Masseusen im Transit usw.

Pollen und Aschealarm.
Schon wieder eine Aschewolke, the same procedure as every year … könnte man fast schon sagen. Genau vor einem Jahr hatte ich hier an gleicher Stelle rumgejammert, weil mein Pendelverkehr zum Erliegen kam. Jetzt müssen wir schon wieder auf Videokonferenzen umschalten.

Mir gehts endlich wieder besser, hurra! Die letzten Wochen waren wirklich furchtbar, was schlechte Nachrichten betrifft. Es kommt immer alles zusammen, aber warum immer alles auf einmal? Kann mir nur die Chaos-Theorie erklären. Sogar eine Pollenallergie, die erste in meinem Leben, hatte ich mir in der letzten Woche eingefangen und am Wochenende kam es dann zu einer Dateabsage wegen Niesattackenalarm. Dies musste ich einem freundlichen Herrn telefonisch mitteilen, aber ich konnte ihm das wirklich nicht zumuten. Rote Kaninchenaugen, das ganze Programm …

Ausserdem lasse ich mich jetzt regelmässig von einem physiotherapeutischen Profi kraulen, das tuuuuuuuut so guuuut, brutal, aber hinterher umso besser. Hab das in Berlin immer vernachlässigt. Die Stadt verspannt ungemein.
Da fällt mir ein? Warum gibt es eigentlich keine mobilen Masseure an Flughäfen? Oder hübsche Masseusen in den Wartezonen … mmmhhh … in Berlin oder England hab ich noch nichts dergleichen gesichtet, nur in NY, wo ich sechs Stunden im Transit vertrödeln musste. Dort gab es immerhin einen kleinen Massage-Shop, massage-to-go wie sich das neudeutsch wohl nennt, und man darf in diesen Spezialsesseln mit dem Kopf vornüber gebeugt wie auf eine Guillotine Platz nehmen. Ich mag am liebsten Shiatsu Massagen. Ich kenne das sonst nur aus London, wenn man es eilig hat und sich nicht nackelig machen muss. Sog. „Walk-In-Backrubs“ bspw. in Covent Garden und Soho sind für jeden Stadtneurotiker ein Muss, kleine Inseln der Ruhe und Entspannung, wo man auch ohne Termin in der Mittagspause für 10-15 min reinspringen kann.

Massieren tue ich auch sehr gerne und biete dies auch an, ich werde in Berlin nie darauf angesprochen. Männer, die spezielle Massagen möchten, gehen hier in die unzähligen Massagesalons der Stadt, wo auch ein „Happy Ending“ möglich ist. Das hat nicht sehr viel mit den Walk-In-Backrubs zu tun. In Berlin erwarten einen in der Regel leichtbekleidete Frauen, die ihren warmen, wohlgeformten Körper an den nackten Männerrücken schmiegen und den Finger in den Popo stecken. Ich glaub, das nennt man Tantra.
In England ist es selbst bei einem Escort-Date, auch Incall, üblich, dass man mit einer Massage beginnt, bevor es zum äussersten kommt. Das wird von englischen Gästen meist auch erwartet. Also eine Fullbody-Massage kann ich anbieten, habe ich mal vor Jahren während eines längeren London Aufenthalts gelernt, inkl. Diplom zum Fremdficken, in einem „Schönheitssalon“ in Nord-London, wo ich Rabbis am Sabbat ein glückliches Ende bereitet habe, nachdem wir religionsphilosophische Debatten mit dem Gesicht nach unten geführt haben. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wünsche euch keine Verkehrsprobleme und einen entspannten Silberrücken!
Fühlt euch gekrault
Ariane



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