Troubled Times Deutschland (TTD)

*** Hauptstadt News ***

Ihre Korrespondentin für ausserirdische Angelegenheiten meldet sich mal kurz aus dem Schoße der Republik zurück. Die Sprecherin der Muschi-Partei läßt ausrichten, daß sie in grosser Sorge um den Zustand der Nuttenrepublik ist. Während die Muschi-Partei in der Vergangenheit kein grosser Fan von Captain Ahab aka Sinn (IFO) war, muß sie gegenwärtig die Ansichten und Sorgen von ihm teilen, was die geplanten Massnahmen zur Euro-Rettung betrifft. Alternativlos? Es bräuchte 100 Generationen Steuerzahler, um den aufgehäuften Schuldenberg abzutragen.


Den Bürgern seien die Rettungsschirme kaum vermittelbar, so die Sprecherin, daß nämlich eines durch politische Weichenstellungen auf nationalen und EU-Ebenen ausgelöste Finanzdisaster ein hausgemachtes ist; bspw. war die Finanzlage Griechenlands bereits zum EU-Eintritt bekannt. „Alternativlos“ ist ähnlich wie „systemisch“ 2008 schon ein Totschlag-Argument. Wer und was allerdings totgeschlagen wird, ist derzeitig noch unbekannt. Fest steht, daß wir offenbar von einer geballten Inkompetenz regiert werden, mit wenig bis gar keinen ökonomischen Sachverstand. Da hilft es offenbar auch nicht, wenn Herr Ackermann im Kanzleramt ein und ausgeht. Seine Bank ist eh zu klein.

Darüberhinaus erwägt die Muschi-Partei, einen bisher unbekannten Vorschlag einzubringen, daß nämlich Deutschland als Erster aus der Euro-Zone aussteigt. Eine paradoxe Intervention, so hirnrissig sie auch klingen mag, sie hat einen gewissen Charme.

Offensichtlich ist die EU nicht erst seit dem Krisenmanagement gescheitert. Eine gemeinschaftliche Finanz- und Steuerpolitik, Controlling wie auch eine Verfassung fehlte von Anfang an.  Dieser Geburtsfehler rächt sich nun. Es hat den Anschein, daß der nun ablaufende Prozess einem regelrechtem Automatismus folgt, ein Denk-Fehler löst den nächsten ab.  Konsequent dem falschen Pfad entlang marschieren, bedeutet das Projekt Europa gegen die Wand zu setzen. Den schwarzen Peter nun dem „Spekulantentum“ zuzuschieben, ist zwar Futter für die Blöd-Zeitung, aber ein fatales Signal an die Finanzmärkte. Kopflos in den Untergang lautet die Devise. Darauf würde auch ich wetten. Mit welchem Personal ist ein Staat zu machen? Der Nachwuchs der Generation-Blöd ist denkbar überfordert.

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Aktuelles aus Absurdistan: 850 Mio für den Neu-Bau der EZB, also fast eine Milliarde, für eine Institution, die Anleihen kauft, die niemand mehr haben will.  Der Name der Wiener Architekten Coop Himmelblau ist offenbar Programm,  es hat sich jedoch ausgeträumt mit den gigantomanischen Träumen, die in den Himmel schiessen.  Willkommen zurück auf der Erde.

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Nun etwas zur Entspannung:

Stiletto-Run Berlin 2009 (ab min 1:54 wird es interessant …)



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