kritzel

kritzel, kritzel …
ich glaub mein Schwein pfeift; Schnee und Regen in Berlin, dusselige Diskussionen in P6-Foren, die von Nöten und Frustrationen künden, Dauerberieselung durch Timewaster … gut, die Kaffee-Trinken-Anfrager haben es endgültig verstanden, daß ich nicht auf Partnersuche bin, ist doch auch schon was.
Und meine kleine Haus-Party war ein echtes Highlight in dieser Woche, nur zwei Callgirl-Kolleginnen, eine Puff-Mutti sowie zwei Herren waren terminlich verhindert, aber die treffe ich dann quasi zu einem stimmungsvollen Tete-a-Titi den nächsten Wochen.

Gerade schweife ich so in Gedanken und kritzel vor mich hin, lasse eine Begegnung in Kettners Champagner Bar Revue passieren, verdrehe bei meinem späteren Date ungeschickt einem Hummer das linke Bein, nix posh, war früher Arme-Leute-Essen, und nicht weniger köstlich; wandele in Gedanken durch die Brick-Lane in London am letzten Wochenende, wo sonntags immer ordentlich was los ist und wirklich gute Life-Musik in der Strasse gespielt wird … (Gruss an Chris! dem 2.ten Geburtstagsbengel am 10.3) und hoffe, daß endlich der Frühling kommt und meine Mu sich in den heissesten Ort auf Gottes Erden verwandelt.

Frühlingshafte Gefühle ereilen mich trotz Eiseskälte, wenn ich an mein bevorstehendes Date mit einem Pärchen denke; ich werde meine komplette Instrumentensammlung mitnehmen, sprich Spielzeug. Es gibt auch einen hauseigenen Pool, wo wir zusammen planschen werden, uns zwischendurch gegenseitig mit leckeren Häppchen füttern, um dann die nächste Runde einzuläuten. Das sind doch mal Aussichten auf ein feucht-fröhliches Wochenende mit Open-End-Faktor.
Wenn dann noch Zeit und Muße bleiben, werde ich meine Gedichte einsprechen, die den Rahmen für meine erste audio-visuelle Produktion bilden werden. Ich hab mir für die Goldschwanz Productions ein hübsches Logo ausgedacht, ein kleiner fetter goldener, eigentlich geschlechtsloser Engel, wie Putten eben so aussehen (ciao Heini & Phil) mit einem dicken Schwanz, also im Vergleich zur Gesamtgrösse versteht sich, sieht einfach reizend aus.
In dem anderen, schon vor einigen Tagen hier erwähnten Film meines Freundes S. Iresen, Phospherescence, spiele ich den grün-phosphorisierenden Geist einer Mutter, einer Frau, die in Träumen ihren Sohn regelmässig heimsucht, ein freudianischer Film regelrecht, mit karthartischem Ausgang. Dafür werde ich auf alt geschminkt, ich bin gespannt … der Dreh wird im April hoffentlich abgeschlossen sein. Ach, das wars auch schon mit meinem Gekritzel.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende
xx ariane



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