was

„Was vor uns liegt und was hinter uns liegt ist unbedeutend,
verglichen mit dem, was in uns steckt.“ (Ralph Waldo Emerson)


4 Kommentare on “was”

  1. Aoife sagt:

    Meinst du das wörtlich? 😉

  2. Goldie sagt:

    jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa ….

  3. suizido sagt:

    Zum Thema „innere Werte“. Ich habe gerade ein Gespräch auf Bibel TV gesehen, in der ein Pornosüchtiger auspackt. Es ist schier unglaublich, was einem da aufgetischt wird.

    Hier meine Fernsehkritik: „Wege aus der Pornosucht“ aus der Reihe „Bibel TV – das Gespräch“ (Bibel TV)

    Die moralische Keule griffbereit, die Ablehnung erotischer Gelüste außer zu Fortpflanzungszwecken im Gepäck und die typisch sexualfeindliche Einstellung der Kirche als Argument, versucht dieser Nischensender uns die Pornographie madig zu machen.

    Der Moderatorin merkt man die Unsicherheit und das Unbehagen an, über dieses Thema reden zu müssen. Ihr auskunftsfreudiger Gast nennt sich Alois, ist ein in ein übergroßes Jacket geworfenes Häufchen Elend, der lange Zeit süchtig nach Pornographie war und daran elendig zu Grunde ging. In den ersten Minuten der Sendung hat man fast den Eindruck es müsse sich um eine Parodie von Loriot handeln, so dermaßen überzeichnet sind die Verklemmt- und Verschrobenheiten von Befragerin und Befragtem.

    „Die spezielle Pornographie, die ich gesucht hab“, an dieser Stelle beginnt der Österreicher zu nuscheln, „da ging es um homosexuelle Pornographie, da musste ich extra ins schöne Deutschland fahren, wo ich mir das dann besorgen konnte.“ Nachdem Alois mühelos die ersten Minuten mit einem Monolog füllt, wäre eine angemessene erste Reaktion der Moderatorin gewesen, nachdem er eine Pause zum Luftholen einlegte: „Benötigen Sie eigentlich noch eine zweite Frage?“ Wir erfahren, dass die Wurzel allen Übels in der Kindheit lag, da seine Eltern sich bereits scheiden ließen, als er noch froher Dinge in mütterlicher Bauchobhut strampelte. Während Alois seine Küchenpsychologie über den abwesenden Vater und die Gluckenhaftigkeit der Mutter fortsetzt, blendet der Regisseur unter seinen Namen den Zusatz ein: „Alois – war lange Jahre pornosüchtig“. Was das Unerträgliche seines transusigen Erzählduktus beherrscht, ist dieses permanente Selbstmitleid, was jedes seiner Worte zu umhüllen scheint.

    „Nun ist das bei Ihnen ja ausgeartet, auch in ganz andere Bereiche der Kriminalität hinein. Wenn Sie mir davon erzählen mögen.“ – „Ja, meine Sexualität hat sich in der Pubertät verstärkt“ (Anmerkung der Redaktion: das ist bei jedem Menschen so). Alois vertraut uns blumig an, dass er Bargeld entwendet hätte und daraufhin lange Zeit im Gefängnis saß. Und das natürlich an allem Unglück seine Kindheit Schuld sei. Jedenfalls versucht er alle Eigenverantwortung, wo es nur geht von sich zu weisen. Wenn einem seine Lebensgeschichte bislang schon etwas merkwürdig vorkam … Alois setzt dem Ganzen nun die Krone auf: „Irgendwann hab ich dann auf der Straße Christen kennengelernt und hab eine Entscheidung für Jesus getroffen.“

    Er landet dennoch hin und wieder im Gefängnis, weil er sich wieder von Gott entfernt hätte. Sein Bekehrungserlebnis führt ihn jedoch langfristig auf den Pfad der Erlösung von der falschen Sexualität. „Ich habe zwischendurch immer Zeiten erlebt, wo ich clean, wo ich sauber war. Aber dann habe ich wieder eine Beziehung zu einem jungen Mann am Laufen gehabt.“ Gott erlöst ihn nun, es widerspricht zwar jeder wissenschaftlichen Erkenntnis, und bringt ihn mit einer Frau zusammen.

    Merke:
    Gott macht aus Homos Heten,
    Glauben hilft und immer beten.

    Bei allem Respekt … aber die Vermischung von Schwulsein, Sexsucht und Straffälligkeit ist völlig illegitim. Und dass der liebe Gott Menschen vom anderen Ufer wieder in das gegengeschlechtlich liebende Lager umpolen kann, glaubt doch wohl im Ernst selbst der Papst nicht.

  4. Goldie sagt:

    Erinnert mich an die Gruppe amerikanischer Ex-Hookers, die nun meinen, andere auch missionieren zu müssen, oder militante Nichtraucher, meist ehemalige Raucher. Alois wäre im Darkroom wohl besser aufgehoben gewesen, um als Homosexueller glücklich zu werden anstatt zur Bibel zu greifen.Das ist ja das reine Gift, insbesondere wenn man die Haltung des Vatikans dabei betrachtet.
    Kürzlich las ich in einem Spiegelartikel etwas über Sexsucht, was ja auch so ein Politikum ist. Da ging es um Sexsucht als Krankheit.
    Hab mir nur einen einzigen Absatz herausgeschrieben, den ich schlüssig fand, vergleichbar mit folgendem Absatz aus einem Potenzproblem-Blog, den ich dazu fand:
    „Aber ist das wirklich eine behandlungsbedürftige Krankheit, ähnlich wie der Alkoholismus? Es mehren sich die Wissenschaftler, die sagen ‚da wird aus einem völlig normalen Verhalten und den Grundbedürfnissen einer Sexualität künstlich eine Krankheit versucht zu machen‘, so z.B. die Therapeutin Marty Klein. Tatsächlich sind die Kriterien, wann jemand als Sexsüchtig zu betrachten sei, äusserst schwammig und überhaupt nicht eindeutig. Die Therapeuten haben keinerlei einheitliche Methode der Diagnose.“ http://potenzproblem-beheben.de/allgemein/sexsucht-krankheit-oder-nicht/

    Ich schätze, die Sexsucht-Apologoten wollen nur ihre Praxen füllen und ihre Ratgeberliteratur verkaufen. Jeder Mensch hat einen unterschiedlich ausgeprägten Sexualtrieb, der sich in bezug auf Alter, Lebensumstände etc. auch verändert. Wenn die heterosexuelle Kultur Erotik mehr kultivieren würde, es genügend Cruising Areale gäbe (wie in der Gay-Kultur), sich auch mehr promiske Frauen einfinden würden, bräuchte man Sex nicht als Sucht pathologisieren und könnte sich jeden Tag sein Quantum abholen. Die Pathologisierung von „triebhaften“ Männern und Frauen geht mit der Pathologisierung von Prostitution Hand in Hand. Meine Meinung. Im übrigen finde ich die übliche Swingerszene mit Adilettenträgern, Kartoffelsalat und Bierchen total unerotisch. Es gibt wenige Orte, die interessant sind, vom Ambiente wie auch von den Gästen.


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