Happy hooker: die Zukunft der Sexarbeit

heute bin ich in der Wünsch-mir-was-Show und wünsche mir nur noch glückliche und selbstbestimmte Huren.

Deshalb arbeite ich am Thema Professionalisierung. In Zukunft dürfen keine Hunger leidenden Menschen Sexarbeit ausüben.

Nun, es ist nur eine Wünsch-Dir-was-Show und solange das so ist, sollte man doch wirklich nur darüber nachdenken, wie man Wege aus der Armut findet.

Soweit ich das in den letzten Jahren verstanden habe, bieten auch die Prostitutionsgegner:innen keine Alternativen und Optionen. Weshalb man bei Beratungsstellen für Sexworker besser aufgehoben ist. Dort gibt es auch mehrsprachige Mitarbeiter:innen.

Heute hab ich wieder an so einer Kolumne geschrieben, wo es um das Thema Abzocke geht und wo manche Frauen den Kunden nach 2 Minuten fertig machen, die aber für eine halbe Stunde gezahlt haben. Erscheint Freitag im Kaufmich Magazin, das ich jedoch seit vielen Jahren in den sozialen Medien nicht teilen darf. Es sei denn, ich riskiere eine Sperre.

Insofern ist dieser Blog noch der einzige Ort, wo mir nicht der Mund verboten wird und dafür bin ich dankbar.


Montag 31.8: online event mit mir

Am kommenden Montag 31.8 um 12:00h stelle ich bei der Sex Worker Action Week zwei Projekte vor, die ich in letzter Zeit aufgebaut habe. Das Online Event in deutsch und englisch ist kostenfrei und findet in deutscher und englischer Sprache statt – ihr seid herzlich eingeladen +++ On Monday, August 31st 12:00 CET, we start Sex Worker Action Week, I will present two projects that I have recently built. The online event in German and English is free of charge – anyone can participate!

https://facebook.com/events/s/presentation-der-sx-work-acade/1240244079660781/?ti=icl

https://swactionweek.wixsite.com/website/post/31-08-online-presentation-sex-work-academy-bigsisterhttps://swactionweek.wixsite.com/website/post/31-08-online-presentation-sex-work-academy-bigsister


keine Zeit zu verlieren

Soon after BigSister.de I am launching the Sexworker Academy in co-op with KM, which I am not allowed to link to FB and other social media and where you can train yourself as a sexworker without barriers. Some courses will be free, others with a fee. I.e. As a rule, they are sex workers who develop courses for colleagues based on the peer-to-peer principle and can earn money with them. If you have exciting questions and topics or if you know possible cooperation partners, please let me know. The date will be announced here. It will be an online event that is accessible to everyone. I will speak in German and English. I will present both CSR projects. See you soon on this channel!


Über SEO, Branding und Online Aktivismus

Wer kennt denn schon dieses Interview mit mir?


Italienischer Sommer

Mit Italien verbinde ich meine erste Reise nach Venedig und in das Luxus Hotel Gabbice Monte in der Nähe von Cattolica mit meinem Vater (1982), wo ich mich übergeben mußte, weil ich das erste Mal in meinem Leben einen Schwanz berührte (kein Sex, nur bissel Petting und Handentspannung bei einem Bademeister vom privaten FKK Badestrand), meine Reise durch die Emilia Romagna und Toscana mit meinem Ex Michael (1992), einem Weinhändler, der mit italienischen Weinen dealte und durch den ich die beste Spaghetti al Ragout kennenlernte, meine späte Reise nach Rom (2017) und Orvieto in einem Retreat in einer Burg names Castello de Titignano, wo auch der Sohn Markus Stockhausen des berühmten Komponisten Stockhausen musikalisch auftrat.

Mir war es dort einfach zu heiß und ich mußte mich tagsüber lange hinlegen und ausruhen. Meine Zimmerkollegin, eine Psychologie-Studentin aus Mailand, meinte mir Depressionen bescheinigen zu müssen, weil ich einfach so rumlag, was ich vehement verneint habe. Eine Frechheit sowas. Ich bin eine Aussenseiter und nicht so gerne in Gruppen unterwegs, außerdem kann ich nicht meditieren und Atemübungen machen aus gesundheitlichen Gründen. Immer müssen einem Leute irgendwas unterstellen, obwohl sie keinen Schimmer haben, wer man ist.

Aber die Landschaft ist einfach großartig und ich lag auch gerne im Schatten am Pool rum und ich habe mir auch Rom angeschaut. Jedenfalls verbindet mich mit Italien eine längere Geschichte, die ich auch kürzlich hier erwähnt habe. Wegen der Corona Krise sind die Italiener ja arg gebeutelt und müssen um viele ihrer Liebsten trauern. Deshalb hab ich ein paar italienische Möbel gekauft, um die Wirtschaft anzukurbeln. So oft kauft man im Leben ja auch keine Möbel. Bei guter Führung lebe ich ja noch etwa 10 Jahre und geniesse mein kleines Heim und meine italienischen Möbel. Siehe die Bilder dazu oben.

Aber es ist schon eine Herausforderung, in einem kleinen Zimmer nicht nur einen Arbeitsplatz, sondern auch ein Wohn- und Esszimmer unterzubringen. Ich habe zig Zeichnungen angefertigt, um die Stellung der Möbel festzulegen. Jedenfalls ist es das vorläufige Ergebnis, was auf den Bildern zu sehen ist.

Als ich jung war, liebte ich es minimalistisch in schwarz und weiß, Stahl und Leder, 80er Jahre Style. Später wurde es gemütlicher und minimal farbenfroher. Und ich hatte immer grosse Räume, Lofts … Jetzt wohne ich in einem 50 Jahre Schuhkarton mit Pappwänden, wo man jeden Furz des Nachbarn hört. Immerhin steht das Gebäude unter Denkmal- und Milieuschutz in Berlin, sodaß ich nicht wieder so schnell weg gentrifiziert werde, da es eine Berliner Wohnungsbaugesellschaft ist und damit in staatlichen Händen.

Jedenfalls mag ich es inzwischen sehr bunt, und nicht nur großzügige Altbauten, sondern auch Stalin-Bauten. Mein Haus ist vom DDR Star Architekten Henselmann gebaut mit winzigen Räumen und Küche für die werktätige Frau. Damals gab es noch kein Home Office.

Derzeit bin ich sehr aufgeregt, da ich bald einen sehr wichtigen Termin habe und mich darauf vorbereiten muß. Mehr wird erstmal nicht verraten. Drückt mir die Daumen bitte.

Ich hab ziemlich krasse und interessante Geschichten über meine Reisen im Köcher. Einiges steht schon hier im Blog.

Ich verabschiede mich mit einem Lied, das ich 1981 immer geflötet habe. Da war ich 13 Jahre alt.


Das Recht, nicht zu arbeiten

Mein neuer Text ist natürlich auch schon wieder durch den Wolf, also durchs Lektorat gedreht worden. Aber es ist ein sehr lesenswerter Text dabei heraus gekommen. Hier meine Vorab-Veröffentlichung in englischer Sprache. +++ Update: Die deutsche Version ist nun beim BESD erschienen.

The right not to work

After big protests by sex workers – including in Hamburg, Berlin, Cologne and Stuttgart – the news came from Berlin last week: There are finally easing of sex work. And from September 1st, the buying and selling of sex should be allowed again, at least in the capital, subject to conditions.

BILD and Co write flat slogans like „Prostitutes finally want sex again“
But the loud calls for relaxation and opening of the red light industry should not hide the fact that many sex workers do not want to work at all due to Corona. Regardless of whether they might enjoy their work, the demonstrating colleagues were primarily concerned with reopening their workplaces and finally being able to earn money again.

Not all sex workers are really excited to work because they love their job as much as the so-called happy hooker narrative in the media and the visible activism often suggest (reading recommendation: “Why sex workers don’t have to love their job in order to get it To earn respect ”). Such ideas do nothing to enforce equal rights for sex workers, especially not to enforce the rights of illegalized and marginalized colleagues.

Many sex workers have to work despite Corona.
Because somehow they have to survive.
Because they can’t afford to plunder their retirement plans any more.
Because they no longer have any financial reserves.
Because they just have to pay their rent.
Because there is no other way to support their family.
Because they are in debt.
Because they don’t want to lose everything they’ve built.

Despite her personal health situation.
Despite the fear of possibly infecting themselves (for example, if they belong to a risk group).
Despite the fear of possibly infecting others (e.g. partners, children or parents who may belong to a risk group).
Despite work bans (and the resulting unsafe working conditions, depressed prices or poorer customers).

The state is failing sex workers
There are also corona risk groups among sex workers – they need financial support so that they do not have to work.

The problem is: comparatively few sex workers receive state support. Because even the minimum requirements for this – legal residence or nationality and possession of a tax number – by no means all meet. Even fewer have the “luxury” of health insurance or permanent residence. Whoever is left now – like many self-employed – can hardly access financial reserves.

For 15 years of voluntary politics, the interests of the weakest members of our sex work community have been in the foreground for me. 80% of all sex workers in Germany are migrants. Where is the state financial support for the often precarious sex workers who are marginalized, multiply stigmatized, illegalized?

This is a scandal, not only for the work situation in Germany, but worldwide.

Many sex workers are utterly desperate. From Germany and other countries I learned of the tragic death of some sex workers by suicide. The BesD emergency aid fund is now empty and we can currently no longer support sex workers in emergencies. To be honest, it is not the job of a professional association to assume state responsibility. The state fails if it does not care for the poorest of the poor.

Corona epidemic shows effects of repressive prostitution policy
I notice that the sex workers on the street in Berlin report the same thing during the work ban due to the corona epidemic, as the sex workers in Sweden and Ireland have been doing since the sex purchase ban there: Because of the ban, only the bad customers remain, which is why there is also increased violence. The mindful, respectful customers are careful and stay away.

The effects of repressive state prostitution policies have been examined in over 130 scientific studies. *

A ban on sex work always leads to an increase in violence against sex workers.

Political activism – support for sex workers who want to get involved
Personally, I am critical of the so-called respectability policy – that is, the „offering“ of selected individuals from marginalized groups to the „mainstream“ – and I believe that some statements are more harmful than useful. That is why I advocate professional coaching for sex workers who want to get into activism or who have little experience with political work and are looking for support. The aim is to identify possible communication errors in activist work (keyword: demo posters), to encourage and empower committed people and to develop strategies together. The date will be announced here in good time. Please send inquiries to susanne@besd-ev.de.

This blog article comes from BesD board member and former sex worker Susanne Bleier-Wilp. She has been an activist for the rights of sex workers at home and abroad for many years.

* Platt, Lucy, Grenfell, Pippo; Meiksin, Rebecca et. al 2018: Associations between sexwork laws and sexworkers health. A systematic review and meta-analysis of quantitative and qualitative studies. In: PLoS Med 15 (12), e1002680, pp. 1-54


Hamburg ich komme!

Keine Sexdates, sondern ich trete im Kampnagel auf. Am 25. und 26. September. Weitere Infos werden hier noch folgen. Wer Lust hat, mich in Hamburg zu treffen, kann mir jetzt schon eine Nachricht schicken oder zur Veranstaltung kommen, die immer abends ab 19 Uhr stattfindet. Ich nehme keine Telefonate entgegen, nur persönliche Nachrichten von mir bekannten Personen. Email: femweb@hotmail.de

Soviel sei verraten: ich trete neben dem Corona Guru Prof. Drosten auf.

Bis bald in Hamburg!

Red Umbrella Flag credits @ Jason Domino


Ästhetik

Ich bin Ästhet. Neben politischer Arbeit interessieren mich Kunst, Architektur und Design. Das tröstet mich. Ich hab auch danach Kunden ausgewählt und mich in besonders schöne Menschen immer verliebt. Schön, entweder außen oder innen. Also der Charakter. Die äußere Schönheit, die mich anzieht, entspricht keinen photo-geshoppten, gefilterten Wallpapers. Ich hab zum Beispiel auch einen Kunden ohne Beine getroffen, der sich selbst hasste. Ich hab ihn jedoch als faszinierenden Mann erlebt. Er nannte sich Orpheus. Ein anderer Kunde mit Handicap im Rollstuhl war eine schöne Seele, der sich übrigens auch für die Rechte von Sexworkern engagiert hat, sich als engagierter Kunde öffentlich outete und vor kurzem gestorben ist. Ich hab Matthias Vernaldi sehr geschätzt. Was ist also Ästhetik? Für mich ist es einerseits Perfektion bei Dingen und Gegenständen. Bei Menschen die schöne Seele.

Es gibt schon bei den alten Griechen Ausführungen über die schöne Seele. Das waren meine Lehrer.

Wahrscheinlich fühle ich mich deshalb so stark zur Ästhetik hingezogen, weil ich soviel Gemeinheit in meinem Leben kennen gelernt habe, weshalb ich auch krank geworden bin. Aber ich will selbst bestimmen, wann die Party vorbei ist.

Alles hängt mit allem zusammen. Jedenfalls habe ich mich entschieden, mir durch Akupunktur das Rauchen nächste Woche abzugewöhnen. Ich liebe trotz meines Schicksal das Leben. Ich freu mich auch auf ein Geschenk, das ich mir selber gemacht habe. Demnächst kommen Lampen und Möbel aus Italien, die in meine Wohnstube einziehen. In traurigen Momenten höre ich Musik oder erfreue mich an der Ästhetik von Kunst, Design und Architektur.

Kommt gut durch Corona- und Hitzewelle. Viele Grüße aus Berlin, der geilsten Stadt der Welt.


Ich war dabei

Sexworker Demo 29.07.2020 Kölner Domplatte

eure Ariane/Susi


Heute ist schon wieder alles anders

Derzeit stürzen wieder soviel Neuigkeiten auf mich ein. Mußte meine Barcelona Reise wg steigender Corona Zahlen absagen, dafür verbringe ich meinen Urlaub in Berlin und reise nächste Woche zu meiner Mutti, die seit 13 Jahren Krebs hat, mittlerweile Palliativ behandelt wird. Zu ihren Gehirntumoren hat sich jetzt auch noch Krebs in der Gebärmutter breit gemacht, wo der Krebs an den Eierstöcken vor 13 Jahren seinen Ausgang nahm. Meine Mutter ist wirklich zäh. Es war für mich zwar immer ein schwieriges Verhältnis seit meiner Kindheit, aber ich habe trotzdem Respekt und Liebe für sie. Sie hatte auch kein leichtes Leben. Montag reise ich in den Ruhrpott, wo wir uns in meinem alten Studentenlokal bzw im Garten dort treffen. Auch eine alte Freundin aus der Kindheit wird vorbei kommen. Sie hat gerade ihre Mutti verloren.

Aber ich düse dann am Dienstag schon zu einer Pressekonferenz in einem Domina Studio nach Duisburg und am Mittwoch zu einem Sexworker Protest auf der Domplatte nach Köln, wo ich eine live Reportage über Instagram und Facebook machen will. Dort werde ich auch das Duft Museum und das 4711 Haus besuchen, da ich ja ein großer Duft- und Seifen Fan bin.

Das ganze wird auch überschattet, weil ich den Kontakt zu meiner Schwester abbrechen mußte, was mich traurig macht. Aber es ging nicht anders. Sonst hätte ich sie besucht. Jedenfalls bin ich durch die Traurigkeit in einen Shopping Wahn verfallen und hab mir ein paar neue Möbel bestellt. Made in Italy. Ich lebe seit Jahrzehnten nur mit gebrauchten Designer Möbeln und sammele die Schätzchen schon mein Leben lang. Schreiben tue ich immer an meinem alten Bauhaus Schreibtisch aus massivem Eichenholz. Ich mag keine Wegwerf Produkte und es tat mir in der Seele weh, als ich meine komplette Garderobe austauschen mußte, weil ich nun fett geworden bin.

Jedenfalls hab ich mir zum Trost ein paar Geschenke gemacht. Leider kann ich mir eigentlich Made in Italy z.B. Prada Mode nicht leisten und laufe wie der letzte Looser rum. Jetzt wo ich Urlaub habe, chille ich den ganzen Tag zuhause in meiner Lounge Ware und lasse alles online liefern. Ich trage einen grünen Kimono, ein weißes Neglige und laufe auf violett farbenen Schlappen rum.

Bei Made in Italy muß ich immer an Zucchero und seine Musik denken und wie ich mit Anfang 20 und meinem damaligen Freund, einem Weinhändler, durch die Toskana und die Emilia Romagna gedüst bin. Dort hab ich den besten Wein der Welt getrunken und italienisches Design gekauft und bin Italien seitdem treu verbunden.

Italien ist durch die Corona Krise ja arg gebeutelt und ich denke in diesen Tagen an meine italienischen Freunde und Aktivist:innen. Deshalb ist es auch eine Geste der Solidarität, italienische Produkte zu kaufen. Auch dort gibt es einen Corona Nothilfe Fonds von und für Sexworker.

Der Berufsverband hat übrigens den Vogel abgeschossen. Ich hatte ja seit Februar Druck gemacht und wir setzten erfolgreich einen Nothilfe Fonds auf. 126.000 Euro haben wir durch Spenden gesammelt und an 400 Sexworker in Not verteilt. Allerdings ist die Krise nicht zu Ende und wir müssen weiter sammeln. Dazu auch unser aktueller Bericht!

Jedenfalls wird mein Mann mit mir schimpfen, wenn die Möbel kommen, weil er denkt, dass ich mein Geld zum Fenster rauswerfe. Aber für mich haben Designer Möbel einen eigenen Wert. Sie sind zeitlos und Sammler Objekte. Es ist gewissermaßen Kunst im Raum und der Anblick tröstet mich in schwierigen Zeiten. Genauso wie italienische Liebeslieder von Zucchero oder Lenny Kravitz, der zusätzlich Design entwirft und auch Interior Design für Hotels ausstattet. Unter anderem für eins meiner italienischen Lieblingsunternehmen Kartell hat er einen Bezug für den Philip Starck Klassiker Stuhl „Mademoiselle“ entworfen. Den Stuhl hab ich auch, nun in zweifacher Ausfertigung in grün/transparent von Ettore Sottsass sowie Leo Print von Dolce & Gabbana, den ich allerdings vom vielen Sitzen am Schreibtisch nach 13 Jahren abgerockt habe.

Generell ist Kunst ein großer Trostspender, weshalb ich auch mit einem Künstler zusammen lebe. Das ist zwar mitunter schwierig, wenn zwei temperamentvolle Menschen, die sich eigentlich nichts aus Geld und sozialen Status machen, aufeinander treffen. Aber für mich bedeutet das Lebensqualität. Ich habe die Freiheit immer der Sicherheit vorgezogen.

Hab mir jetzt Spezialmasken gegen Corona gekauft. Und muß nächste Woche Zug fahren. Ich hoffe, ich komm durch.