzehnten, aber zum Wahlkampfauftakt wie neu angerührt.

Die wichtigsten Fragen möchte ich hier in aller Kürze erörtern:
Was unterscheidet Sexarbeit von Zwangsprostitution? Freiheit und Unfreiheit bzw. Selbstbestimmung von Fremdbestimmung.

Sind SexarbeiterInnen alle Opfer, Opfer eines falschen Bewusstseins? Nein. ‚Falsches Bewusstsein‘ ist die Fortschreibung pseudo-marxistischer Kritik, die in den 70er Jahren stecken blieb, meist in den Köpfen, die ein ‚falsches Bewusstsein‘ behaupten und genauso abgeschmackt ist wie abgestandendes Bier.

Was bedeutet sog. „Einstiegshilfe“ und warum beschimpfen rechte Feministinnen Beratungsstellen für diese notwendige Arbeit?
Einstiegsberatung in diversen Fachberatungsstellen dient der Professionalisierung, d.h. der Beratung und zur Verfügungstellung von notwendigen Informationen rund um Sicherheit, Gesundheit, geschützte Arbeitsbedingungen. Viele Frauen konnten dadurch Plätze mit guten Arbeitsbedingungen finden. Ohne Beratung springt man ins kalte Wasser und entsprechend erhöht sich das Risiko, negative Erfahrungen zu machen, gerade weil der Run auf sog. „Anfängerinnen“ und ‚unwissende‘ besonders hoch ist. Dies wissen alle Kenner der Szene, nicht nur professionelle Damen mit Erfahrungswerten.

Gibt es Menschenhandel zum Zwecke der Ausbeutung und Sklaverei von Frauen, Männern und Kinder in der Prostitution?
Ja, aber die Zahlen schwanken zwischen den seit Einführung des Prostitutionsgesetzes ermittelten und seither gesunkenen Fallzahlen auf 640 Opfer in 2011, wovon 59% unter 21 Jährige sind. Hier liegen mir die Daten des BKA zum Bundeslagebericht Menschenhandel vor. Im öffentlichen Diskurs werden mal 11.000, 24.000 dann 200.000-400.000 als zahlenmässige Schätzung sog. Zwangsprostituierter angegeben. Hier steht wohl die multimedial seit Ewigkeiten verwertete Schätzung von 400.000 SexarbeiterInnen von vor 30 Jahren Pate, die ich nach meiner bisherigen Quellenlage nicht als seriös bewerte, davon ungeachtet die Entwicklungen der letzten 30 Jahre aussen vor lässt, hohe Fluktuation, Fly In/Fly Out also hochmobile Sexworker uvm. unberücksichtigt lässt und all jene mit kurzen Aufenthaltszeiten im Gewerbe.

Wie kann man Menschenhandel wirksam verfolgen? Woran scheitern Strafverfolgungsbehörden? Es fehlen den Ermittlungsbehörden objektive Kriterien für die Identifikation von Opfern, worauf ich in https://nuttenrepublik.wordpress.com/2012/10/11/iii-daten-fakten bereits hinwies.

Die Frage ist, wie erhöht man die Aussagebereitschaft von tatsächlichen Opfern?
Menschenhandelsbekämpfung ist auf Strafverfolgung fokussiert und nicht auf den Schutz der Menschenrechte. SexarbeiterInnen am Strassenstrich distanzieren sich von Hilfsangeboten im Zuge von Kriminalisierungspolitiken und führen zu einem Vertrauensverlust und damit zu weniger Sicherheit für sie, entsprechend sinkt die Aussagebereitschaft bei Gewalterfahrung.
Sämtliche SexarbeiterInnen werden durch polizeiliche Ermittlungen, auch bei Razzien eingeschüchtert, teils traumatisiert und verängstigt, auf der Suche nach Opfern schafft man neue und nimmt dies in Kauf, da der Druck auf die Strafverfolgung und Ermittlungsbehörden so ungeheuer gross ist, Opfer zu finden.
Je mehr sie im Nebel stochern, desto grösser wird das Gefühl der Ohnmacht auf beiden Seiten. Opfern von Menschenhandel, denen mit Abschiebung gedroht wird, werden erst recht nicht gegen Täter aussagen, hinzu kommt die Angst, als Sexarbeiterin im sozialen Umfeld geoutet zu werden, wenn man lediglich unter 21 Jahre alt ist und/oder in einem illegalisierten Umfeld arbeitet (Sperrbezirke etc.) oder aufgrund illegaler Einwanderung keinerlei Schutzrechte geniesst und quasi automatisch als Opfer von ‚Menschenhandel‘ wahrgenommen wird.

Welche Folgen haben Razzien und eine hohe Kontrolldichte?
Teilweise Traumatisierung, in jedem Fall Angst und kein Vertrauen in Strafverfolgungsbehörden; SexarbeiterInnen wenden sich in Notlagen oder im Fall, dass sie Zeuginnen von Verbrechen an anderen Sexworkern wenden, dann eher nicht an die Polizei.

Was bedeutet Ausbeutung in der Sexarbeit?
Verschiedenes. Ausbeutung durch Viktimisierung, d.h. jemanden in eine Opferrolle drängen und sie darauf festnageln, indem Prostitutionsgegner und Helferlein finanziell und emotional an der Erniedrigung von SexarbeiterInnen verdienen, ihnen Selbstbestimmung und Handlungskompetenzen absprechen. Also für unmündig erklären.
Tatsächlich erlebt man diese Ohnmacht in der Zuschreibung als Opfer und wehrt ab, selbst wenn man kein Opfer ist, so wird man doch dazu gemacht bzw. durch Abschiebung oder wie es internationale Praxis ist, durch Zwangsrettung, Internierung in ‚Besserungsanstalten‘ und Zwangsumschulung in Niedrig-Lohn-Jobs zu sklavereiähnlichen Konditionen, wo allein Produzenten und Zwischenhändler in der Wertschöpfungskette verdienen (z.B. internationale Textilindustrie mit Werkbänken in Asien u.a.).
Opferrolle steht entgegengesetzt zu tatsächlichen Opfern von Sklaverei, denen durch solche Zuschreibungen und Massnahmen am wenigsten geholfen ist. Sie werden in einer Notlage eher nicht den Kontakt zu möglichen Helfern suchen (z.B. Kunden) bzw. fehlt es an mehrsprachigen Informationen allerorts, an wen man sich vertrauensvoll wenden kann und wo keine ‚be/wertende‘ Beratung und echte Hilfeleistung stattfindet. Es ist also nicht nur die Angst vor stigmatisierender Bewertung und/oder Ausweisung, die Sexworker in den Untergrund treibt und sich damit potentieller Hilfeleistung entziehen und ihr Arbeiten gefährlicher macht. Die Helfer-Industrie gedeiht aus der Vermischung von Opfern und Opferrolle und den echten Opfern ist damit am allerwenigsten geholfen.

Das bedeutet auch, die Tatsachen zu verkennen, dass manche SexarbeiterInnen wie andere Menschen in dieser Gesellschaft auch, die Gewalt oder Misshandlung/Missbrauch erlebt haben, die Möglichkeit abzusprechen, selbstbestimmt zu handeln und für alle Zeiten auf einen Opfer-Status festgelegt zu werden. Jede Person verarbeitet Gewalterfahrungen anders und der unerschütterliche Selbstbehauptungswille führt bei den meisten Menschen dazu, ein gelingendes Leben führen zu können. Opfer zu werden ist kein berufseigenes Risiko von Sexarbeit, ausser wenn Kriminalisierungspolitiken zu einem gefährlicheren Arbeitsumfeld führen. Davon abgesehen, ist die strukturelle Gewalt ein Kennzeichen jeder Gesellschaft und die Ursachen in Augenschein zu nehmen und Veränderungen einzuleiten ist gesellschaftliche Aufgabe. Dazu gehören auch Geschlechterbilder, Machtverhältnisse und eine gesellschaftliche Moral, die den Selbstbehauptungswillen und die Freiheit des einzelnen beschränkt.

Ausbeutung bedeutet auch, wenn man vom Verdienst seiner Arbeit kein menschenwürdiges Leben bestreiten kann oder die Arbeitsbedingungen menschenunwürdig sind; dies trifft mittlerweile auf grosse Teile der Bevölkerung in unterschiedlichen Branchen zu und führt zu sozialer Ungleichheit und Kämpfen. Auch dieser Kampf um Wettbewerbsvorteile spiegelt sich im Sexbiz wieder.

Ausbeutung bedeutet nicht, bezahlte Dienstleistungen von Vermittlungsleistungen auch zwischen 30-50% in Anspruch zu nehmen, wenn man in diese Konditionen einwilligt, die dazu dienen sollen, ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen, für Bedingungen zu zahlen, um den Arbeits- und Gesundheitsschutz zu fördern.

Ausbeutung und Zuhälterei bedeutet auch, wenn SexarbeiterInnen gegen ihren Willen zum Verbleib im Biz gezwungen werden bspw. genötigt werden, i.e. durch Erpressung mit Outing und das bedeutet mit der Vernichtung ihrer sozialen Existenz gedroht oder auf dem Spiel steht, immer wenn gegen ihre Persönlichkeitsrechte und sexuelle Selbstbestimmung verstossen wird. Und hier muss sich die Helfer-Industrie einreihen, wenn sie international an Rahmenbedingungen mitwirkt, die den SexarbeiterInnen und ihrer Selbstbestimmung nicht nützen, sondern schaden und gefährden und sie lebensgefährlichen Situationen aussetzt.

Was bedeutet Politik der einschränkenden Nachfrage?
Hier liegt der Irrtum zugrunde, dass man durch Prostitutionsverbote oder Kriminalisierung der Kunden die Prostitution zum Verschwinden bringt der logische Kurzschluss, dass es mit Verboten keine Opfer mehr gäbe.

Welche Auswirkung hat Kriminalisierung von Kunden, eine Forderung, die europaweit erschallt (z.B. EWL)?
Opfer trauen sich nicht mehr, sich in Not an einen Kunden zu wenden, der noch dazu mit Strafverfolgung zu rechnen hat; Aussagebereitschaft der SexarbeiterInnen sinkt, wenn sie mit Gewalt konfrontiert werden; Gewalt gegenüber SexarbeiterInnen erhöht sich mit Kriminalisierungspolitiken (Erfahrungen aus Norwegen und Schweden, wo dieses Modell in Kraft ist; siehe auch dazu:

http://rightswork.org/wp-content/uploads/2012/04/Issue-Paper-4.pdf

http://feministcurrent.com/7038/new-research-shows-violence-decreases-under-nordic-model-why-the-radio-silence

in reference to this article https://feministire.wordpress.com/2013/01/24/no-new-research-does-not-show-that-violence-decreases-under-the-nordic-model/

http://www.opensocietyfoundations.org/events/ending-demand-end-sex-trafficking-does-it-work

http://www.thelocal.no/page/view/rip-up-prostitution-law-says-top-oslo-politician#.UOW4Vo7Hfp4 sowie

http://feministire.wordpress.com/2012/07/01/the-oslo-report-on-violence-against-sex-workers/

!!!

http://www.nswp.org/news-story/nswp-statement-reponse-ewl-call-prostitution-free-europe

 

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2013/mar/12/who-speaks-for-women-work-adult-industry

 

Wie kann man helfen, die Arbeitsbedingungen für SexarbeiterInnen gesund und sicher zu machen?

– Stigma bekämpfen
– Selbstbehauptung durch Entkriminalisierung der Sexarbeit stärken
– Menschenrechte der SexarbeiterInnen zu schützen: menschenrechtswidrig handelt, wer SexarbeiterInnen Selbstbestimmung, auch sexuelle Selbstbestimmung abspricht. Wer bspw. als Feministin im Namen von Frauenrechten spricht, ohne die Menschenrechte von Sexworkern zu würdigen und anzuerkennen, weiss nicht wovon sie spricht und wird in der Aussenwahrnehmung auch so wahrgenommen. Als gefährlich oder irre, genauso wie Gewalttäter.

Anti-Menschenhandels-Politiken sind mit strikteren Grenzkontrollen und Einreisebestimmungen verbunden, die widerum Bürgerwehren in ihrem Ressentiment gegen Ausländer bestärken und sich umso stärker bemühen diese ‚Illegalen‘ aufzuspüren. Je schwieriger es ist, sich legal zu bewegen und zu arbeiten, umso mehr benötigen SexarbeiterInnen die Unterstützung von Vermittlern und macht sie für Ausbeutung anfälliger.

Die Vermischung von Menschenhandel und Sexarbeit führt zu Fahndungskriterien/Raster ethnischer Zugehörigkeit und führt zu verstärkten Razzien und Kontrollen in Arbeitsstätten, eben aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit.

Ressourcen von Sexworker-Interessenvertretern werden durch die permanente Auseinandersetzung mit Prostitutionsgegnern absorbiert, anstatt sich effizienter für die Wahrung der Menschenrechte der SexarbeiterInnen einsetzen zu können, noch dazu, wo personelle, zeitliche und finanzielle Ressourcen sehr knapp bemessen sind, im Gegensatz zur Helfer-Industrie, in die sämtliche Spenden und öffentlichen Gelder abwandern.

Empfehlung: daher sollten sich InteressenvertreterInnen von SexarbeiterInnen aus der Anti-Menschenhandelskampagne fern halten, besser alle Kräfte mobilisieren, um an besseren und nicht ausbeuterischen Arbeitsbedingungen und des Zugangs zur Rechteverwirklichung für SexarbeiterInnen mitzuarbeiten.

„Die Vermischung von Menschenhandel und Sexarbeit bietet sowohl ProstitutionsgegnerInnen als auch Ausländerfeinden und Einwanderungsgegnern Munition. Prostitutionsgegner nutzen die Anti-Menschenhandels-Rhetorik, um Sexarbeit zu verbieten; die Einwanderungsgegner, um Einreisebeschränkungen zu verschärfen. Die Vermischung führt in der öffentlichen Meinung zu einem Verständnis, dass alle SexarbeiterInnen Opfer von Ausbeutung sind und Sexarbeit generell Ausbeutung bedeutet. Wenn SexarbeiterInnen ihr Stellenwert als ArbeiterInnen abgesprochen wird, sind sie von der Solidargemeinschaft ausgeschlossen und der anzuerkennenden Wertschätzung an ihrem Anteil der wirtschaftlichen Entwicklung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Damit wird der Sexarbeit der Wert ihrer Arbeit aberkannt, damit auch Schutz, Rechte- und Arbeitsschutz, auf denen andere Beschäftigte oder Arbeiter rechtmässig einen Anspruch haben“.
Alle Massnahmen, die nach dem Teile & Herrsche Prinzip eben nicht dazu beitragen, sondern genau das unterlaufen, sind auf den Prüfstand zu stellen.

Obiges Zitat und die folgenden Empfehlungen sind Übersetzungen von mir aus der Conclusio des NSWP Briefing Papers „sexwork is not trafficking“, http://www.nswp.org/sites/nswp.org/files/SW%20is%20Not%20Trafficking.pdf

Empfehlungen für Politik- und Strategieplanung:

Forderung der Entkriminalisierung von Sexarbeit, d.h. Abschaffung aller Sonderverordnungen, die Sexarbeit kriminalisieren und verbieten, Gesetze und Steuern, die sie nicht gleichberechtigt neben anderen Berufstätigkeiten behandeln (gleiche soziale Rechte wie in anderen Erwerbstätigkeiten mit berufsspezifischen Herausforderungen)

Beendigung aller Massnahmen wie Razzien oder Rettungsmassnahmen, die speziell auf MigrantInnen in der Sexarbeit abzielen

Etablierung von Expertengruppen, die alle Interessenvertreter umfassen (Runde Tische in einigen Bundesländern gibt es bereits, mit ausgearbeiteten Leitlinien, vieles davon ist sinnvoll und muss ausgearbeitet werden, Runder Tisch NRW, Runder Tisch Hamburg etc.), um gemeinschaftliche Lösungen zu erarbeiten und nicht kurz-, sondern langfristig umzusetzen

Regionale Unterschiede und Arbeitssituationen von Sexworkern anerkennen und einbeziehen

Bereitstellung von Ressourcen für Sexarbeiter-Gruppen, um bessere Arbeitsbedingungen herzustellen

Gewährleistung, dass Ressourcen, die in Migrationsarbeit fliessen, mit migrantischen Sexarbeiter-Gruppen geteilt werden und Forschungsprojekte über Migration auch Migration in die Sexarbeit beinhalten

Zivilgesellschaftliche Forderungen:

alle Aktionen von SexarbeiterInnen unterstützen, die ihre Arbeitsbedingungen verbessern

alle Allianzen zwischen Netzwerken aus SexarbeiterInnen mit anderen gesellschaftlichen Netzwerken stärken und unterstützen

Bereitstellung von Räumen für SexarbeiterInnen zum Treffen und Austausch über ihre Arbeit, Organisation und Erfahrungen

vertiefende Empfehlungen von mir https://nuttenrepublik.wordpress.com/2012/10/13/v-handlungsempfehlungen/

Quellen:
http://www.sexworkersproject.org/downloads/swp-2009-raids-and-trafficking-report.pdf
http://www.lauraagustin.com/kindle-nook-and-kobo-sex-at-the-margins-is-an-ebook
http://www.opensocietyfoundations.org/events/ending-demand-end-sex-trafficking-does-it-work


6 Kommentare on “Butter bei die Fische V Öffentlichkeit (dt.)”

  1. thehappywhore sagt:

    Ich liebe deine klugen Artikel, gute Frau.
    Danke.

  2. Ariane sagt:

    Ich bin gerade über diesen aktuellen Blog von Maggie Mc Neill http://bit.ly/Wv6lhm gestolpert, den ich wie folgt kommentiert habe:

    I want to say thank you Maggie that you put the European agenda on the table. I m deeply depressed at the moment and I dont know if I should and if I can move our matters forward anymore. The press and telly are full of crack-heads = conservative populist morons and abolitionists; whorearchy, bonkers, rescuers, pseudo-scientists and some social workers make this situation not much better and more worse. Meanwhile I joined several meetings and consultancies, officially and inoffically with people who speak about sex workers rights issues apart from Bufas and other conferences in the last years. I made this strange dis-empowering and deprivating experiences while speaking with so called allies. There are also self-declared activists who come forward without a clue and who have already internalised the trafficking agenda in some ways and tirelessly re-frame sex work with trafficking. Moreover there are alliances between idiosyncratic ideologists from all parts of the scenery and lobbyists like Holger Rettig who is interested to move independent workers from their places =flats. So called Laufhäuser and Brothels lost profit around 30% and more profit since prostitution law from 2002 is in force. At a consequence these lobbyists agree with conservative amendment of the bill and licensing schemes. There are also people on stage, pretend to be progressive by criticizing raids and policies, funded by these lobbyists. The situation in Germany, sandwiched by EWL campaigners from all neighbouring countries around, means pressure and I cant see any allies who campaign for decriminalising sex work. Its also an election year with federal elections in autumn. Conservatives use law and order as usual and xenophobic propaganda mixed up with trafficking. The media offer a stage in the front row. I m totally f**** up at the moment. Because of my activism as an active sex worker and my came-out many years ago I lost so many clients and also money so that I start another independent business a while ago, its more 9-5 and not connected to my heart, but I can travel. Better than nothing. I m on my way to Barcelona to work from there in the upcoming weeks but I m not happy and feel very lonely at the moment. Also for private issues. Life sucks.

    Hier ein Liedchen geträllert für Menschen wie dich liebe Happy Whore!
    https://nuttenrepublik.wordpress.com/2011/01/16/gloomy-sunday/

  3. thehappywhore sagt:

    Hab´s auch schon gelesen. Ich beneide dich gelegentlich um deine flüssige Schreibe. Wow.
    Das Video geht aber leider nicht. Youtube sagt: Dieses Video ist privat.

  4. Ariane sagt:

    ok ich kümmere mich drum

  5. alivenkickn sagt:

    mein lieber jolly. ich ziehe meinen hut vor dir, deiner schreibe . . . . .alle achtung . . . .

    p.s. da du ja eine frau bist . . . müßte ich da nicht eigentlich „jollyne“ sagen“? 😉 mhhhhh . . . muß mir mal n kopp machen . . . .

    ich wünsche dir noch ein gutes neues jahr . . .

    lieben gruß

  6. Ariane sagt:

    Jolene, von Dolly Parton, fällt mir da ein. gg Dir natürlich auch noch ein schönes neues Jahr!


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