Michel Houellebecq loves Whores

Kürzlich ist der neue Roman von Michel Houellebecq „Karte und Gebiet“ erschienen und er bekam in Frankreich die höchste Auszeichnung für Literatur, den Prix Goncourt verliehen. Glückwunsch nachträglich!

Ein User aus unserem Sexworker-Forum war so nett, mir den gewünschten Auszug aus seinem Beitrag zum Interview mit Houellebecq im Kölner Stadt Anzeiger vom 12.4.2011 zur Verfügung zu stellen. Es kommt selten vor, dass sich prominente Herren öffentlich zum Thema Prostitution äussern und dazu stehen, dass sie Escort-Girls sehr schätzen.
KStA: „… In Ihrem Buch schreiben Sie nur noch über den Hintern von Afrikanerinnen beim Gebet oder den Aufpreis für Analverkehr bei Prostituierten. Neuerdings nennen Sie sie Escort Girls…“

MH: „Die gibt es in Ländern wie Frankreich, wo die Prostitution verboten ist, im Unterschied etwa zu Deutschland, wo es noch Bordelle gibt. In Paris arbeiten sie mit Telefon und Internet. Das mag ich eher. In dem Buch geht es dem Escort Girl auch gut.“

KStA: „Hat die Prostitution also auch gute Seiten?“

MH: „Nur gute. Zum Glück gibt es sie.“ …

Offensichtlich kennt MH noch nicht die deutsche Szene, die ja nicht nur aus Bordellen besteht. Vielleicht sollten wir ihn mal nach Berlin einladen inkl. Redlight Tour. Ich mache auch gerne den Tour-Guide für den Herrn Houellebecq. *g*


One Comment on “Michel Houellebecq loves Whores”

  1. runeshamman sagt:

    I am sure you would be a great guide for him. I love his books.
    Hugs.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.